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(de) "Dauer-Spezial" neu "Sparpreis"21.12.2009

Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 hat die DB AG das immer als befristetes Angebot deklarierte Dauer-Spezial aufgehoben, respektive in erweiterter Form in das System der Sparpreise überführt. Das Dauer-Spezial hatte schon bisher recht ähnliche Bedingungen wie die Sparpreise 25 und 50, als "Sparpreis" ergänzt es diese mit Pauschalpreisen für einfache Fahrten.

Den neuen Sparpreis gibt es bei Selbstbedienung in den Preisstufen 19 (nur bis 250 km)/29/39/49/59/69/79/89 Euro (2. Klasse) und 49/69/89/109/129/149 Euro (1. Klasse). Im Vergleich zum Dauer-Spezial sind daher in beiden Klassen die zwei teuersten Stufen neu. Zum Vergleich: Die Maximalpreise für eine einfache Fahrt innerhalb Deutschlands betragen aktuell EUR 129 (2. Kl.), respektive EUR 209 (1. Kl.). BahnCard 25/Railplus Inhaber erhalten zudem auch beim Sparpreis 25 % Ermässigung und auch der Mitfahrerrabatt (bis zu vier Mitfahrer ab EUR 20) wird angewendet. Aufgewertet wird der Übergang von Dauer-Spezial zu Sparpreis zusätzlich durch die Kinderermässigung: Familienkinder unter 15 Jahren reisen neu kostenlos mit. Auch bei den Regelungen zu Umtausch und Erstattung gibt es zusätzliche Möglichkeiten: Beides war beim Dauer-Spezial (ohne Versicherung) ausgeschlossen. Als Sparpreis kann das Ticket vor dem 1. Gültigkeitstag gegen eine Gebühr von EUR 15 storniert werden. Am Reisetag kann die Zugbindung gegen EUR 15 aufgehoben werden und durch Zahlung der Differenz zwischen Spar- und Normalpreis der Fahrschein trotzdem noch genutzt werden.

(ch) Happy Birthday-Tageskarte04.12.2009

Während dem ganzen Jahr 2010 bieten die am Tarif für GA und Tageskarten beteiligten Verkehrsunternehmen die Happy Birthday-Tageskarte an. Sie berechtigt am eigenen Geburtstag ohne zeitliche Einschränkung zur freien Fahrt auf den GA-Bereichs-Strecken. Das Angebot kann auch ohne Halbtax-Abonnement genutzt werden und kostet CHF 33 für die 2. Klasse und CHF 49 für die 1. Klasse. Beim Kauf des Artikels wird der gewünschte Gültigkeitstag aufgedruckt. Bei der Kontrolle im Zug muss mit einem amtlichen Ausweis mit Foto der Geburtstag nachgewiesen werden. Reisende mit Geburtstag am 29. Februar werden nicht ausgeschlossen: Sie können den 28.02. oder den 01.03.2010 als Reisetag wählen. Auch bei Nutzung der Happy Birthday-Tageskarte wird die Junior- und Enkelkarte anerkannt.

Die Happy Birthday-Tageskarte ist sehr günstig, kostet doch eine einzelne normale Tageskarte (für die auch ein Halbtax-Abonnement nötig ist) CHF 67 (2. Kl.) resp. CHF 103 (1. Kl.).

(de) Lidl-Ticket mit Gültigkeit nach Österreich04.12.2009

Die DB und der Lebensmitteldiscounter Lidl lancieren eine weitere Aktion: Ab 7. Dezember 2009 gibt es – solange Vorrat aber längstens bis 13.12. – in allen Lidl-Filialen in Deutschland für EUR 66 ein Fahrscheinheft für zwei beliebig weite einfache Fahrten in 2. Klasse innerhalb Deutschlands und nach Österreich auf dem Netz und den Zügen der ÖBB. Mögliche Reisezeit ist 4. Januar bis 31. März 2010, Freitage sind jedoch ausgeschlossen. Nicht möglich ist auch die Reise mit DB Autozug und City Night Line, erlaubt sind jedoch gegen Bezahlung des Aufpreises ÖBB EuroNight und ICE Sprinter. Kinder/Enkelkinder bis zum Alter von 14 Jahren reisen in Begleitung von mindestens einem Eltern-/Grosselternteil mit Lidl-Ticket kostenlos mit. Zusätzlich zu den zwei einfachen Fahrten enthält das Fahrscheinheft einen Gutschein zum Erwerb einer Probe-BahnCard zum halben Preis (noch EUR 12,50).

