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(ch) Integraler Tarifverbund A-Welle30.11.2009

Der Tarifverbund A-Welle wird zum 13.12.2009 in einen integralen Verbund umgestaltet. Der neue Zonenplan – identisch für Einzelbillette und Abonnemente – entspricht im Wesentlichen dem bisherigen. Einzelne Orte wurden neu zugeteilt, grösste Änderung ist die Aufhebung der Zone 23. Durch das Voranstellen der Ziffer 5 tragen die noch 35 Zonen neu dreistellige Nummern, die den Nummern des überregionalen Z-Pass entsprechen. Die bisherige unterschiedlichen Preisniveaux der im Kanton Solothurn respektive im Kanton Aargau liegenden Zonen wird aufgehoben. Dies führt zu höheren Preisen für Reisende, die bisher ein ausschliesslich in den Zonen des Kantons Solothurn ("gelbe Zonen") gültiges Abonnement nutzten. Wie üblich bei einem Systemwechsel dieser Art, wird es auch bei der A-Welle trotz einer einnahmenneutralen Gestaltung deutliche Preisunterschiede in beide Richtungen geben.

Ab 8 Zonen gelten Einzelbillette und ab 9 Zonen Abonnemente im ganzen Verbundgebiet. Bei den Einzelbilletten wird es Mehrfahrtenkarten nach der Formel 6 Billette zum Preis von 5 geben. Tageskarten kosten (mit Ausnahme der Tageskarten für 1 Zone) den doppelten Preis einer Einzelfahrkarte und treten daher an den Platz von Retourbilletten. Einzelbillette sind abhängig von der Zonenzahl zwischen einer halben und 3 Stunden gültig. Tageskarten für alle Zonen, Monats- und Jahresabonnemente gibt es auch als 9-Uhr-Varianten (Mo-Fr erst ab 9 Uhr gültig); sie kosten 75 % der entsprechenden Fahrausweise ohne Einschränkung.

Für die Nachtlinien tritt anstelle der verschiedenen Zuschläge der einzelnen Transportunternehmen ein verbundweit gültiger Zuschlag von CHF 5 (CHF 25 für Multi-Nachtzuschlag 6 für 5).

Voraussetzung für die Einführung des integralen Tarifverbunds war auch die Einführung von neuen Automaten im Verbundgebiet - einzelne beteiligte Verkehrsunternehmen setzen überhaupt zum ersten Mal Automaten zu Fahrausweisverkauf ein! Da die Geräte (Lieferant Atron, S-POS Standard) verspätet ausgeliefert wurden, musste der Start zum integralen Verbund um ein Jahr verschoben werden.

(ch) Vollständig integraler Tarifverbund Passepartout30.11.2009

Der Tarifverbund Passepartout wird zum Fahrplanwechsel am 13.12.2009 vollständig in einen integralen Verbund umgestaltet. Bisher waren nur die Kernzonen 10, 20 und 40 von Luzern ein integraler Verbund. Die bisherigen 35 Zonen für Abonnemente werden beibehalten, für die neuen Verbund-Einzelbillette wurde eine feinere Unterteilung festgelegt. Die Abonnementszonen wurden typischerweise in 2-3 Einzelbillett-Zonen unterteilt. Die total 79 Einzelbillettzonen tragen dreistellige Nummern, wobei die ersten beiden Ziffern der Nummer der Abonnementszone entsprechen. Reisende, die ein Jahresabonnement für 1 oder 2 Zonen nutzen, werden zudem günstiger reisen: Mit Ausnahme der Kernzonen 10 und 20 kosten diese nur noch den 9-fachen Monatspreis (bisher 10-facher Monatspreis). Ab 14 Zonen gelten Einzelbillette im ganzen Verbund. Tageskarten kosten den doppelten Preis einer Einzelfahrkarte und treten daher an den Platz von Retourbilletten. Multitageskarten gewähren nach der Formel 6 zum Preis von 5 einen Rabatt von rund 17 %, eine Ermässigung die vorher einzelne Verkehrsunternehmen auch bereits gewährten, jetzt aber im ganzen Verbund angewendet wird. Einzelbillette sind abhängig von der Zonenzahl zwischen einer halben und 4 Stunden gültig.

(ch) Kanton Genf eine doppelt zählende Zone in Unireso30.11.2009

Im Tarifverbund Genève (Unireso) werden per 13.12.2009 die Zonen neu eingeteilt: Die bisherigen Zonen 11, 12, 15, 16 und 17 welche den ganzen Kanton Genf abdeckten, werden zu einer einzigen aber doppelt zählenden Zone 10. Ausserhalb des Kantons vergrössert sich das Verbundgebiet mit 3 neuen Zonen und die bestehenden Zonen werden umnummeriert und die bisherige Zone 44 zusätzlich geteilt. Eingeführt wird ein spezielles Kurzstreckenbillett zur Fahrt in die Zone 10 resp. aus dieser heraus. In der Zone 10 sind diese Fahrkarten nur auf einer in Abhängigkeit von der Ausgangs-/Zielzone definierten Strecke gültig (kein Umsteigen, keine Retourfahrt, keine freie Fahrt innerhalb der Zone).

(ch) ICA-Fahrkartenautomaten für den Arcobaleno-Verbund09.11.2009

Im Hinblick auf den für 2010 geplanten Übergang des Abonnements-Verbund in einen integralen Verbund hat die Geschäftsführung von "Arcobaleno" die Firma FELA als Generalunternehmer ausgewählt. Jetzt wurde auch bekannt, dass die Fahrkartenautomaten von der deutschen Firma ICA Traffic GmbH geliefert werden. 340 Geräte für den stationären Einsatz werden vom Typ Dualis 2000E sein, weitere Geräte vom Typ Dualis 3000 sind für den mobilen Einsatz in Fahrzeugen vorgesehen. Die Dualis-Geräte werden den Schweizer S-POS-Standard wie auch die Anforderungen an die Behindertentauglichkeit erfüllen.

