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Bericht

(de) Tarifmassnahmen der DB AG zum 14.12.201403.11.2014

Keine Preisanpassungen beim ganzen BahnCard-Sortiment und bei den Streckenzeitkarten, 2.9 % teurere 1. Klasse-Fahrkarten im Fernverkehr und um durchschnittlich 1.9 % erhöhte Preise im DB-Nahverkehr - dies ist die Kurzfassung der DB-Tarifmassnahmen zum Fahrplanwechsel am 14.12.2014. Als Grund für die nötigen Preisanpassungen nennt die DB die Mehrausgaben wegen steigenden EEG-Umlagen (Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien).

Fernverkehr

Im Fernverkehr erhöht die DB AG zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember die Normalpreise für Reisen in 1. Klasse um durchschnittlich 2.9 %. Keine Preiserhöhung gibt es beim Normalpreis 2. Klasse, bei den Sparpreistickets und bei den Streckenzeitkarten. Gemäss DB AG gibt es daher für 90 % der Fernverkehrskunden 2014 eine "Nullrunde". Die Anhebung der Preise für die 1. Klasse soll für Reisende dieser Klasse mit kostenloser Sitzplatzreservierung und WLAN-Nutzung im ICE gemildert werden.

Bei den Sparpreisen entfällt ab Fahrplanwechsel die Servicegebühr von EUR 5 beim Kauf in Reisezentren, DB-Agenturen oder beim telefonischen Reiseservice. Für Gruppenreisen wird die Sitzplatzreservierung ab Fahrplanwechsel im Preis inbegriffen sein. Pendler werden Dauerreservationen online bestellen können und weniger als bisher bezahlen. Reservationen sollen zudem künftig bis kurz vor Abfahrt kostenlos umgetauscht werden können.

Nahverkehr

Für den Nahverkehr hat die DB AG eine durchschnittliche Anhebung der Preise über das ganze Sortiment um 1.9 % angekündigt. Mit dem Hinweis in der Pressemeldung, dass dies deutlich weniger als in den Verkehrsverbünden sei, hat die DB indirekt aber noch etwas anderes festgehalten: Dies gilt nur im DB-Nahverkehr ausserhalb der Verbünde. Die DB ist aber in zahlreichen Verkehrsverbünden der grösste Leistungserbringer und wird dort dementsprechend eine grössere Tariferhöhung realisieren. Rund 80 % der Fahrten in DB Regio-Zügen erfolgen gemäss DB innerhalb der Verkehrsverbünde.


Bei den Pauschalpreistickets für den Nahverkehr gibt es nachfolgende Veränderungen per 14.12.2014:

  • Das Schönes-Wochenende-Ticket (SWT) wird auf die mittlerweile fast vollständig eingeführte Preissystematik "Grundpreis + Mitfahrerpreis" umgestellt. Der Grundpreis beträgt EUR 40, bis zu maximal 4 Mitfahrer bezahlen je EUR 4. Bisher kostete das SWT EUR 44 für bis zu 5 gemeinsam reisende Personen.
  • Beim Mecklenburg-Vorpommern-Ticket, Sachsen-/Sachsen-Anhalt-/Thüringen-Ticket und beim Schleswig-Holstein-Ticket wird der Grundpreis um EUR 1 angehoben.
  • Beim Baden-Württemberg-Ticket, Baden-Württemberg-Ticket Nacht, Metropol-Tages-Ticket Stuttgart und beim Bayern-Ticket wird der Preis pro Mitfahrer um EUR 1 angehoben.

Das Umtausch- und Erstattungsentgelt wird von EUR 15.00 auf EUR 17.50 angehoben, wobei die Bedingungen für Umtausch und Erstattung mit Ausnahme der oben erwähnten Veränderung bei den Reservationen gleich bleiben. Das Entgelt von EUR 15 galt während der vergangenen 12 Jahre.

Bereits ab 04.11.2014 führt die DB AG ein Zahlungsmittelentgelt ein. Werden innerdeutsche Fernverkehrstickets und BahnCards mit Kreditkarte oder PayPal bezahlt, so wird bei einem Einkaufswert von EUR 50 bis EUR 300 ein Zahlungsmittelentgelt von 1 % berechnet. Bei Zahlung mit Kreditkarte im Zug wird das Zahlungsmittelentgelt nicht erhoben.


Tarifmassnahmen der DB AG zum 09.12.2012
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