Das Angebot ist auch über die Lidl-Internetseite erhältlich, für den Versand wird bei diesem Verkaufskanal aber zusätzlich EUR 3,95 verlangt. Der Übergang in die 1. Klasse ist ausgeschlossen. Die Gültigkeitsdauer pro Fahrt erstreckt sich bis um 3 Uhr des Folgetags nach Reisebegin, in ÖBB EuroNight-Zügen bis um 10 Uhr. Pro Kunde werden maximal 5 Lidl-Tickethefte verkauft.

Gemäss DB AG gibt es für diese Aktion wie schon bei der letztjährigen Verkaufsaktion (ab 22.12.2008) 750'000 Fahrscheinhefte für total 1.5 Mio. Fahrten. Im Vergleich zum vorangegangenen Lidl-Ticket gibt es daher drei Unterschiede: Der Preis ist EUR 11 höher, die Möglichkeit der Fahrt nach Österreich und die vergünstigte Probe-BahnCard anstelle des EUR 20 Gutscheins für Tickets ab EUR 70. Es handelt sich um die dritte Lidl-Aktion, die erste im Jahre 2005 war Auftakt zu ähnlichen Verkaufsaktionen bei Tchibo und McDonalds. (siehe auch Meldung vom 02.05.2009)

Ergänzung: Am 10.12.2009 hat die DB bekannt gegeben, dass 250’000 zusätzliche Fahrscheinhefte angeboten werden, so dass insgesamt 1 Million Fahrscheinhefte für 2 Millionen einfache Fahrten zur Verfügung stehen. Gemäss DB war das ursprüngliche Kontingent nach drei Tagen praktisch ausverkauft.

(ch) Tarifmassnahmen Schweiz zum Fahrplanwechsel 200930.11.2009

Eine allgemeine Preiserhöhung findet auch 2009 nicht statt. Trotzdem werden natürlich einige Angebotsgestaltungen angepasst oder präzisiert. Nachfolgend eine Auswahl an Änderungen, die ab 13.12.2009 Gültigkeit erlangen.

National

  • Der Gültigkeitsbereich des Generalabonnements und des Swiss Pass erfährt eine prominente Erweiterung: Die Rigibahnen beteiligen sich neu auch an diesen Tarifen! Anstelle der bisherigen 50 %-Ermässigung können GA-Inhaber und Reisende mit Tageskarten zum Halbtax-Abonnement neu ohne weiteren Kauf eines Fahrausweises die Zahnradbahnen ab Goldau und Vitznau auf die Rigi und die Luftseilbahn Weggis–Rigi-Kaltbad nutzen. Auch für die ausländischen Gäste, die mit einem Swiss-Pass die Schweiz bereisen, ist die Teilnahme der Rigi-Bahnen an diesem Tarif natürlich sehr attraktiv.
  • Mitnahme-GA: Der Inhaber eines normalen GA kann neu beliebig viele Personen mitnehmen, sofern jeder Mitreisende ein Mitnahme-GA hat.
  • Duo-Tageskarten, für die mindestens ein Reisender ein Halbtax-Abonnement besitzen muss, können neu auch dann genutzt werden, wenn einer der Reisenden ein GA hat.
  • Im Zusammenhang mit Änderungen in Tarifverbünden gibt es auch Anpassungen bei den CityTickets. Im Tarifverbund A-Welle gelten die CityTickets Aarau neu in der Zone 510 (und ganze BBA-Linien 1-7), Baden-Wettingen in Zone 570 (und ganze RVBW Linien 1-10), Olten in Zone 520 (und ganze BOGG-Linien 1, 2 und 3) und Wohlen (neues Angebot) in Zone 532. Der Preiszusatz beträgt bei diesen vier CityTickets CHF 5 (voller Preis), resp. CHF 4 (ermässigter Tarif). Das CityTicket Luzern ist neu in den Passepartout-Zonen 101, 201, 202 und 203 gültig und kostet einen Aufpreis von CHF 7 (voller Preis, bisher CHF 8), resp. CHF 5 (ermässigter Tarif) zur normalen Fahrkarte nach Luzern. Das CityTicket Genève gilt in der neuen Zone 10 (ganzer Kanton, gleicher Perimeter wie bisher Zonen 11, 12, 15, 16, 17) des Unireso-Verbunds.
  • Bei Rückerstattungen (von Fahrscheinen, die eine Erstattung überhaupt erlauben) wird der Selbstbehalt von CHF 16 auf CHF 20 erhöht, der reduzierte Selbstbehalt von CHF 5 auf CHF 10. Der reduzierte Selbstbehalt gilt bei Rückgabe von nationalen und internationalen Fahrausweisen (ohne Gruppenbillette), Pauschalfahrausweisen gemäss Tarif 654 und Streckenabonnementen vor dem ersten Geltungstag respektive innerhalb der Geltungsdauer, wenn zwischen dem Kauf und der Rückgabe des Fahrausweises eine Fahrt ausgeschlossen werden kann.

