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(de) Erweiterung der Fahrgastrechte im Nahverkehr31.12.2007

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gelten ab 1. Januar 2008 auch für den Nahverkehr erweiterte Fahrgastrechte. Es gelten die gleichen Regeln wie sie bereits seit 1. Mai 2007 in Bayern in Kraft sind. Für relationsbezogene Einzelfahrkarten mit einem Mindestpreis von EUR 4 werden bei mehr als 60 Minuten Verspätung 25 % und bei mehr als 120 Minuten Verspätung 50 % des Fahrpreises erstattet - jeweils auf die einfache Fahrt bezogen. Reisende mit Streckenzeitkarten oder BahnCard 100 erhalten bei mehr als 60 Minuten Verspätung pauschal EUR 2, resp. 3 (2. Kl./1. Kl.). Die Verspätung bezieht sich dabei auf die Ankunft und beinhaltet auch Anschluss-Brüche. Ausgegeben werden Gutscheinkarten, auf denen die Kundenbetreuer (auch an den Service Points) die Verspätung bestätigen. Diese Gutscheinkarte muss dann innerhalb eines Monats eingelöst werden (direkt als Anrechnung an einen Fahrschein oder umgewandelt in einen regulären Gutschein mit einer Gültigkeit von 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Formular als Antrag um Erstattung ausgefüllt werden und mit Kopien der Fahrausweise an die Service-Stelle eingeschickt werden. Der Gutschein wird dann per Post zugestellt.

Von der Regelung ausgeschlossen sind Schülerzeitkarten, Hopper-Ticket Sachsen-Anhalt und Thüringen, Verbundfahrkarten, Ferien-Tickets sowie Ländertickets und Schönes-Wochenende-Ticket.

Beteiligt an dieser Abmachung sind DB Regio mit ihren Tochterunternehmen Burgenlandbahn, Elbe Saale Bahn, Oberweissbacher Berg- und Schwarzatalbahn und Erzgebirgsbahn sowie die privaten Bahnunternehmen cantus Verkehrsgesellschaft, Connex Sachsen, Erfurter Bahn, Freiberger Eisenbahngesellschaft, Süd-Thüringen-Bahn, Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt und Vogtlandbahn.

(de) Neuerungen bei der saarVV Card30.12.2007

Der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) ändert zum 1. Januar 2008 die Konditionen der Ermässigungskarte für Einzelbillette "saarVV Card". Bisher war das Angebot an das Kalenderjahr gebunden und kostete EUR 20 pro Jahr. Neu ist eine "saarVV Card" im Kaufmonat und den nachfolgenden 5 Monaten gültig und kostet noch EUR 10. Das Ticket wird nicht mehr als Scheckkarte ausgestellt, sondern als normaler Papierbeleg. Ansonsten bleibt das Angebot unverändert: Sie ist übertragbar, die ermässigten Tickets gibt es beim Fahrer oder an Fahrscheinautomaten und die Preise der mit "saarVV Card" erworbenen Fahrscheine liegt weiterhin EUR 0,10 über dem Preis der Fahrscheine für Reisende mit BahnCard. Je nach Zonenzahl liegt die Ermässigung mit "saarVV Card" für Erwachsene zwischen EUR 0,30 (bis 1 Zone) und EUR 1,50 (ab 9 Zonen) pro Fahrschein.

Die "saarVV Card" wurde am 1. Juni 2006 eingeführt und kostete damals für 2006 als Einführungsangebot EUR 10. Ab Mitte 2007 wurde das Angebot für den Rest des Jahres wiederum zu EUR 10 verkauft. (siehe auch Meldung vom 01.06.2006)

(ch) Shopping Ticket Thun30.11.2007

Der Lötschberg-Basistunnel verkürzt die Reisezeiten so stark, dass die Region Thun und das Wallis quasi Nachbarn werden. Thun Tourismus hat deshalb das "Shopping Ticket Thun" lanciert: Die Hin- und Rückfahrt ab einem beliebigen SBB-Bahnhof im Wallis via Lötschberg nach Thun kostet mit diesem Spezialticket mit Halbtax CHF 27 und ohne Halbtax CHF 52 (nicht das Doppelte!). Das Angebot ist nur für die 2. Klasse erhältlich (Klassenwechsel zu normalen Preisen möglich) und wird ab Dezember 2007 ausschliesslich von Thun Tourismus Organisation verkauft. Das Ticket kann in der Zeit vom 08.12.2007 bis 30.06.2008 genutzt werden, Hin- und Rückfahrt müssen am gleichen Tag erfolgen.

Am ersten möglichen Reisetag verkehren die Züge zwar noch über die Bergstrecke, wegen einem Feiertag im katholischen Wallis reisen aber traditionellerweise viele in den reformierten Kanton Bern zum Einkaufen.

Das Angebot ist sehr preiswert: Die kürzeste Verbindung nach Thun (ab Brig/Visp) kostet zum Normalpreis mit Halbtaxabonnement CHF 38 (135 Tarifkilometer).

(ch) Schnupper-GA für "inFahrt"-Leser30.11.2007

Der Kanton Aargau informiert über den öffentlichen Verkehr mit der Zeitschrift "inFahrt". Leser von "inFahrt" haben auch dieses Jahr die Möglichkeit, gegen Abgabe eines RailBons aus der Zeitschrift, in der Zeit vom 09.12.2007 bis 06.01.2008 ein ab Kaufdatum 1 Monat gültiges Schnupper-GA zum Preis von CHF 430 (1. Klasse) oder CHF 285 (2. Klasse) zu kaufen. Der Gültigkeitsbereich entspricht dem normalen GA, eine Anwendung für internationale Angebote ist jedoch nicht möglich. Das Schnupper-GA wird als Papierbeleg ohne Foto ausgegeben, deshalb muss bei der Kontrolle ein Ausweis vorgewiesen werden. Alle Käufer erhalten einen RailBon über CHF 100, der für den Kauf eines Nachfolgeabonnements aus dem normalen GA-Sortiment genutzt werden kann.