Trotz den einheitlichen Forderungen des S-POS-Standards werden die Ausschreibungen in der Schweiz von verschiedensten Anbietern gewonnen: z.B. ACS (ursprünglich Ascom) liefert für den ZVV (Zürcher Verkehrsverbund), Scheidt&Bachmann für die SBB, Atron für die Verbünde TNW (Tarifverbund Nordwestschweiz) und Libero (Tarifverbund Bern/Solothurn), Höft&Wessel/Almex für RhB und TPG (Transports Publics Genevois).

(de) Weitere Entschädigungsregelungen für Kunden der S-Bahn Berlin05.10.2009

Nach der Bekanntgabe von Entschädigungsgregelungen für die (meisten) Stammkunden der S-Bahn Berlin wurden jetzt noch Entschädigungen für weitere Kundenkreise festgelegt. Ziel der Betreiber ist weiterhin, bis im Dezember 2009 wieder den vollen Fahrplan anbieten zu können.

Als Stammkunden erhalten jetzt auch die Studenten der Universitäten Berlin, Potsdam und Wildau mit Semestertickets freie Fahrt im Dezember 2009. Inhaber der so genannten "festen Monatskarten" oder der Berliner Sozialtickets für Dezember erhalten im neuen Jahr 15 Euro in bar erstattet. Monatskarten mit Gleitdatum, deren Gültigkeit im Dezember 2009 beginnt und einen der Tarifbereiche Berlin AB, BC oder ABC einschliessen, gelten eine zusätzliche Woche. Auch für die Nutzer von Einzeltickets gibt es noch ein spezielles Angebot: Die Einzeltickets der Tarifbereiche Berlin AB, CB und ABC gelten an den vier Adventswochenenden jeweils den ganzen Tag über.

Gemäss S-Bahn Berlin haben die früher angekündigten Entschädigungsregelungen für Abonnements- und Jahreskarten-Inhaber einen Umfang von 25 Millionen Euro und die nachträglich ergänzten Regelungen (zusammen mit Massnahmen wie Zugzielanzeigen an nicht besetzten Stationen) einen solchen von 30 Millionen Euro. (siehe auch Meldung vom 28.09.2009)

(de) Entschädigungen für Stammkunden der S-Bahn Berlin28.09.2009

Wegen den wochenlangen erheblichen Betriebseinschränkungen und der sich nur langsam normalisierenden Situation bei der Berliner S-Bahn erhalten jetzt die Stammkunden eine Entschädigung. Alle Inhaber von VBB-Umweltkarten, Schülertickets, Geschwisterkarten, Monatskarten für Auszubildende/Schüler, VBB-Abo 65plus und Firmentickets (jeweils Jahreskarten oder im Abonnement) erhalten im Monat Dezember 2009 im Gültigkeitsbereich ihres Abonnements freie Fahrt. Zwei Voraussetzungen sind zu erfüllen: Die entsprechende Fahrkarte muss Gültigkeit in einem der drei Berliner Tarifgebiete AB, BC oder ABC haben und muss noch mindestens bis Ende Dezember gültig, respektive ungekündigt sein. Mit welchem Verkehrsunternehmen im VBB der Abonnementsvertrag geschlossen wurde ist dabei unerheblich. Abonnenten, die monatlich vom Kundenkonto abbuchen lassen, erhalten den Dezember einfach ohne Abbuchung. Wer jeweils den Jahrespreis abbuchen lässt, erhält im Dezember 1/12 des Jahrespreise auf seinem Konto gut geschrieben. Wer seine Jahreskarte am Schalter bezogen hat, erhält ab 8. Oktober den Betrag gegen Vorlage des Dezember-Wertabschnitts an einer S-Bahn- oder BVG-Verkaufsstelle in bar ausbezahlt.

Die Entschädigungsregelung wird gleich noch für eine Werbeaktion genutzt: Wer bis zum 10. November 2009 Neukunde eines der oben erwähnten Abonnemente wird, profitiert ebenfalls von der freien Fahrt im Dezember.

(de) VRN-Handy-Ticketing für ganzes Verbundgebiet17.09.2009

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) verfolgt seit November 2008 ein eigenes Projekt für Handy-Ticketing. Im Pilotbetrieb wurden nur VRN-Einzelfahrscheine Preisstufe 2 für Erwachsene (mit und ohne BahnCard-Ermässigung) und die Tageskarten Ticket24 und Ticket24PLUS der Preisstufe bis 3 Waben angeboten.

Per Ende August 2009 wurde jetzt der Handy-Ticketing-Pilotbetrieb auf das ganze Verbundgebiet ausgeweitet. Fahrkarten auf dem Mobiltelefon gibt es seither für Einzelbillette aller Preisstufen 0 bis 7 und für die Tageskarten werden jetzt auch alle drei Tarifabstufungen angeboten. Neu hinzugekommen sind auch die Angebote City-Tarif Heidelberg und Ludwigshafen und das Quadrate-Ticket Mannheim.

Bei der VRN-Handy-Ticketing-Lösung ist eine Voranmeldung und die Installation eines Programms auf dem Java- und GPRS-fähigen Handy nötig. Die Bezahlung erfolgt monatlich über das Banklastschriftverfahren (über das Kundenportal des VRN können die Rechnungen eingesehen werden). Die Gültigkeit der Fahrkarten beginnt zum Zeitpunkt der Bestellung, der Fahrkartenkauf auf Vorrat ist mit dem Mobiltelefon daher nicht möglich. Als Anreiz zur Nutzung des VRN-Handy-Ticketing ist die erste mit dem Mobiltelefon erworbene Fahrkarte gratis.

(de) Erweiterungen beim HandyTicket im VRR17.09.2009

Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gibt es seit 1. September 2009 ein deutlich ausgeweitetes Angebot an HandyTickets. Nebst den ZusatzTickets sind insbesondere die Monatskarten Ticket1000 und Ticket2000 (jeweils auch in der 9-Uhr-Variante) neu als HandyTicket erhältlich.

Mit der Ausweitung auf Monatskarten findet das HandyTicket jetzt erstmals im grösseren Stil im Segment der Stammkunden Anwendung. Bisher gab es Zeitkarten als HandyTicket erst im Verkehrsverbund Vogtland (VVV) als Wochenkarten im ganzen Verbundgebiet und als Monatskarte in den drei Stadtverkehrszonen des VVV.