International

  • Im internationalen Verkehr übernehmen die SBB die europäischen Regelungen für Entschädigungen im Verspätungsfall. Ab 60 Minuten Verspätung werden 25 % und ab 120 Minuten 50 % des Fahrpreises rückerstattet. Betroffene Fahrgäste erhalten einen Reisegutschein, der an jedem Bahnschalter auch gegen Bargeld eingelöst werden kann. Bei den TGV-Verbindungen waren die SBB bereits bisher grosszügiger: Ab 30 Minuten wird ein Drittel erstattet, neu kommt jetzt noch die 120 Minuten-Regel dazu.
  • Im personenbedienten Verkauf (Schalter oder Callcenter) von internationalen Fahrkarten führen die SBB eine Auftragspauschale von CHF 5 pro Person und Reise ein. Diese Pauschale wird ab einem Billettwert von CHF 25 erhoben. Ausgenommen von der Gebühr sind Billette für Kinder bis 16 Jahre und für grenznahe Reiseziele. Begründet wird die Auftragspauschale mit dem nicht kostendeckenden personenbedienten Verkauf von internationalen Fahrkarten.

(de) Tarifmassnahmen der DB zum Fahrplanwechsel 200929.11.2009

Neue Preise BahnCards

Die Preise der BahnCard 25 bleiben unverändert, preislich angepasst werden jedoch BahnCard 50 (ca. +2 %) und BahnCard 100 (ca. +4 %). Der Verkauf der Probe BahnCard ist bis zum 28.02.2010 verlängert worden.

Preise der BahnCards mit neuen Preisen zum Fahrplanwechsel (Preise in EUR).
Typ bis 12.12.2009 ab 13.12.2009
BahnCard 50 225 230
BahnCard 50 First 450 460
BahnCard 50 ermässigt 115 118
BahnCard 50 First ermässigt 230 236
BahnCard 100 3650 3800
BahnCard 100 First 6150 6400
BahnCard 100 Monatsrate 335 350
BahnCard 100 First Monatsrate 565 590

Reservierungsentgelte

Reservationen werden EUR 0.50 teurer und kosten für die 2. Kl. EUR 4.50, resp. für die 1. Klasse EUR 5.50 (die Familienreservation kostet das Doppelte). Gleiches gilt für den kombinierten Aufpreis mit Sitzplatzreservierung für ICE Sprinter: Die neuen Preise liegen ab Fahrplanwechsel bei EUR 11.50 (2. Kl.) resp. EUR 16.50 (1. Kl.). Die reduzierten Reservationsentgelte bei gleichzeitigem Kauf von Fahrkarte und Reservation im Internet oder am Automaten laufen bei der DB immer noch als Aktionsangebot. Die Aktion wird weiter geführt, doch auch über diese Absatzkanäle erhöht sich der Preis um EUR 0.50 auf EUR 2.50 (2. Kl.) resp. EUR 3.50 (1. Kl.). Die Familienreservation kostet auch hier das Doppelte. Spezielle Preise und Regelungen für Reservationen gelten weiterhin für Thalys, Berlin–Warszawa-Express und reservierungspflichtige Züge.