Das diesjährige Schnupper-GA für "inFahrt"-Leser entspricht den Bedingungen des Angebots aus dem letzten Jahr. Einzig der Preis wurde um CHF 15 respektive 10 erhöht – entsprechend den Preisanpassungen beim normalen GA-Sortiment: Das Sonder-GA für einen Monat kostet weiterhin rund CHF 25 mehr als 1/12 des normalen Jahres-GA für Erwachsene. (siehe auch Meldung vom 09.12.2006)

(ch) Integraler Tarifverbund Oberengadin24.11.2007

Der Tarifverbund Oberengadin wird zum Fahrplanwechsel am 9.12.2007 zu einem integralen Tarifverbund. Die Angebote beschränken sich daher nicht mehr nur auf Abonnemente und das Zonenkonzept wird auch auf das restliche Fahrausweissortiment angewendet. Einzelbillette gelten innerhalb der gelösten Zone bis zum Ablauf der Geltungsdauer zur freien Fahrt. Anstelle der bisherigen Retourbillette treten 24-Stunden-Karten. Mehrfahrtenkarten werden vollständig – auch für die RhB und Postauto – auf das elektronische EASYDRIVE/ENGADINcard-System umgestellt. Der Nachttarif für Busse gilt neu erst nach 23:30 Uhr (bisher 21:30 Uhr), wobei der Zuschlag pro Person und Fahrt CHF 4 beträgt. Keine Verbundbillette gibt es für den Velotransport, so dass für Fahrräder bis auf weiteres die speziellen Regelungen der einzelnen Transportunternehmen gelten.

(ch) Neuauflage des Grüezi-Halbtax20.11.2007

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wird im Bahnhof Konstanz das "Grüezi-Halbtax" zum Preis von EUR 24 und einer Gültigkeisdauer von 3 Monaten verkauft. Das Angebot ist im November und Dezember 2007 erhältlich, der erstmögliche Geltungstag ist der 1. Dezember 2007. Die Bedingungen sind im Vergleich zum Frühjahr unverändert: Geltungsbereich analog normalem Halbtax-Abonnement, nicht nutzbar für internationale Angebote und als Gleis-7-Grundkarte, nur gültig zusammen mit ID oder Pass (Grüezi-Halbtax ist ein Papierbeleg ohne Foto). (siehe auch Meldungen vom 28.04.2007 und 21.05.2006)

(ch) Erste Atron-Billettautomaten im TNW im Einsatz04.11.2007

Seit 26. Oktober 2007 sind im TNW (Tarifverbund Nordwestschweiz) die ersten sechs Automaten der Firma Atron im Einsatz. Diese neue Generation entspricht bezüglich Bedienung und Schnittstelle zum nationalen Tarifsystem dem neuen Schweizer Standard für Fahrkartenautomaten. Wenn die Einführungsphase erfolgreich abläuft, sollen Anfangs Dezember 100 weitere Geräte montiert werden und bis April 2008 der vollständige Ersatz abgeschlossen sein. Es werden dann 550 Automaten und 320 Chauffeur- und Kioskgeräte im Einsatz sein.

An den neuen Automaten kann mit Schweizer- und Euromünzen bezahlt werden (sogar gemischt), auf einen Notenleser wurde aus Kostengründen bewusst verzichtet. Auch die EC-Maestro-Karte wird akzeptiert. Die Nutzung von Postcard und Kreditkarten ist aktuell jedoch noch nicht freigeschalten, weil die Transaktionskosten in Relation zum Preis der am häufigsten gelösten Billette zu hoch sind. An den neuen Automaten wird es zudem möglich sein, persönliche U-Abos zu verlängern. Dazu werden elektronische U-Abo-Cards eingeführt, die über eine Kontaktfläche am Automaten programiert werden können. Momentan wird dieser Kartentyp von 500 Abonnementskunden getestet. Dieser Verkaufskanal ist insofern sehr relavant, als rund 2/3 der Einnahmen des TNW aus dem Verkauf von U-Abos stammt (2006 wurden erstmals mehr als 2 Mio. Monats-U-Abo verkauft) und die Abonnemente an Kalendermonate gebunden sind und so ausgeprägte Spitzen beim Verkauf auftreten.

Das Fahrkartenangebot an den neuen Automaten ist im Vergleich zu den Vorgängergeräten stark vergrössert und beinhaltet auch die trinationalen Angebote bis Mulhouse und Feldberg.

Im ZVV (Zürcher Verkehrsverbund) musste der auf Ende 2007 geplante Pilotbetrieb von neuen Automaten nach dem Schweizer Standard auf Frühling 2008 verschoben werden.

(de) Sachsen-Ticket im ganzen Verkehrsverbund Mittelsachsen gültig01.11.2007

Zum 1. November 2007 wurde die Gültigkeit des Sachsen-Tickets und des Sachsen-Ticket Single auf alle Verkehrsmittel des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) ausgeweitet. Nach dem Zweckverband Verkehrsverbund Oberlaussitz Niederschlesien und dem Verkehrsverbund Vogtland ist der VMS der dritte Verbund in Sachsen, der vollständig beim Länderticket mitmacht. Im Gebiet des VMS leben 1,26 Mio. Einwohner.

Das Sachsen-Ticket (inkl. Single) wurde 2006 rund 284'000 mal verkauft, was gegenüber 2005 eine Steigerung um 56 % darstellt. Das Sachsen-Ticket ist auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen gültig. Das Ticket kostet bei Selbstbedienung aktuell EUR 26 (Single EUR 18), personenbedient EUR 2 mehr.

(ch) Spezialbillett "Bodensee-Ticket" der Basler Zeitung17.10.2007

Das Bodensee-Ticket wird ausschliesslich durch die Ticketverkaufsstellen der Basler Zeitung in Basel und Liestal verkauft. Es kann in der Zeit vom 01.10. bis 04.11.2007 für eine Hin- und Rückreise ab einem Bahnhof der Nordwestschweiz nach Bahnhöfen von Konstanz bis Rohrschach genutzt werden. Das Billett ist an drei aufeinander folgenden Tagen zur Fahrt gültig. In Richtung Bodensee ist das Bodensee-Ticket von Montag bis Freitag frühestens im EC 163 Basel SBB ab 08:14 Uhr gültig, Samstags und Sonntags und für die Rückfahrt gelten keine Einschränkungen.

Das Angebot ist nicht kontingentiert, für 1. und 2. Klasse und mit oder ohne Halbtax erhältlich und kostet CHF 35 (2. Kl., mit Halbtax), CHF 49 (1. Kl., mit Halbtax) und ohne Halbtax das Doppelte. Reisenden mit dem Bodensee-Ticket werden weitere Ermässigungen gewährt: Bodensee Erlebniskarte (20 %, muss bis 21.10.2007 direkt bei Bodensee-Tourismus gekauft werden), SeaLife Konstanz (rund 20 %, muss am Bahnschalter erworben werden, keine Ermässigung vor Ort) und übernachtung im ABC-Hotel Garni Konstanz (Buchung direkt).