(de) InterConnex-Pauschalpreis für Reisende ab 55 Jahren23.08.2009

Veolia bietet für den InterConnex nach mehreren Aktionen für Jugendliche erstmals eine Festpreisaktion für ältere Reisende an: Vom 01.09. bis 31.10.2009 können Reisende ab 55 Jahren unabhängig der Reisedistanz zum Fixpreis von EUR 12 fahren.

Im Gegensatz zum ebenfalls für EUR 12 aber nur über Internet erhältlichen Standardangebot Super-Sparticket ist das Spezialangebot für Reisende ab 55 auch in Reiseagenturen erhältlich und nicht kontingentiert. Das Spezialangebot ist im Zug nicht erhältlich.

Gemäss Veolia soll die Aktion dazu beitragen, dass die vor allem von Jungen genutzten InterConnex vermehrt auch bei älteren Reisenden bekannt werden. (siehe auch Meldung vom 01.10.2008)

(ch) Neue ZVV-Ticket-Automaten im erfolgreichen Feldtest22.07.2009

Die Installation der ZVV-Fahrkartenautomaten der neusten S-POS-Generation ist zwar im Vergleich zur ursprünglichen Planung ziemlich im Verzug, die vier seit einem Monat im Feldtest stehenden Geräte arbeiten aber störungsfrei und haben bisher insgesamt rund 3000 Tickets ausgegeben. Entsprechend den neuen Eigenschaften der Geräte zeigen sie aber auch die gewünschten Effekte: Weil neu auch der Kauf von Multitageskarten und Abonnementsverlängerungen möglich ist, übertreffen die vier Feldtestgeräte bezüglich Umsatz bereits die abzulösende Automatengeneration. Die Bezahlung mit Debit- oder Kreditkarte wurde an diesen vier S-POS-Automaten bereits bei fast der Hälfte der Fahrkartenkäufe genutzt, dies obwohl diese Zahlungsart im Gebiet des ZVV bisher nicht bekannt war. Kaum Probleme wurden bei der Bedienung festgestellt.

Der Feldtest mit den vier Geräten am Albisriederplatz, Bellevue, Limmatplatz und Paradeplatz soll noch bis Ende Oktober dauern. 2010 sollen dann die rund 1100 Automaten und die 500 Chauffeur-Verkaufsgeräte in den regulären Betrieb gehen.

(ch) Interabonnement zwischen Libero und Frimobil19.07.2009

Ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2009 gibt es für Reisende, die in den beiden Tarifverbünden Libero (Grossraum Bern) und Frimobil (Kanton Freiburg) unterwegs sind, ein neues Angebot: Interabonnemente mit Jahres- oder Monatsgültigkeitsdauer und den Tarifstufen Erwachsene und Jugendliche verbinden die beiden Verbundangebote.

Die beiden Verbünde grenzen bereits jetzt aneinander und ein paar Gebiete liegen sogar in beiden Verbünden. Da ein reger Pendlerverkehr zwischen der Region Bern und Freiburg besteht, gibt es aber doch einige Pendler, die aktuell bis zu drei Abonnemente brauchen: Je lokal eines im jeweiligen Verbund und ein Streckenabonnement für die Zwischenstrecke. Mit dem Interabonnement reicht dann ein Abonnement, das erst noch günstiger sein soll. Die Preisplanung sieht vor, dass mit dem Interabonnement für die Zonen im Libero- und Frimobil-Verbund 25 % weniger und für die Zwischenstrecke 10 % weniger bezahlt werden muss. Die Kantone Bern und Freiburg rechnen denn auch mit anfänglichen Mindereinnahmen von CHF 100'000 pro Jahr.

Verschiedene Gemeinden im Grenzgebiet der beiden Verbünde werden zum gleichen Termin neu eingeteilt und sind dann in der Regel Teil beider Tarifverbünde. Je nach Richtung der Fahrt sind dann Fahrausweise des entsprechenden Verbunds nötig.

(ch) TNW-Nachtnetz ist beliebt12.07.2009

Das seit 19.12.2008 praktisch flächendeckende und im Takt bediente Nachtnetz im Gebiet des Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) ist beliebt: Im Vergleich zum Vorgängerangebot im vorangegangenen Jahr hat sich eine Verdreifachung der Fahrgastzahlen ergeben. Das TNW-Nachtnetz wird jeweils in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag betrieben.

In den ersten 38 Betriebsnächten wurden 100'000 Einstiege verzeichnet: 50 % auf den drei Nachtlinien der SBB, 30 % auf den drei Tram-Nachtlinien und 20 % bei den zahlreichen und für die Feinverteilung zuständigen Nachtbussen. Die Einnahmen aus den Nachtnetz-Zuschlägen – CHF 3 für eine Kurzstrecke und CHF 5 sonst – betrugen in der gleichen Zeit CHF 205'000. Nachtnetz-Nutzer ohne U-Abo des TNW oder ohne GA müssen zusätzlich einen normalen Fahrausweis für die befahrene Strecke erwerben, was zusätzliche Einnahmen von CHF 35'000 gebracht hat. Aus Reisendensicht wird das Nachtnetz daher zu 85 % aus dem Zuschlag finanziert. (siehe auch Meldung vom 30.05.2009)

(ch) In Konstanz gibt es wieder "Grüezi-Halbtax"27.06.2009

Im Schweizer Bahnhof Konstanz ist für Personen mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz bis am 31.08.2009 wiederum das Sonderangebot "Grüezi-Halbtax" erhältlich. Zum Preis von EUR 37 beinhaltet es in der aktuellen Version ein drei Monate gültiges Schnupper-Halbtax-Abonnement und eine Tageskarte Plus 2. Klasse für den Tarifverbund Ostwind. Der erste Gültigkeitstag des Schnupper-Halbtax muss in der Zeit vom 01.07. bis 31.08.2009 liegen, die Tageskarte Plus hat die übliche Geltungsdauer von 3 Jahren ab Verkauf. Die Geltungsbereiche entsprechen den regulären Angeboten, mit der Ausnahme, dass das Schnupper-Halbtax nicht für internationale Angebote und als Gleis-7-Grundkarte genutzt werden kann.