Inhaber von persönlichen Zeitkarten der Produktklassen ICE oder IC/EC oder einer BahnCard 100 können für die der Zeitkarte entsprechende Relation (bei der BahnCard 100 eine frei wählbare Relation) Gutscheine für 46 Sitzplatzreservierungen inklusive je einer Anschlussreservierung erwerben. Diese können jeweils innerhalb eines Monats (längstens jedoch bis zum Ablauf der Zeitkarte) eingelöst werden. Neu werden diese EUR 6 teurer: EUR 54 (2. Kl.) resp. EUR 66 (1. Kl.).

Neue +City-Angebote

Zum Fahrplanwechsel gibt es für Bad Homburg (Stadtgebiet 5101), Bamberg (Stadtgebiet inkl. Tarifzone 1100) und Bayreuth (Stadtgebiet inkl. Tarifzone 1200) neu die +City-Funktion bei entsprechend berechtigten Fahrausweisen.

Gruppe&Spar

Zu den bisherigen drei Kontingenten mit den Abstufungen Gruppe&Spar 70, Gruppe&Spar 60 und Gruppe&Spar 50 kommen mit Gruppe&Spar 40 sowie Gruppe&Spar 30 noch zwei weitere Kontingente dazu. Die Preise für die zugehörigen Sitzplatzreservierungen werden ebenfalls angepasst: Kosteten diese Reservationen bisher für bis zu 99 Personen pauschal EUR 24 (2. Kl.) resp. EUR 30 (1. Kl.), so gilt ab Fahrplanwechsel ein Preismodell pro Person: Pro Person und Richtung (inklusive eine Anschlussreservierung) werden neu EUR 2 (2. Kl.) resp. EUR 3 (1. Kl.) fällig.

FreizeitTicket

Die FreizeitTickets Hannover–Göttingen, Nürnberg–Stuttgart und Singen–Stuttgart werden nicht mehr angeboten. Neu ist der Freitag als Reisetag bei allen Angeboten ausgeschlossen und die Preise werden generell um EUR 1 angehoben.

Dauer-Spezial läuft aus

Das Angebot "Dauer-Spezial" wird nur noch bis zum Fahrplanwechsel verkauft. Die aktuellen Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn vom 09.11.2009 erwähnen noch kein Nachfolgeprodukt. Das Angebot soll jedoch nach dem Fahrplanwechsel in leicht modifizierter Form als "Sparpreis" in Ergänzung zu Sparpreis 25 und Sparpreis 50 weitergeführt werden.

Online-Tickets

Neu können Online-Tickets auch für Dritte erworben werden. Auch Online-Tickets für Dritte werden personalisiert und es müssen Angaben zur Person hinterlegt werden. Die Identifikation ist über Personalausweis oder eine Identitätskarte von aktuell Belgien, Frankreich, Italien, Niederlande, Luxemburg, Österreich oder der Schweiz möglich.

(de) "AdventSpezial": 20 % Rabatt auf Autozug-Buchungen27.11.2009

DB Autozug gewährt bei Buchungen vom 29.11. bis 06.12.2009 für Fahrten im Zeitraum vom 29.11.2009 bis 31.01.2010 einen Rabatt von 20 %. Die Ermässigung gilt auf alle Angebote, auch Last Minute-Buchungen, die Autozug-Spezial-Tickets und auch für grenzüberschreitende Verbindungen. Die Buchung zu den AdventSpezial-Bedingungen muss über Internet ("AdventSpezial" im Feld Sonderangebot eingeben) oder über das gebührenpflichtige (14 ct/min) Autozug-Servicetelefon erfolgen. Für bereits gebuchte Autozug-Fahrten im Aktionszeitraum wird der Rabatt nicht nachträglich gewährt.

(de) HanseCom entwickelt und betreibt HandyTicket14.11.2009

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat die Weiterentwicklung und den Betrieb des deutschlandweiten HandyTicket-Systems nach einer europaweiten Ausschreibung an die HanseCom aus Hamburg vergeben.

Am 26.04.2007 nahm das HandyTicket-System den Pilotbetrieb auf. Steigende Nutzerzahlen und zunehmendes Interesse von Verkehrsverbünden haben den VDV bewogen, das System definitiv einzuführen und nach zwei Betriebsjahren auszuschreiben. Das HandyTicket-System ist anspruchsvoll, weil verschiedene Tarifsysteme in einer einheitlichen Applikation angeboten werden müssen und auch verschiedene Mobiltelefon-Techniken (SMS, Java, iPhone) genutzt werden oder noch realisiert werden (mobile Webanwendung).