Ein Preisvergleich: Die kürzeste Verbindung im Anwendungsbereich des Bodensee-Tickets, Frick–Kreuzlingen retour, kostet zum Normalpreis CHF 42/70 (mit Halbtax, 2./1. Kl.). (siehe auch Meldungen vom 29.09.2007 und 27.08.2007)

(ch) Rekord für die Zürcher Ferienpässe30.09.2007

Diesen Sommer hat der ZVV mit dem eigenen "ZVV-SummerPass" erstmals den traditionellen Zürcher Ferienpass – an dem der ZVV ebenfalls beteiligt ist – konkurrenziert. Gemäss ZVV wurde der "ZVV-SummerPass" 9300 mal und der Zürcher Ferienpass 8700 mal verkauft. Damit liegen selbst für den Zürcher Ferienpass die Verkaufszahlen höher als in den vergangenen Jahren (jeweils rund 7600 Verkäufe).

Im Vergleich zum "ZVV-SummerPass" hat der Zürcher Ferienpass eine breitere Trägerschaft, bietet den Kindern zahlreiche organisierte Zusatzangebote und ist um CHF 11 teurer. Bezüglich öV-Leistungen sind die Angebote gleich. (siehe Meldung vom 30.05.2007)

(ch) Spezialbillett "Ticino" der UBS / "Aargauer Zeitung"29.09.2007

Das Spezialbillett "Ticino" wird ausschliesslich durch UBS-Filialen im Kanton Aargau verkauft und mit Inseraten in der "Aargauer Zeitung" beworben. "Ticino" ist ein zwei Tage gültiges Rückfahrbillett ab allen SBB Stationen im Kanton Aargau nach einem beliebigen SBB Bahnhof im Kanton Tessin oder nach Luino. Das Angebot ist nicht kontingentiert, für 1. und 2. Klasse und mit oder ohne Halbtax erhältlich und kostet CHF 35 (2. Kl., mit Halbtax), CHF 49 (1. Kl., mit Halbtax) und ohne Halbtax das Doppelte. Mögliche Reisetage umfassen die Periode vom 01.10. bis 20.03.2008. Via Zürich HB darf mit dem "Ticino"-Angebot von Montag bis Freitag erst ab 08:30 Uhr gereist werden, via Olten gibt es keine Einschränkung.

Ein Preisvergleich: Nur die kürzest möglichen Relationen aus dem Süden des Kanton Aargau nach der nördlichsten Station im Kanton Tessin (Airolo) sind zum Normalpreis etwas billiger als das Sonderangebot (z.B. Muri–Airolo CHF 33, 2. Kl. mit Halbtax). Das Sonderangebot ist daher fast immer preislich vorteilhaft.

(ch) Spezialbillett "Bonjour Romandie" der "Neue Oltner Zeitung"27.08.2007

Das Spezialbillett "Bonjour Romandie" wird ausschliesslich durch die "Neue Oltner Zeitung" am Verlagsstandort in Olten verkauft. "Bonjour Romandie" ist ein zwei Tage gültiges Rückfahrbillett ab allen Stationen der Strecke Schönenwerd–Olten–Oensingen via Solothurn–Biel nach einem SBB Bahnhof zwischen Genève und Sierre. Das Angebot ist nicht kontingentiert, für 1. und 2. Klasse und mit oder ohne Halbtax erhältlich und kostet CHF 35 (2. Kl., mit Halbtax), CHF 49 (1. Kl., mit Halbtax) und ohne Halbtax das Doppelte. Mögliche Reisetage umfassen die Periode vom 29.08. bis 28.10.2007. Das Spezialangebot ist sehr günstig: Die kürzest mögliche Relation (Oensingen–Lausanne) kostet zum Normalpreis CHF 42/70, Olten–Genève retour CHF 63/104 (mit Halbtax, 2./1. Kl.).

(ch) Sonderangebot für den Wechsel von Monats- zu Jahresabonnement27.08.2007

Kunden, die ein Monats-Interabonnement zwischen den Tarifverbünden unireso und Mobilis (zwischen Genève und Morges oder Lausanne) nahtlos durch ein Jahres-Interabonnement ersetzen, erhalten den Preis des letzten Monats-Abonnements erstattet. Bedingung ist, dass der erste Geltungstag des letzten Monats-Abonnements in der Zeit von 1. August bis 30. September 2007 liegt. Die Erstattung wird auch dann gewährt, wenn der Kunde nicht nur den Wechsel zum Jahresabonnement vollzieht (z.B. zusätzlich Klassenwechsel, Zonenwechsel, Wechsel von Monats-Streckenabonnement zu Interabonnement). Das Sonderangebot ist nur an bedienten Verkaufsstellen erhältlich.

(de) saarVV-Sonderangebot für das Landesfest15.08.2007

Zum Landesfest 50 Jahre Saarland vom 17. bis 19. August 2007 bietet der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) seinen Reisenden eine Netzkarte zum Sonderpreis an. Die Umsetzung ist ganz einfach: Die Gruppentageskarten der Preisstufe für 3 Zonen gelten an diesen drei Tagen als Tageskarte für das Gesamtnetz. Diese Karte gilt für bis zu 5 Personen (plus 3 Kinder unter 6 Jahren) und kostet EUR 10,00. Der Normalpreis für eine Gruppentageskarte für das gesamte saarVV-Netz liegt aktuell bei EUR 24,50. Auch Einzeltageskarten für 6 und mehr Zonen oder eine Hin- und Rückfahrt mit Einzelbilletten ab 7 Zonen sind teurer als das Sonderangebot.

(at/de) Kooperation ÖBB/DB beim Fahrkartenverkauf im Grenzgebiet12.08.2007

Seit Anfangs August 2007 wird das "Einfach Raus Ticket" der ÖBB auch in Südbayern (zusätzlich noch Regensburg bis Passau) an Automaten der DB AG verkauft. Im Gegenzug sind an den ÖBB Automaten in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg und OberÖsterreich Bayern-Tickets (auch Single) und Baden-Württemberg-Tickets erhältlich. Die beiden Ländertickets und das "Einfach Raus Ticket" sind von der Angebotsstruktur her sehr ähnlich und eignen sich deshalb für eine solche grenzüberschreitende Kooperation speziell gut.

Auch auf der Strecke Innsbruck–Kufstein–Rosenheim wurde das Automatenangebot ergänzt: An den deutschen Fernverkehrsautomaten können Tickets bis Innsbruck und an allen österreichischen Automaten Fahrscheine bis Rosenheim erworben werden.

(ch) Schaffhausen: In Randstunden DB Fahrkahrten am SBB Schalter31.07.2007

Im Bahnhof Schaffhausen gibt es zwei Schalter der DB und drei der SBB, wobei die öffnungszeiten der DB viel kürzer sind (aktuell um fast 37 Stunden pro Woche). Ab 2. August 2007 verkaufen jetzt speziell geschulte SBB-Mitarbeiter bei geschlossenen DB-Schaltern auch Fahrkarten der DB. Damit wird das Angebot der DB während den ganzen Schalteröffnungszeiten der SBB und insbesondere auch wieder sonntags verfügbar: Zusätzlich werden von Montag bis Freitag die Zeiten von 05:45–07:30 Uhr und 18:30–20:10 Uhr, am Samstag von 05:45–07:30 Uhr, 12:20–12:50 Uhr und 16:20–20:10 Uhr und am Sonntag von 06:30–20:10 Uhr abgedeckt.