Ein Preisvergleich: Die Ostwind Tageskarte Plus kostet für Erwachsene zum Normalpreis etwas mehr als EUR 28. Ein Viertel eines Jahres-Halbtax-Abonnements und eine Ostwind Tageskarte Plus zum ermässigten Preis ergibt aktuell einen Betrag von rund EUR 41. (siehe auch Meldung vom 20.11.2007)

(ch) Jubiläumstageskarte der "Chemins de fer du Jura"25.06.2009

Die älteste Strecke der heutigen Chemins de fer du Jura (CJ) wurde 1884 zwischen Tavannes und Tramelan in Betrieb genommen. Aus Anlass des 125 Jahre-Jubiläums bieten die CJ Donnerstags, Samstags und Sonntags in der Zeit vom 1. Juli bis 31. August 2009 eine verbilligte Tageskarte 2. Klasse für das CJ-Gesamtnetz (Bahn und Bus) zum Einheitspreis von CHF 5 an. Der Normalpreis der CJ-Tageskarte 2. Klasse beträgt CHF 19, resp. CHF 9.50 für Halbpreis-Berechtigte. Die Familienvergünstigung wird auch bei Nutzung der Tageskarte zum Spezialpreis gewährt. Die Tageskarte (Prisma Artikel 233) ist an den Bahnhöfen im Einzugsgebiet der CJ und an den neuen Automaten der CJ erhältlich.

(de) HandyTickets für ganzes HVV Tarifgebiet14.06.2009

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) hat seit 26.05.2009 sein Angebot an HandyTickets auf das ganze Verbundgebiet ausgeweitet. Vorher war das Angebot auf den Grossbereich Hamburg beschränkt. Zusätzlich können jetzt Inhaber von Zeitkarten Ergänzungsfahrscheine zur Fahrt über den Gültigkeitsbereich ihrer Zeitkarte ebenfalls per Mobiltelefon erwerben. Im HVV umfasst das HandyTicket-Sortiment nun alle Einzelkarten für Erwachsene, alle 9-Uhr-Tageskarten, alle Ganztageskarten und die Ergänzungskarten zu Zeitkarten.

Um das erweiterte HVV-Angebot nutzen zu können, muss die HandyTicket-Applikation systembedingt wie bei jeder Angebotserweiterung neu installiert werden.

Der HVV hat zudem bekannt gegeben, dass bis Anfangs Juni deutschlandweit mehr als 530'000 HandyTickets verkauft wurden, davon waren rund 141'000 Fahrkarten für den HVV. Aktuell sind rund 10'000 Nutzer des Dienstes über den HVV angemeldet. In den bisherigen zwei Angebotsjahren wurden im HVV HandyTickets für EUR 413'000 erworben.

(ch) Nachtzuschlag im TNW soll wegfallen30.05.2009

Im Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) wurde anlässlich des letzten Fahrplanwechsels (19.12.2008) die Bedienung eines Nachtnetzes in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag eingeführt. Nach 01:15 Uhr ist zum normalen Fahrschein jeweils ein Zuschlag von CHF 3 (1 Zone) oder CHF 5 (2 oder mehr Zonen fällig). Jetzt hat das Parlament des Kantons Basel Landschaft beschlossen, dass dieser Zuschlag in Zukunft entfallen soll – unter der Voraussetzung, dass auch der Kanton Basel Stadt diesem Vorgehen zustimmt und seinen finanziellen Anteil zur Bestellung des Nachtangebots leistet.

(de) 2 Jahre HandyTicket – Übergang zu Regelbetrieb30.05.2009

Das vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) koordinierte HandyTicket-Pilotprojekt feierte im April seinen 2. Geburtstag. Mittlerweile haben über 40'000 Kunden mehr als 500'000 Tickets über dieses System erworben. Nach einer Registrierung unter www.dashandyticket.de können mit der gleichen Applikation in aktuell 16 deutschen Städten und Regionen HandyTickets erworben werden. Das Sortiment der HandyTickets umfasst eine Auswahl an Einzel- und Tageskarten des jeweiligen lokalen Angebots, oft auch Viererkarten.

Als bisher letzte Region ist im April 2009 Bielefeld dazugestossen. Die bisherigen 16 Partner und zusätzlich die Region Augsburg haben jetzt den Übergang vom Pilot- in den Regelbetrieb öffentlich ausgeschrieben.

Am HandyTicket beteiligte Städte und Regionen, Stand Ende Mai 2009. In vier Regionen gibt es beim Kauf als HandyTicket Sonderkonditionen.
Stadt/Region Sonderpreis HandyTicket
Bielefeld (moBiel) Einzelticket zum Preis einer Fahrt mit der 4er-Karte
Chemnitz (VMS) -
Dresden (VVO) -
Düsseldorf (VRR) -
Erfurt (EVAG) -
Essen/Duisburg/Mülheim (VRR) -
Freiburg (Breisgau) (RVF) jede 8. Fahrt einer Preisstufe gratis
Hamburg (HVV) -
Lübeck (SL) -
Münster (VGM) -
Nürnberg (VGN) -
Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) Einzelticket zum Preis einer Fahrt mit der 4er-Karte, Tageskarte 10 % ermässigt
Rhein-Sieg (VRS) -
Ulm (DING) Einzelticket Erwachsene 10 % ermässigt
Vogtland (VVV) -
Wuppertal (VRR) -

(siehe auch Meldungen vom 06.02.2009 und 20.05.2008)

(de) 150'000 S-Bahn-Abonnementskunden in Berlin30.05.2009

Am 19. Mai 2009 konnte die S-Bahn Berlin die Marke von 150'000 Abonnementskunden feiern. Die Abonnemente sind mittlerweile auch wichtigster Verkaufskanal der S-Bahn Berlin GmbH. Die Automatenverkäufe stehen an zweiter und der Schalterverkauf an dritter Stelle. Die S-Bahn Berlin ist Teil des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg.

Im Gründungsjahr 1995 der S-Bahn-Berlin GmbH gab es rund 30'000 Abonnementskunden. 2001 waren es 100'000 und 2008 130'000 Abonnementskunden. In den ersten viereinhalb Monaten dieses Jahres gab es erneut einen Zuwachs von 20'000 Abonnenten, was sicher zu einem guten Teil auf die Einführung des Angebots "Abo 65plus" zum 1. April 2009 zurück zu führen ist. Am Starttag dieses Angebots waren bereits 45'000 dieser Abonnemente für Senioren verkauft.

(de) 10 Millionen Bayern-Tickets Single verkauft30.05.2009

Am 22. Mai 2009 hat die DB AG bekannt gegeben, dass seit der Einführung im Dezember 2003 10 Millionen Bayern-Tickets Single verkauft worden sind.

Das Bayern-Ticket Single kostet aktuell EUR 20, das für bis zu 5 Personen gültige Bayern Ticket EUR 28. Letzteres erreichte am 13. Januar 2009 nach etwas weniger als 12 Jahren eine Verkaufszahl von 15 Millionen. Ergänzt wird das Sortiment durch das ab 18 Uhr gültige Bayern-Ticket Nacht zu EUR 20. (Selbstbedienungspreise, bedient EUR 2 Zuschlag) (siehe auch Meldung vom 19.01.2009)

(de) "SommerCard 15" anlässlich 15 Jahre Karlsruher Verkehrsverbund21.05.2009

Zum 15. Geburtstag des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) ist ab 29. Mai und bis Ende Juni 2009 die "SommerCard 15" erhältlich. Zum Preis von EUR 15 gewährt sie ab Kauf 10 Tage freie Fahrt auf dem ganzen Netz des KVV. Das Spezialticket ist in allen KVV-Kundenzentren, den bedienten Schaltern im Verbundgebiet und an den stationären Fahrkartenautomaten erhältlich.

Bereits im vergangenen Jahr gab es eine "SommerCard": Für jeweils EUR 30 gab es für die Monate Juli, August und September ein verbundweit gültiges Angebot zum Sonderpreis. 18'000 SommerCards wurden verkauft. Inhaber von Jahreskarten fühlten sich damals von diesem Einsteigerangebot benachteiligt, bezahlten sie doch fast EUR 100 pro Monat für ihr Abonnement. Der KVV scheint die damalige Kritik aufgenommen zu haben: Die neue Aktion dauert wesentlich kürzer und die Jahreskarteninhaber sollen im Oktober ein Dankeschön erhalten.

Der KVV wurde 1994 gegründet. Mittlerweile umfasst er mehr als 200 Linien (Schiene 748 km, Bus 2150 km). Verteilt über das Verbundgebiet von 3550 km2 mit 1,33 Millionen Einwohnern gibt es rund 1900 Haltestellen. 2008 wurden 173 Millionen Fahrgäste befördert. Sehr bekannt am KVV ist die Stadtbahn mit Normalspurweite, die umsteigefreie Verbindungen vom Eisenbahnnetz in die Innenstadt ermöglicht.

(ch) "Onde verte" wird integraler Tarifverbund17.05.2009

Ab 1. Juni 2009 wird der Tarifverbund Neuchâtel ("Onde verte") zu einem integralen Tarifverbund: Der Tarif wird zu diesem Zeitpunkt vom reinen Abonnementsverbund auf das ganze Fahrkartensortiment erweitert. Die Fahrausweise zum alten Tarif behalten ihre Gültigkeit bis zum Ablauf.

Der Übergang zum integralen Verbund ist mit einer Neueinteilung der Zonen verbunden. Anstelle der bisherigen 26 Zonen gibt es nur noch 13 Zonen. Für die ganz ausserhalb des Kantons Neuenburg liegenden Zonen 93 (neue Zone 66), 95 (65) und 99 (42) gibt es weiterhin nur den Abonnementsverbund. Neu gelten Abonnemente (Woche, Monat, Jahr) ab 5 Zonen für das ganze Verbundgebiet, bei den mehrheitlich kleineren alten Zonen lag diese Grenze bei 6 Zonen. Preise für Einzel- und Gruppenbillette sowie 24-Stunden- und Mehrfahrtenkarten werden bis 10 Zonen differenziert, wobei es bei diesen Fahrkarten mit Ausnahme der 24-Stunden-Karten noch die Tarifstufe "Kurzstrecke" gibt.

Preisvergleich Abonnement 1 Monat Erwachsene 2. Klasse vor und nach Einführung des integralen Verbunds. Preise in CHF. Das ganze Verbundgebiet ist nach der Umgestaltung günstiger erhältlich. Wegen der grösseren Zonen wird es zudem Nutzer geben, die eine geringere Zonenzahl als bisher erwerben müssen.
Zonenzahl 1-2 3 4 5 6+
bis 31. Mai 2009 59 85 112 139 156
Zohnenzahl 1-2 3 4 5+
ab 1. Juni 2009 62 90 118 148

Jahresabonnemente kosten weiterhin gleichviel wie 9 Monatskarten. Die Wochenabonnemente haben (auf ganze Franken gerundet) ebenfalls weiterhin den halben Preis einer Monatskarte. Die Mehrfahrtenkarten gelten für 6 einfache Fahrten und kosten den Preis von 5 Einzelbilletten. Ab 3 Zonen kosten die 24-Stunden-Karten den doppelten Preis eines Einzelbilletts. Für 1-2 Zonen und für die Stadtnetze von La Chaux-de-Fonds und Le Locle entspricht der Preis dem dreifachen Einzelbillettpreis für 1-2 Zonen resp. der Kurzstrecke.

Beim Tarifverbund Neuchâtel gibt es die City-Tickets weiterhin für Neuchâtel, Le Locle und La Chaux-de-Fonds, neu jeweils mit Gültigkeitsbereich im jeweiligen Stadtnetz. Der Nahverkehr in diesen drei Städten ist zudem neu auch im Halbtax-Bereich integriert.

(ch) "Ostwind" wird integraler Tarifverbund16.05.2009

Ab 1. Juni wird der Tarifverbund Ostwind zu einem integralen Tarifverbund: Der Tarif wird zu diesem Zeitpunkt vom reinen Abonnements- und Tageskartenverbund auf das ganze Fahrkartensortiment erweitert. Die Fahrausweise zum alten Tarif behalten ihre Gültigkeit bis zum Ablauf.