(de) 50'000 SüdostBayernTickets verkauft21.07.2007

Am 16. Juli 2007 wurde das 50'000. SüdostBayernTicket seit dessen Einführung am 1. April 2006 verkauft. Das SüdostBayernTicket ist eine Tageskarte für 1 Person zum Preis von EUR 12 für fast das ganze Netz der SüdostBayernBahn (100 % Tochter der DB AG). Die Ausnahme bildet die Fahrt in Richtung München, die mit dem SüdostBayernTicket nur bis Markt Schwaben, respektive Ebersberg möglich ist, womit sich eine klare Abgrenzung zum BayernTicket ergibt. Von Montag bis Freitag gilt die Tageskarte erst ab 09:00 Uhr. Zum SüdostBayernTicket gibt es eine Broschüre mit Bons, die Ermässigungen bei aktuell 14 Ausflugszielen gewähren. (siehe auch Meldung vom 31.03.2006)

(ch) "Passepartout" gegen Fahrausweis - RailBon als Dankeschön für Stammkunden08.07.2007

10 Gemeinden der Agglomeration Luzern (Adligenswil, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Littau, Luzern, Meggen, Rothenburg und Udligenswil) wollen diesen Sommer ihre Einwohner bezüglich der Ozonproblematik sensibilisieren. Sie bieten im Rahmen der "STOP.OZON.ch"-Kampagne bei Abgabe des Fahrausweises für einen Monat ein Monatsabonnement des Tarifverbunds "Passepartout" zum Preis von nur CHF 10 an. Dieses vergünstigte Abonnement ist in den "Passpartout"-Kernzonen 10 und 20 (in Udligenswil zusätzlich Zone 40) gültig. Im Gegensatz zu ähnlichen Aktionen in anderen Agglomerationen gehen aber auch Personen, die bereits regelmässig den öffentlichen Verkehr nutzen, nicht leer aus: Wer mit einem GA oder einem Passepartout-Jahresabonnement unterwegs ist, kann einen RailBon von RailAway im Wert von CHF 30 erhalten.

Die beiden Angebote sind kontingentiert: Insgesamt stehen 615 Passepartout-Abonnemente und 730 RailBons zur Verfügung. Die Aktion läuft seit 1. Juli und längstens bis 31. August 2007. Der Verkauf der verbilligten Abonnemente, respektive die Abgabe der RailBons wird über die Einwohnerkontrollen der entsprechenden Gemeinden abgewickelt.

(de) "Seniorenbegleitung im Zug" im Grossraum Köln08.07.2007

Die Bahnhofsmission Köln hat nicht zuletzt aus den Erfahrungen mit dem Fernverkehrsangebot "Kids-on-Tour" das Projekt "Seniorenbegleitung im Zug" entwickelt. Bei diesem Projekt begleiten ehrenamtliche Mitarbeiter der Bahnhofsmission ältere Menschen, die sich eine Zugreise nicht mehr zutrauen, auf den Strecken des Regionalverkehrs und der S-Bahn in der Region Köln (für Reisen bis zu 150 km). Die Kosten für die Inanspruchnahme des Service, der bereits beim Fahrkartenkauf beginnen kann, betragen EUR 5 pro Stunde, jedoch maximal EUR 15. Die Fahrkosten der Begleitperson werden von der DB AG getragen. Im Gegensatz zu "Kids-on-Tour" wird die "Seniorenbegleitung im Zug" an allen Wochentagen angeboten. Die Anmeldung erfolgt telefonisch oder über Internet bei der Bahnhofsmission und sollte möglichst eine Woche vor der Fahrt erfolgen. Das Angebot ist vorerst als Test deklariert, dessen Probezeit bis Juli 2008 läuft.

(de) HANNOVERmobil definitiv eingeführt08.07.2007

HANNOVERmobil erweitert Jahresabonnemente des Verkehrsverbunds "Grossraum-Verkehr Hannover" (GVH) um weitere Mobilitätsangebote. Im Aufpreis auf die Jahreskarte von EUR 6,95 pro Monat sind eine BahnCard 25, alle Grundgebühren für Carsharing bei "Stadtmobil", ein Rabatt von 20 % auf Taxifahrten (mit der grössten Taxikette Hannovers) und Sondertarife für Mietwagen enthalten. Für zusätzlich EUR 2,50 pro Monat können auch Lebenspartner und Kinder für die Nutzung dieser Zusatzangebote registriert werden.

HANNOVERmobil war 2004 als Pilotversuch lanciert worden, seit dem 1. Juli 2007 ist es jetzt als reguläres Produkt erhältlich. Zu diesem Termin wurde auch die Ermässigung auf Taxifahrten integriert. Zudem gibt es aktuell einen Einführungsbonus: HANNOVERmobil gewährt auf das Carsharing den Bonus-Tarif (20 % Ermässigung auf km- und Zeitgebühren).

(ch) "vagABOnd+" mit integriertem Nachtbus-Angebot24.06.2007

Im Verkehrsverbund Jura "vagABOnd" können die Abonnemente neu mit integrierter Gültigkeit auf dem Nachtbusnetz ("noctambus jurassien") erworben werden. Der Verkehrsverbund Jura hat damit als erster Verbund in der Schweiz die Zuschläge für Nachtlinien in ein Abonnement integriert. Der Aufpreis für "vagABOnd+" beträgt unabhängig der Zonenzahl für Monatsabonnemente CHF 10 und für Jahresabonnemente CHF 100. Reisende mit einem normalen vagABOnd-Abonnement müssen weiterhin unabhängig der Zonenzahl pro Fahrt CHF 3 entrichten (ohne vagABOnd CHF 5 für 1 Zone, CHF 8 für 2-3 Zonen und CHF 10 für 4 und mehr Zonen). Weiterhin im Angebot sind die Multikarten für den Nachtzuschlag nach der Formel 6 zum Preis von 5.

Die Nachtbusse im Jura wurden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 eingeführt und verkehren jeweils in den Nächten von Freitag und Samstag auf insgesamt 14 Linien. Das neue Angebot vagABOnd+ wird bereits seit 1. Juni 2007 verkauft.

(ch) "Ozono-Arcobaleno" auch im Sommer 200716.06.2007

Bereits zum 6. Mal gibt es im Tarifverbund Ticino e Moesano die Aktion "Ozono-Arcobaleno": Die Monatsabonnemente des Verbunds werden im Juli und August 2007 zum halben Preis verkauft. Zahlreiche Gemeinden verbilligen die Aktions-Monatsabonnemente für ihre Einwohner zudem noch zusätzlich, typischerweise halbiert sich der Preis nochmals. Der Gültigkeitsbereich der "Ozono-Arcobaleno"-Abonnementen ist gegenüber dem normalen Sortiment um die Schifffahrtslinien der SNL* und NLM verringert. Mindestens bis 30.09.2008 wird auch die Aktion, dass Jahresabonnemente des Verbunds 13 Monate lang gültig sind, weitergeführt. Jahresabonnemente kosten den neunfachen (Erwachsene), respektive siebenfachen (Jugendliche unter 26 Jahren) Monatspreis. (*Seit 01.04.2006 berechtigen die normalen Arcobaleno-Abonnemente auf den Schiffen der SNL nur noch zu Fahrausweisen zum halben Preis, dies dafür unabhängig der gelösten Arcobaleno-Zonen.)

(ch) Die neue Tageskarte Arc Jurassien – billiger und grösserer Geltungsbereich11.06.2007

Das im August 2006 eingeführte Angebot der Tageskarte "Arc Jurassien" wurde zum 1. Juni 2007 überarbeitet. Der Preis für Halbpreis-Berechtigte wurde von CHF 33 auf CHF 27 gesenkt (Erwachsene ohne Halbtax-Abonnement CHF 54 statt bisher CHF 66). Der Gültigkeitsbereich wurde zudem erweitert. So sind z.B. im Waadtländer Jura neue Bahnlinien integriert, ab Solothurn der Jurazugang nach Moutier oder in Biel die Zone S der Verkehrsbetriebe Biel.

Die Tageskarte Arc Jurassien ist von Montag bis Freitag ab 09:00 Uhr und an Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen ohne Einschränkung in der 2. Klasse gültig. Junior- und Enkel-Karten können mit der Tageskarte Arc Jurassien kombiniert werden. Mit der Tageskarte erhält der Reisende zudem CHF 5 Ermässigung auf eine Fahrt auf dem Bieler-, Neuenburger- oder Bielersee und 20 % Ermässigung auf Einzelbillette der Dampfbahnfahrten im Val de Travers, im Vallée de Joux und der CJ.

(de/cz) Alle Tage Bayern-Böhmen-Ticket statt Schönes-Wochenende-Ticket10.06.2007

Zum 10. Juni 2007 wurde für Bayern und Böhmen das grenzüberschreitende Bayern-Böhmen-Ticket in den Varianten "Gruppe bis 5 Personen" und "Single" eingeführt. Innerhalb Bayern entspricht die Gültigkeit exakt dem Bayern-Ticket. In Tschechien erstreckt sich der Gültigkeitsbereich im Norden von Liberec über Litoměřice, Karlovy Vary, Mariánskė Láznė, Plzeň bis nach České Budějovice im Süden. Die Zugskategorien R (Schnellzug), Sp (Eilzug) und Os (Personenzug) der CD können in der 2. Klasse genutzt werden. Das Bayern-Böhmen-Ticket kostet EUR 32 und in der Single-Version EUR 22, was einem mit dem Bayern-Ticket verglichenen Aufpreis für die Gültigkeit in Böhmen von EUR 5, resp. EUR 3 entspricht. Auch das Bayern-Böhmen-Ticket wird im personenbedienten Verkauf um EUR 2 teurer angeboten. Fahrräder können im Geltungsgebiet des Bayern-Böhmen-Tickets mit einer Fahrrad-Tageskarte Bayern mitgenommen werden.

Da das neue Angebot nicht nur am Wochenende gültig ist, sondern auch von Montag bis Freitag jeweils ab 09:00 Uhr, ist die Gültigkeit des Schönen-Wochenende-Tickets in Böhmen aufgehoben worden.

(ch) "ZVV-SummerPass" für Schüler bis 16 Jahre30.05.2007

Erstmals bietet der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) für die Sommerferien ein spezielles Angebot für Jugendliche bis 16 Jahre an. Der "ZVV-SummerPass" kostet CHF 20 und bietet 5 Wochen freie Fahrt in der 2. Klasse im ganzen Gebiet des ZVV. Die Gültigkeitsdauer kann wahlweise die 5 Wochen vom 14.07. bis 19.08.2007 oder vom 07.07. bis 12.08.2007 umfassen. Erhältlich ist das neue Angebot ab 1. Juni in Bahnhöfen, in der VBZ-Ticketeria oder telefonisch beim ZVV-Contactcenter. Das Abonnement wird mit einer Foto personalisiert. Nebst der Gültigkeit in allen Zonen und Verkehrsmitteln des ZVV gewährt der ZVV-Summerpass unbeschränkte Eintritte in den Zoo Zürich, ins Technorama und in das Sauriermuseum Aathal.

Dieses neue Angebot steht in Konkurrenz zum traditionellen und seit 31 Jahren in zahlreichen Gemeinden des Kantons erhältlichen Zürcher Ferienpass. Dieser kostet aktuell CHF 31, gewährt ebenfalls 5 Wochen freie Fahrt im ganzen ZVV-Netz, bietet den Kindern jedoch noch die Auswahl aus über 100 organisierten Zusatzangeboten und freien Eintritt in diversen Badeanstalten. In den letzten Jahren wurden jeweils rund 7600 Zürcher Ferienpässe verkauft.

(de) NordhessenKarte 60plus wird eingeführt26.05.2007

Die NordhessenKarte 60plus, eine Jahreskarte für über 60 Jährige, wird zum 1. Juni 2007 eingeführt. Die Einführung war an die Bedingung geknüpft, dass der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) unter den Senioren mindestens 1000 Neukunden – nur Senioren die bisher noch keine Jahreskarte nutzten wurden gezählt und nicht die Umsteiger – für das Angebot gewinnen kann. Ab Mitte Februar konnte die NordhessenKarte 60plus vorbestellt werden, immer unter der Auflage, dass die Einführung des Angebots erst bei Erreichen von 1000 Neukunden erfolgt. Bereits nach vier Wochen hatten sich 500 Neukunden für das neue Angebot entschieden. Das Interesse von Neukunden liess dann aber etwas nach, so dass schliesslich doch der Endtermin (Mitte Mai 2007) für die Zielereichung abgewartet werden musste.