Die bisherigen Abonnementszonen werden mit einigen Anpassungen in die neuen Zonen überführt. Markante Änderungen ergeben sich im Raum St. Gallen, wo die Zonen 10 und 11 in der neuen Zone 10 zusammengeführt sind. Diese Zone 10 zählt für Abonnemente jetzt immer doppelt. In St. Gallen gibt es für Einzelbillette einen speziellen Kurzstreckentarif. Gleichartiges gilt für Kreuzlingen, wo die Zonen 55 und 56 zur neuen für Abonnemente doppelt zählenden Zone 55 werden. Als "Lokalzone Kreuzlingen" kann das Gebiet der alten Zone 56 für Abonnemente aber auch weiterhin einzeln erworben werden. Die alten Zonen 12 (um Gossau) und 13 (um Herisau) sind neu in Zone 12 vereinigt. An verschiedenen weiteren Orten wurden die Zonengrenzen leicht angepasst.

Die als Versuch vor rund 2 Jahren eingeführte grenzüberschreitende gegenseitige Anerkennung der Ostwind-Abonnemente der Zone 56 und der Verkehrsverbund Hegau Bodensee-Abonnemente der Zonen 4 und 5 wird zum 1. Juli 2009 aufgehoben. Anstelle dieser bisherigen unentgeltlichen Anerkennung tritt nun ein neu gestaltetes Kombiangebot mit eigenem Tarif.

Monats- und Jahresabonnemente ab 9 Zonen gelten weiterhin im ganzen Verbundgebiet. Bei den Tageskarten - neu haben sie keine eigene Zoneneinteilung mehr – liegt diese Grenze bei 10 Zonen und bei Einzel- und Gruppenbilletten sowie Mehrfahrtenkarten bei 13 Zonen.

Gleichzeitig mit dem Wechsel zum integralen Verbund werden auch 7 neue City-Tickets mit Gültigkeit in je einer Verbundzone geschaffen: Gossau SG (Zone 12), Herisau (ebenfalls 12), Wil (16), Rorschach (31), Buchs SG (39), Wattwil (74) und Kreuzlingen (Lokalzone Kreuzlingen). Für St. Gallen (Zone 10) und Frauenfeld (21) gibt es das City-Ticket weiterhin, jedoch mit neuem Gültigkeitsbereich gemäss den Verbundzonen. Für alle City-Tickets im Tarifverbund Ostwind entspricht die Preisbasis für die "City-Funktion" dem Preis von zwei Einzeltickets.

(ch) Bündner Generalabonnement testen11.05.2009

Während Mai und Juni 2009 können Neukunden das Bündner Generalabonnement (BüGA) mit einem Monatsabonnement testen: Wer innerhalb von 7 Tagen nach Ablauf der Monatskarte ein Jahres-BüGA erwirbt, erhält den Preis des Monats-BüGA rückerstattet. Als Neukunde gilt, wer in den letzten sechs Monaten nicht im Besitz eines BüGA war. Das Angebot gilt für die ganze Palette von BüGA, inklusive den Duo-Partner- und Familia-Varianten.

Das BüGA gilt auf den Strecken der RhB, auf der SBB-Strecke Chur-Bad Ragaz und von Disentis bis zum Oberalppass (MGB). Es gilt ebenso in allen Postautos in Graubünden und bis nach Bad Ragaz, Bellinzona und Chiavenna und bei den Busbetrieben Chur, Davos, Klosters-Serneus und Engadin Bus. Eingeschlossen ist auch die Luftseilbahn Rhäzüns–Feldis. Einige Bergbahnen gewähren Inhabern eines BüGA Ermässigungen.

(at) Aufwertung der EURegio-Tickets nach Bratislava05.05.2009

Seit 1. Mai 2009 können Reisende mit einem EURegio-Ticket Slowakei ("Bratislava-Ticket") vergünstigt auch zwei Angebote des slowakischen Schifffahrtsunternehmens LOD nutzen. Für die abendliche Rückreise mit dem Tragflügelboot nach Wien gibt es 50 % Ermässigung, Erwachsene bezahlen noch EUR 10,50 (Mittwoch - Sonntag Bratislava ab 17:30 Uhr, ab 16.09. bis 18.10.2009 Abfahrt 16:00 Uhr). Bis zum 27.09.2009 sind die Panoramafahrten mit dem Schiff in Bratislava oder zur Burg Devin gegen Vorlage des EURegio-Tickets 10 % ermässigt. Die Schiffs-Fahrkarten sind im Hafengebäude der LOD erhältlich.

Das Bratislava Ticket kostet ab Wien für Erwachsene EUR 14 (für Kinder die Hälfte).

(ch) 6. Frühlingsaktion "3 aus 4" für die Region Thunersee21.04.2009

Seit 2004 bieten die Standseilbahn auf den Niesen, die Luftseilbahn auf das Stockhorn, die Gondelbahn auf das Niederhorn und die Schiffsbetriebe Thuner- und Brienzersee jeweils im Frühling die Aktion "3 aus 4" an. Aus den vier Angeboten Hin- und Rückfahrt auf den Niesen, das Stockhorn oder das Niederhorn und einer Tageskarte 2. Klasse für Thuner- und Brienzersee können drei ausgewählt werden (jedes maximal ein Mal). Dieses Jahr kann das Angebot an drei beliebigen Tagen vom 1. Mai bis 1. Juni genutzt werden. Im Vergleich zu 2008 ist der Preis des Angebots um CHF 2 auf CHF 48 gestiegen. Die Frühjahrsaktion ist eines der wenigen öV-Angebote in der Schweiz mit einem Vorverkaufs-Sonderpreis: Beim Kauf bis 30. April 2009 kostet das Spezialticket CHF 40 (+ CHF 1 gegenüber 2008). Bei diesem Aktionsangebot reisen Kinder bis 16 Jahre in Begleitung einer erwachsenen Person weiterhin gratis mit. Zum Ticket gibt es zusätzlich einen Bon im Wert von CHF 10 für die "Jesus Christ Superstar"-Aufführung der Thuner Seespiele.