Die NordhessenKarte 60plus ist persönlich und gilt im ganzen NVV-Gebiet ohne zeitliche Einschränkung und kostet EUR 398, eine Partnerkarte für eine im gleichen Haushalt lebende ebenfalls über 60-jährige Person wird zum halben Preis verkauft. Zusätzlich werden Vergünstigungen u.a. in Museen gewährt. Die NordhessenKarte 60plus ist verglichen mit dem bisherigen Angebot sehr preiswert: VNN Jahresnetzkarten kosten aktuell EUR 1860 EUR und mit der 9-Uhr Einschränkung EUR 1390 und sind deshalb selbst bei Berücksichtigung der übertragbarkeit deutlich teurer. Auch Netztageskarten kosten EUR 22 und das Hessenticket (bis 5 Personen, Wochentags erst ab 09:00 Uhr) EUR 29. (siehe auch Meldung vom 13.02.2007)

(de) Baden-Württemberg-Ticket bis nach Basel SBB gültig25.05.2007

Ab dem 1. Juni 2007 sind die Baden-Württemberg-Tickets (BWT) über die Grenze beim Badischen Bahnhof bis zum Bahnhof Basel SBB gültig. Zur Einführung dieser Gültigkeitserweiterung haben BWT-Reisende nach Basel SBB die Möglichkeit zur Teilnahme an einer kostenlosen Stadtführung und sie erhalten auch einen ermässigten Eintritt in den "Zolli", den Basler Zoo. Die entsprechenden Gutscheine sind in der aktuellen BWT-Broschüre, die ab Juni in den DB-Verkaufsstellen in Baden-Württemberg aufgelegt wird, enthalten.

Ab Juni können BWT auch an den bedienten SBB-Bahnhöfen innerhalb des Tarifverbunds Nordwestschweiz (TNW) gekauft werden, ab Herbst 2007 soll der Verkauf auch an den Automaten des TNW möglich sein.

BWT für bis zu 5 Personen kosten an Automaten oder beim Kauf über Internet EUR 27, "Baden-Württemberg-Ticket Single" sind für EUR 18 erhältlich. Im personenbedienten Verkauf sind beide Angebote EUR 2 teurer. BWT gelten von Montag bis Freitag ab 9:00 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ohne Einschränkung in Nahverkehrsmitteln (Bahn 2. Klasse).

Per 1. April 2007 wurde die Strecke Basel Badischer Bahnhof–Basel SBB bereits in das System des AboPlus Baden-Württemberg integriert. (siehe auch Meldung vom 07.03.2007)

(ch) ZVV 9-Uhr-Monatspässe für Lokalnetze werden nicht eingeführt06.05.2007

Am 11. Dezember 2005 wurden im Zürcher Verkehrsverbund ZVV übertragbare 9-Uhr-Monatspässe für die Lokalnetze Bülach/Bachenbülach, Kloten, Uster, Wädenswil und Wetzikon/Seegräben versuchsweise für 10 Monate eingeführt. Ziel war insbesondere, dass die Chauffeure der Busse vom Verkauf von Einzelbilletten entlastet werden und so eine bessere Einhaltung des Fahrplans möglich wird. Lokalnetze sind kleiner als eine Zone des ZVV, meist als Gebiet einer Gemeinde definiert und beinhalten fast ausschliesslich Buslinien. Die Monatspässe für die Lokalnetze kosten CHF 25 pro Monat und sind wegen der übertragbarkeit und im Vergleich mit dem Preis eines Einzelbilletts Lokalnetz (CHF 2.40) preiswert.

Die geplante Versuchsdauer von 10 Monaten wurde zwar überschritten, per 30. Juni 2007 wird das Angebot aber nicht mehr verkauft. Es konnten nicht genügend Neukunden und Umsteiger von Einzeltickets angesprochen werden. Bei der Ankündigung des Angebots erwartete der ZVV einen Verkauf von mindestens 2'500 Abonnementen innerhalb von 10 Monaten. Die 9-Uhr-Monatspässe für die Lokalnetze waren nicht bei den Buschauffeuren erhältlich und konnten nur über Schaltergeräte verkauft werden. Dies war der Angebotseinführung sicher nicht förderlich. Zudem stand das Angebot auch in Konkurrenz zu den Monatspässen Lokalnetz ohne 9-Uhr-Einschränkung zum Preis von CHF 47 (persönlich) oder CHF 51 (übertragbar); Umsteiger von diesen Angeboten führten zu geringeren Einnahmen.

(ch) Neuauflage des Grüezi-Halbtax28.04.2007

Das "Grüezi-Halbtax" zum Preis von EUR 24 wird in der Zeit vom 1. April bis 31. Mai 2007 ausschliesslich im Schweizer Bahnhof Konstanz verkauft. Es gilt als Halbtax-Abonnement für 3 Monate. Erstmöglicher Geltungstag ist der 1. Mai, letztmöglicher Geltungstag der 30. August 2007. Das Abonnement wird als Papierbeleg ohne Foto ausgegeben, deshalb ist es nur zusammen mit einem amtlichen Ausweis (ID, Pass) gültig. Der Anwendungsbereich des Grüezi-Halbtax entspricht den normalen Halbtax-Abonnementen für 1, 2 oder 3 Jahre mit der Ausnahme, dass es nicht für internationale Angebote und als Grundkarte zu Gleis 7 angewendet werden kann. Vor Ablauf der Gültigkeit des Grüezi-Halbtax erhalten die Kunden einen Rail-Bon im Wert von CHF 20 zugestellt, der für den Kauf eines weiterführenden Halbtax-Abonnements des normalen Sortiments gültig ist.

Im Vergleich mit der gleichartigen Aktion von 2006 kostet die diesjährige Ausgabe EUR 6 weniger, wobei jedoch das "Grüezi-Billett" (eine Hin- und Rückfahrt von Konstanz nach Schaffhausen, Zürich oder St. Gallen) nicht mehr Teil des Angebots ist. Der Hinweis, dass das Grüezi-Halbtax nur an Personen mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz abgegeben wird, ist in den Tarifinformation für 2007 nicht mehr enthalten. 2006 wurden in Konstanz fast 2500 Grüezi-Halbtax verkauft. (siehe auch Meldung vom 21.05.2006)

(ch) Frühlingsaktion "3 aus 4" für die Region Thunersee28.04.2007

An der Frühlingsaktion "3 aus 4" sind die Standseilbahn auf den Niesen, die Luftseilbahn auf das Stockhorn, die Gondelbahn auf das Niederhorn und die Schiffsbetriebe Thuner- und Brienzersee beteiligt. Aus den vier Angeboten Rückfahrt auf den Niesen, das Stockhorn oder das Niederhorn und einer Tageskarte 2. Klasse für Thuner- und Brienzersee können drei ausgewählt werden (jedes maximal ein Mal). Das Angebot kann an drei beliebigen Tagen in der Zeit vom 5. Mai bis 3. Juni 2007 genutzt werden und kostet CHF 44. Im Vorverkauf bis 4. Mai liegt der Preis bei CHF 39. Kinder bis 16 Jahre reisen in Begleitung der Eltern oder Grosseltern gratis mit, weitere Ermässigungen werden nicht gewährt. Die Nutzung der Frühlingsaktion für Spezialfahrten ist ausgeschlossen.