(ch) Emmen Center bietet Shopping-Ticket an01.04.2009

Das grösste Einkaufszentrum der Zentralschweiz, das Emmen Center, bietet allen Besuchern, die mit dem öffentlichen Verkehr anreisen, gratis die Rückfahrt an. Das Angebot gilt für den GA-Bereich der ganzen Zentralschweiz und für die Zeit vom 1. April bis 31. August 2009. Gegen Vorweisen des Tickets für die Hinfahrt wird bei der Center-Information der Fahrschein für die Rückfahrt abgegeben.

Im Emmen Center befinden sich mehr als 80 Geschäfte. Das Einkaufszentrum ist mit Bahn und Bus erschlossen. 2007 wurde vom 17. März bis 31. Oktober erstmals das Shopping-Ticket angeboten, 2008 wurde das Rückreise-Ticket vom 1. April bis 31. Oktober gratis abgegeben.

(de) 7 Jahre InterConnex-Fernzüge – Tickets für EUR 712.03.2009

Veolia bietet mit dem InterConnex auf der Relation Warnemünde–Rostock–Berlin–Leipzig als mittlerweile einzige Privatbahn in Deutschland Fernverkehr an. Zum 7-jährigen Bestehen werden 7777 Tickets zum Sonderpreis von EUR 7 verkauft. Sie werden solange Vorrat für Reisen im Zeitraum vom 16. bis 31. März 2009 verkauft und gelten für eine beliebig weite einfache Fahrt im InterConnex. Die günstigsten Tickets zu Standardkonditionen kosten momentan EUR 21 für die Gesamtstrecke oder EUR 12 für Fahrten zwischen Warnemünde/Rostock und Berlin, resp. Leipzig und Berlin. Die Sondertickets sind nur über die Internetseite von InterConnex zu kaufen.

Der Preis ist immer ein starkes Argument beim InterConnex. Bereits im Januar 2009 gab es eine Sonderaktion: Die Super-SparTickets für einfache Fahrten von/nach Berlin zu EUR 12 wurden von Dienstag bis Donnerstag jeweils ohne die sonst übliche Kontingentierung verkauft. InterConnex wirbt damit, dass die Tickets selbst beim Kauf erst im InterConnex-Zug noch billiger sind als vergleichbare Angebote für den ICE der DB.

(cz) Spezieller Fahrkartenkauf mit Mobiltelefon in Pilsen09.03.2009

Das Spektrum des Kaufs von Fahrkarten mittels Mobiltelefon wird immer grösser. Eine in verschiedener Hinsicht spezielle Variante soll jetzt ab April 2009 bei den städtischen Verkehrsbetrieben im tschechischen Pilsen getestet werden. Mit einem NFC-fähigen Handy (Near Field Communication) werden bei diesem System Fahrkartendrucker und Automaten bedient. Der Drucker, respektive Automat, gibt dann den entsprechenden Fahrausweis in Papierform aus. Der Preis des Fahrscheins wird von einem im Mobiltelefon gespeicherten Guthaben abgebucht.

(de) HandyTicket auch im Regio-Verkehrsverbund Freiburg06.02.2009

Mit dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) beteiligt sich seit Ende Januar 2009 die 15. Region am vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) geleiteten Pilotprojekt "HandyTicket". Wer sich für den Handydienst einmalig anmeldet, kann in allen beteiligten Regionen in der Regel Einzeltickets und Tageskarten für den Nahverkehr kaufen.

Im RVF werden die drei Artikel Einzelfahrt für Erwachsene und die Tageskarte REGIO24 für 1 Erwachsenen (und bis zu 4 Kinder bis 14 Jahre) oder 5 Erwachsene jeweils für die Preisstufen 1–3 als HandyTicket angeboten. Beim Einzelfahrschein erhalten die Nutzer des Handydienstes einen speziellen Rabatt: Nach dem Kauf von 7 Einzeltickets einer bestimmten Preisstufe ist das 8. Ticket für diese Preisstufe gratis. Mit dieser Ermässigung liegt der Preis etwas unter demjenigen der konventionellen 2x4-FahrtenKarte. (siehe auch Meldungen vom 04.10.2008 und 20.05.2008)

(de) Schwarzfahrerstatistik der üstra01.02.2009

Die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG hat auch für das Jahr 2008 zahlreiche statistische Angaben zur Fahrkartenkontrolle veröffentlicht. Mit 36 eigenen und 27 externen Prüfern der Firma protec wurden 2008 die Fahrkarten von 3,221 Millionen Fahrgästen kontrolliert (2007: 3,566 Millionen von total 154,8 Millionen Fahrgästen [2,3 %]; 2006: 2,928 Millionen von total 151,9 Millionen Fahrgästen [1,9 %]). Die Zahl erwischter Schwarzfahrer betrug 84'104 (2007: 88'640; 2006 80'536). Der Anteil der ohne gültigen Fahrausweis angetroffenen Reisenden ist daher gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen: 2,61 % (2007: 2,49 %; 2006: 2,75 %).

Gegen Wiederholungstäter oder bei Reisenden mit gefälschten oder manipulierten Fahrausweisen wird zusätzlich ein Strafantrag eingereicht, 2008 geschah dies in 16'930 Fällen (2007: 18'423; 2006: 17'001). Weiterhin rund 20 % der Schwarzfahrer dürften daher regelmässig ohne Fahrschein unterwegs sein oder Urkundenfälschung betreiben. Das erhöhte Beförderungsentgelt wird nur widerwillig bezahlt: 2008 mussten 30'580 schriftliche Mahnungen ausgestellt werden (2007: 29'065; 2006: 31'295). (siehe auch Meldung vom 27.01.2008)

(de) Kombi-Ticket für Messe Stuttgart19.01.2009

Die DB AG und die Landesmesse Stuttgart GmbH bieten auch dieses Jahr für die Publikumsmessen ein Kombi-Ticket öV mit Messeeintritt an. Die Bahnleistung umfasst alle Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn innerhalb Baden-Württemberg und von den S-Bahnen die Linien S2 und S3 zur Station Flughafen in unmittelbarer Nähe zum Messegelände. Das Kombi-Ticket hat eine Gültigkeit von einem Tag und hat keine zeitliche Einschränkung. Das Ticket für Einzelpersonen gibt es auch in einer 1. Klasse-Variante, die anderen Kombi-Tickets sind ausschliesslich in der 2. Klasse gültig.