(ch) Vorstellung der neuen ZVV-Automaten31.03.2007

In Zürich wurden die neuen Automaten des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) vorgestellt. Ab Herbst 2007 sollen 34 Geräte in der Stadt Zürich den Pilotbetrieb aufnehmen. Der Pilotbetrieb soll der überprüfung der Leistungsfähigkeit, Vandalensicherheit und der Wettertauglichkeit dienen. Ab Herbst 2008 und bis Mitte 2009 sollen die insgesamt 1100 Geräte (Kaufpreis rund CHF 63 Millionen) dann im gesamten Verbundgebiet aufgestellt werden. Sie lösen etwa gleich viele Automaten älterer Generation ab, die Aufstellung wird aber für die heutigen Bedürfnisse optimiert.

Die ursprünglich bei Ascom bestellten Geräte werden jetzt vom Nachfolger Affiliated Computer Services (ACS) geliefert und basieren auf deren "Expert 900"-Reihe. Die Bedienung mittels Touch-Screen orientiert sich am Schweizer S-POS-Standard für Fahrkartenautomaten. Trotz Touch-Screen werden auch Sehbehinderte an diesen Automaten Fahrkarten erhalten: Sie (und weitere Personen mit körperlichen Behinderungen) können eine spezielle Magnetkarte erhalten. Beim Einführen dieser Karte in den Automaten werden sie direkt mit dem Kundendienst des ZVV verbunden, der den Fahrkartenwunsch mündlich entgegen nimmt und den entsprechenden Fahrschein per Fernbedienung am Automaten ausgibt.

Im Vergleich zur aktuellen ZVV-Automatengeneration gibt es neu die Möglichkeit mit Kredit- und Debitkarten zu bezahlen und auch der Kauf von Mehrfahrtenkarten und Monats-Abonnementen sowie von Billetten für die ganze Schweiz wird möglich sein.

Auch die SBB werden ihre rund 250 Fahrkartenautomaten auf dem Gebiet des ZVV ersetzen: Installiert werden S-POS-Automaten, die von Scheidt&Bachmann geliefert werden. Sie sehen deshalb etwas anders aus, die Bedienung ist aber gleichwertig. (siehe auch Meldung vom 25.11.2005)

(de) Fünf neue Freizeit-Tickets31.03.2007

Zum 1. April 2007 werden von der DB AG fünf neue Freizeit-Tickets angeboten: Kassel-Willhelmshöhe–Dortmund, Stuttgart–Nürnberg, Stuttgart–Singen, Münster–Norddeich und Trier–Köln. Freizeit-Tickets sind Fahrkarten 2. Klasse für Hin- und Rückfahrt, die nur einen Tag Gültigkeit haben (Ausnahme Hamburg–Stralsund). Sie sind weder kontingentiert noch zuggebunden und werden nur für den Fernverkehr angeboten. Im personenbedienten Verkauf kosten Freizeit-Tickets jeweils EUR 5 mehr. Sie werden nicht im Zug verkauft, Umtausch und Erstattung sind ausgeschlossen und die Kombination mit weiteren Rabatten ist nicht möglich.

Das Freizeit-Ticket Kassel-Willhelmshöhe–Dortmund kostet EUR 39 und gilt nur in IC-Zügen. Der Normalpreis für eine Hin- und Rückfahrt im IC beträgt mit BahnCard 50 EUR 37. Das Angebot ist daher für Reisende mit BahnCard 50 nicht vorteilhaft. Die ICE-Verbindungen auf dieser Strecke sind kaum Alternativen: Die Kosten liegen höher (EUR 68 mit BahnCard 50), die Fahrzeit ist rund 30 Minuten länger und man muss einmal umsteigen.

Das Freizeit-Ticket Stuttgart–Nürnberg kostet EUR 39 und kann in allen ICE- und IC-Zügen genutzt werden. Als Reisetage sind Freitag und Sonntag ausgeschlossen. Auch bei diesem Freizeit-Ticket ist der Normalpreis mit BahnCard 50 – EUR 35 – vorteilhafter. Die Fahrt im ICE dauert zudem länger als in Nahverkehrszügen, wo die Fahrt bereits für EUR 28.80 zu haben ist (mit BahnCard 50).

Das Freizeit-Ticket Stuttgart–Singen kostet EUR 29 und kann täglich in ICE-Zügen genutzt werden. Der Normalpreis mit BahnCard 50 kostet EUR 32, so dass bei diesem Freizeit-Ticket auch BahnCard 50-Inhaber profitieren können. Im Nahverkehr dauert die Fahrt deutlich länger.

Mit dem Freizeit-Ticket kostet Münster–Norddeich und zurück EUR 39 und es können alle IC-Züge genutzt werden. Der Preis liegt um EUR 2 über dem Normalpreis mit BahnCard 50.

Das Freizeit-Ticket Trier–Köln wird für IC-Verbindungen zum Preis von EUR 29 angeboten. Es ist daher EUR 3 preiswerter als der Normalpreis und gut EUR 2 teurer als ein entsprechender Fahrschein für RE-Züge (jeweils mit BahnCard 50). In RE-Zügen dauert die Fahrt pro Richtung nur rund 10 Minuten länger.

Die fünf neuen Freizeit-Tickets. Das Angebot ist jeweils in beide Richtungen erhältlich. Unter Alternative ist ein billigeres aber nicht wesentlich langsameres Produkt vermerkt (k.A.: kein entsprechendes Angebot). Der Normalpreis und die Alternative für die dem FreizeitTicket entsprechende Strecke gelten für Reisende mit BC 50, für das Reisen mit einem FreizeitTicket ist jedoch keine BC nötig. Preise in EUR.
StreckeGültig inPreisNormalpreisAlternativeBesonderheiten
Kassel-Willhelmshöhe–DortmundIC3937k.A.
Stuttgart–NürnbergICE, IC393528,80 (RE)Freitag und Sonntag als Reisetag ausgeschlossen
Stuttgart–SingenICE2932k.A.
Münster–NorddeichIC3937k.A.
Trier–KölnIC293226,80 (RE)

Das Angebot der Freizeit-Tickets ist vorläufig bis 8. Dezember 2007 beschränkt und umfasst jetzt 11 Relationen. (siehe auch Meldung vom 25.03.2006)

(de) Neue Tageskarte für den ganzen Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg18.03.2007

Im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) wird zum 1. April 2007 eine für den ganzen Verbund gültige Tageskarte zum Preis von EUR 19 eingeführt. Sie gilt für eine Person ab 9 Uhr bis am Folgetag um 3 Uhr, Samstags, Sonntags und an gesetzlichen Feiertagen ist die Tageskarte ganztägig gültig. Ergänzt wird diese Tageskarte mit einer entsprechenden Tageskarte Fahrrad für das Gesamtnetz zum Preis von EUR 5.