Das Kombi-Ticket kostet bei Selbstbedienung an DB-Automaten für Einzelpersonen EUR 28 (1. Klasse EUR 38). Für Gruppen von 2, 3, 4 oder 5 Personen kostet das Angebot EUR 46, 53, 59, respektive 65. Familien (bis zwei Erwachsene und alle eigenen Kinder bis 15 Jahre) bezahlen EUR 51. Beim Kauf bei einer DB Verkaufsstelle erhöhen sich alle Preise um EUR 2. An den Automaten der Verkehrsverbünde ist das Messe-Kombi-Ticket nicht erhältlich.

(ch) Spezialangebot "Wintersonne" der Gornergrat Bahn19.01.2009

Die Gornergrat Bahn bietet in der Zeit vom 01.02.-26.04.2009 das Spezialangebot "Wintersonne" für Wanderer (nicht für Ski- und Snowboardfahrer) an. Die Rückfahrkarten ab Zermatt nach Rotenboden, Riffelberg oder Gornergrat sind während dieser Zeit zu einem Spezialpreis erhältlich.

Preise in CHF für das Angebot "Wintersonne". In Klammern der jeweilige Normalpreis. Halbpreisberechtigte: Inhaber von Halbtax, GA, FVP, Swiss Pass, Swiss Card und Kinder –16 Jahre. Begleitete Kinder bis 9 Jahre oder mit Juniorkarte reisen unentgeltlich mit.
Kundengruppe/Ziel Gornergrat Rotenboden Riffelberg
Erwachsene 69 (76) 54 (66) 54 (56)
Halbpreisberechtigte 34,50 (38) 27 (33) 27 (28)

Für Abfahrten in Zermatt nach 12:15 Uhr gibt es für Retourfahrten zum Gornergrat noch die Variante "Happy-Hour" zum Preis von CHF 54 (keine weiteren Vergünstigungen).

Das Angebot "Wintersonne" wird nur an Stationen der Matterhorn Gotthard Bahn und der Gornergrat Bahn verkauft.

(de) 15 Millionen Bayern-Tickets verkauft19.01.2009

Am 13. Januar 2009 hat die DB AG bekannt gegeben, dass seit der Einführung im März 1997 15 Millionen Bayern-Tickets verkauft worden sind. Von den ergänzenden Angeboten Bayern-Ticket Single, Bayern-Ticket Nacht und Schönes Wochenende Ticket wurden in Bayern bisher zusätzliche 10 Millionen Tickets verkauft. Aktuell werden täglich rund 11'000 Tickets aus der vorangehend erwähnten Angebotspalette verkauft. Das Bayern-Ticket hat deutschlandweit die höchsten Verkaufszahlen aller Ländertickets. Nebst der Bahnleistung erhält man mit dem Bayern-Ticket noch bei 330 Ausflugszielen eine Ermässigung.

(de) RMV hat 50'000 HandyTickets verkauft19.01.2009

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat bekannt gegeben, dass das HandyTicket seit der verbundweiten Einführung im Februar 2008 50'000 Mal verkauft wurde.

Im RMV sind Einzel-, Tages- und Gruppentageskarten als HandyTicket erhältlich. Es eignet sich daher vor allem für gelegentliche Nutzer, gleichwohl bietet das System einige Funktionen, welche das mehrmalige Nutzen vereinfachen: Bis zu 10 Verbindungen können gespeichert und per Kurzwahl gewählt werden und einmal erworbene Fahrkarten können rasch mit neuem Gültigkeitsdatum erneut gekauft werden. Voraussetzung für die RMV-HandyTickets ist ein java-fähiges Mobiltelefon und die vorgängige Anmeldung zur Installation eines Programms und der Angabe der Lastschrift- oder Kreditkartendaten.

(de/ch) Neuerungen beim Baden-Württemberg-Ticket11.01.2009

Zum Fahrplanwechsel am 14.12.2008 hat es beim Baden-Württemberg-Ticket (BWT) einige VerÄnderungen gegeben. Wie bereits in Mecklenburg-Vorpommern gibt es jetzt auch eine BWT Single-Variante für Fahrten in 1. Klasse. Für Baden-Württemberg ist zudem das Nachtticket neu: Es gilt wie das normale BWT für bis zu 5 Personen (oder Eltern/Grosseltern mit beliebig vielen eigenen Kindern/Enkeln unter 15 Jahren). Das Nachtticket gilt für beliebige Fahrten in 2. Klasse jeweils ab 18:00 Uhr, von Sonntag bis Donnerstag bis am Folgetag um 06:00 Uhr und am Freitag und Samstag sowie vor gesetzlichen Feiertagen bis am Folgetag um 07:00 Uhr.

Mit Ausnahme des Nachttickets sind die BWT auch in der Schweiz im Gebiet des Tarifverbunds Nordwestschweiz (TNW) erhältlich. Gut ein Jahr später als ursprünglich angekündigt, erfolgte jetzt auch die Ausweitung des Verkaufs von bedienten Schaltern auf Automaten (Modelle BATS und S-POS). Für die Schweiz erstmalig – und als "Markttest" bezeichnet – ist dabei die Preisunterscheidung nach bedientem Verkauf und Selbstbedienung. In Deutschland beträgt der Preisunterschied beim BWT EUR 2, in der Schweiz CHF 3,20 resp. 3,40. (siehe auch Meldungen vom 29.03.2008 und 25.05.2007)

Preise für die Baden-Württemberg-Tickets. POS TNW sind die mit Prisma2 ausgerüsteten bedienten Verkaufsstellen innerhalb des TNW. BATS/S-POS TNW sind die Automaten im Gebiet des TNW. k.A.: kein Angebot, das Nachtticket wird in der Schweiz nicht verkauft.
Verkaufskanal BWT 5 Personen
2. Klasse
BWT Single
2. Klasse
BWT Single
1. Klasse
BWT Nacht
2. Klasse
DB bedient EUR 30 EUR 21 EUR 31 EUR 22
DB Selbstbedienung EUR 28 EUR 19 EUR 29 EUR 20
POS TNW CHF 49,20 CHF 34,60 CHF 51,00 k.A.
BATS/S-POS TNW CHF 46,00 CHF 31,20 CHF 47,60 k.A.
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