Bisher wurden im VBB nur eine Vielzahl von Tageskarten für Teilbereiche zu jeweils ganz unterschiedlichen Preisen angeboten. Das neue Angebot steht in Konkurrenz zum Länderticket Brandenburg-Berlin, das mit Selbstbedienung EUR 26 kostet. Dieses Länderticket kann, bei gleicher zeitlicher Gültigkeit wie die neue VBB-Tageskarte, auf einem etwas grösseren Netz und insbesondere von bis zu 5 Personen genutzt werden.

Zum 1. April werden zudem für die Fahrradmitnahme verbundweit spezielle Fahrradkarten eingeführt. Bisher konnten innerhalb von Berlin und den kreisfreien Städten für die entsprechende Relation gültige Einzelbillette des ermässigten Personentarifs gekauft werden.

(ch) Schwarzfahrer-Statistik des ZVV07.03.2007

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat 2006 erstmals die Gebührenstaffelung für Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein eingeführt: Beim ersten Mal kostet das Schwarzfahren CHF 80, beim zweiten Mal CHF 120 und ab dem dritten Mal CHF 150. Die Daten werden zwei Jahre gespeichert. Dementsprechend kennt der ZVV auch die Häufigkeit, mit der eine Person ohne gültigen Fahrschein unterwegs ist. 2006 wurden bei den Kontrollen 80'000 (verschiedene) Fahrgäste ohne gültiges Billett angetroffen. Von diesen waren 12'500 Personen zweimal und 14'500 Personen dreimal oder öfter in den Kontrollen hängen geblieben. Mit 1,2 % liegt die Schwarzfahrer-Quote im ZVV 2006 so tief wie noch nie, wobei der ZVV wegen der beschränkten Kontrollmöglichkeit von einer höheren tatsächlichen Quote ausgeht.

Interessant ist, dass die Schwarzfahrer-Quote nicht überall gleich hoch ist. In den Verkehrsmitteln von SBB und VBZ liegt sie unter 1 %, während sie in den von PostAuto Zürich kontrollierten Bereichen des Verbunds weiterhin bei rund 3 % liegt. Um das Ziel einer möglichst tiefen Schwarzfahrer-Quote konsequent zu erreichen, werden dort die Kontrollen intensiviert und das Kontrollpersonal um sieben Stellen ergänzt.

(de) Grenzüberschreitendes Pendler-Abonnement nach Basel SBB07.03.2007

Die Strecke Basel Badischer Bahnhof–Basel SBB wird zum 1. April 2007 in das System des AboPlus Baden-Württemberg integriert. AboPlus kombiniert Jahreskarten von bis zu drei Tarifpartnern der verschiedenen Verkehrsverbünde, der DB AG und neu der SBB (nur Basel Bd Bf–Basel SBB) innerhalb von ganz Baden-Württemberg in einem einzigen Fahrausweis und mit einem Ansprechpartner für das Angebot (DB AboCenter Stuttgart). Die Bezahlung erfolgt mittels monatlichem Bankeinzug.

Bei AboPlus werden die Preise der einzelnen Jahreskarten einfach addiert, so dass es zwischen benachbarten Verbünden in einigen Fällen preiswerter sein kann, Übergangstarife zu nutzen. Die Gültigkeit von AboPlus-Abonnementen beginnt immer an einem Monatsersten. AboPlus Baden-Württemberg wurde am 1. Juni 2006 eingeführt.

(de) Preiswertes Seniorenticket in Hessen – falls genügend Abonnenten13.02.2007

Die Kasseler Verkehrsgesellschaft und der Nordhessische Verkehrsverbund wollen per 15. Mai 2007 die "NordhessenKarte 60plus" für alle über 60-jährigen anbieten. Zum Preis von EUR 398 gilt die Karte ein Jahr lang im gesamten NVV-Gebiet und ohne zeitliche Einschränkungen, eine Partnerkarte für eine ebenfalls über 60-jährige Person aus dem gleichen Haushalt kostet noch EUR 199 (mit Vorauszahlung 3 % Ermässigung). Die Karte bietet weiteren Zusatznutzen wie z.B. Vergünstigungen in Museen. Bedingung für die Produkteinführung ist allerdings, dass bis am 15. Mai mindestens 1000 Neukunden das Ticket erwerben.

Aktuell kostet die Jahreskarte für das ganze Netz EUR 1860, die 9-Uhr-Jahreskarte EUR 1390. Diese beiden Abonnemente sind jedoch frei übertragbar. (Siehe auch Meldungen vom 19.02.2006 und 30.03.2006 zum Schülerticket in Gera, das ebenfalls an ein Mindestinteresse gebunden war und jedoch nicht realisiert wurde.)

(ch) Hunde als Begleiter eines Zuger Pass Plus-Reisenden19.01.2007

Inhaber eines Zuger Pass Plus können werktags ab 19:00 Uhr und Samstags/Sonntags und an Feiertagen zeitlich unbeschränkt eine ihnen persönlich bekannte Begleitperson unentgeltlich mitfahren lassen. Diese Regelung wurde jetzt erweitert: Anstelle einer Person darf auch ein Hund Begleiter spielen.

(de) Bayern-Nacht-Ticket bereits ab 18 Uhr gültig03.01.2007

Nebst den Preiserhöhungen zum Jahresanfang um EUR 2 (normales Bayern-Ticket, jetzt EUR 27 / EUR 29 im personenbedienten Verkauf), respektive EUR 1 (Single-Ticket und Nacht-Ticket, jetzt EUR 19/21) erfolgte auch eine Verbesserung zugunsten der Kunden: Der Gültigkeitsbeginn des Bayern-Nacht-Tickets wurde von bisher 19 Uhr auf 18 Uhr vorverschoben.

Gemäss DB AG wurden im ersten Angebotsjahr rund 50'000 Nacht-Tickets verkauft. Auch sonst ist das Bayern-Ticket im Vergleich sehr erfolgreich: Fast ein Drittel der 2006 bundesweit abgesetzten Ländertickets sind Bayern-Tickets. Von Januar bis November 2006 waren es 1,6 Mio. normale Bayern-Tickets (für bis zu 5 Personen) und 1,7 Mio. Single-Tickets. Einer der Erfolgsgründe ist sicher, dass in Bayern nebst den DB-Regionalzügen auch die Unternehmen der Verkehrsverbünde und die meisten Linienbusse ins Angebot integriert sind.

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