Nutzer- und Verkaufszahlen, zusammengetragen aus Pressemitteilungen zum HandyTicket des VDV. (k.A.: keine Angabe)
Zeitpunkt registrierte Nutzer verkaufte Tickets
April 2008 18'000 150'000
September 2008 26'500 k.A.
April 2009 40'000 500'000
November 2009 50'000 750'000

(de) 20ʻ000 Kinder mit „Kids on Tour“ gereist14.11.2009

Am 23. Oktober 2009 reiste das 20'000. Kind mit "Kids on Tour", dem gemeinsamen Service der DB AG und der Bahnhofsmission für allein reisende Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. "Kids on Tour" wurde am 15.06.2003 lanciert. Am 13.10.2006 wurde die Marke von 5'000 Kindern erreicht und am 10.01.2009 erfolgte die 15'000. Nutzung.

Aktuell wird „Kids on Tour“ freitags und sonntags auf 7 Städteverbindungen (und Unterwegshalten mit örtlicher Bahnhofsmission) angeboten. Zum Fahrplanwechsel am 14.12.2009 erfolgt eine geringfügige Erweiterung: Die "Kids on Tour"-Verbindung Frankfurt (Main)–Basel Bad Bf wird bis Basel SBB verlängert. (siehe auch Meldung vom 19.01.2009)

(de) Mauerfall-Spezial der DB AG07.11.2009

Exakt zum Jubiläum 20 Jahre Mauerfall bietet die DB AG das Mauerfall-Spezial an: Der Verkauf der Sonder-Tickets beginnt am 9. November 2009 ab 18:57 Uhr - dem Zeitpunkt der Bekanntgabe der sofortigen Reisefreiheit für DDR-Bürger vor 20 Jahren. Das zuggebundene Mauerfall-Spezial zum Einheitspreis von EUR 20 kann für eine einfache umwegsfreie Fahrt in 2. Klasse zwischen zwei beliebigen Bahnhöfen innerhalb Deutschlands gebucht werden. Wegen der Zugbindung muss mindestens ein Teil der Strecke mit ICE oder IC/EC geplant werden. Möglicher Reisezeitraum ist 12.11. bis 01.12.2009. Die Mauer-Spezial-Tickets sind nur kurze Zeit und solange Vorrat erhältlich: Ab Verkaufsstart (09.11.2009, 18:57 Uhr) im Internet bis längstens 03:00 Uhr am 10. November und in Reisezentren (an ausgewählten Standorten mit Sonderöffnungszeiten) bis längstens 24:00 Uhr.

Umtausch, Erstattung und Übergang in die 1. Klasse sind ausgeschlossen. Mit entsprechenden Aufschlägen können auch CNL-Züge genutzt werden. Für das Mauer-Spezial gibt es keinerlei Ermässigungen wie Kinderpreis, BahnCard- oder Mitfahrer-Rabatt. Über Internet sind maximal 5 Tickets pro Person buchbar. (Ergänzung vom 10.11.2009: Gemäss Aussage der DB wurden mehr als 150'000 Mauer-Spezial-Tickets verkauft. Knapp 90'000 Tickets wurden über Internet abgesetzt, mit Spitzenwerten von über 300 Tickets pro Minute.)

(ch) SBB bieten wiederum Sparbillette an17.10.2009

Die SBB wiederholen das Angebot von Sparbilletten: Seit 15. Oktober 2009 und bis zum 13. Januar 2010 werden wiederum täglich mehrere tausend vergünstigte Billette für Fahrten in tendenziell schwächer ausgelasteten Zügen angeboten. Im Vergleich zur ersten solchen Aktionszeit (16.05.-15.09.2009) gibt es bei den Konditionen nur zwei Änderungen: Die Sparbillette sind neu laut Angebotsbeschreibung nur bis am Vortag der Fahrt und nicht mehr bis unmittelbar vor Zugsabfahrt erhältlich. Zudem wurden die Ermässigungen für Reisende mit Halbtax gesenkt. Für diese Kundengruppe betragen die Ermässigungsstufen jetzt noch 10 %, 20 % und 30 % bezogen auf den halben Normalpreis, bei der 1. Auflage waren es noch 10 %, 25 % und 40 %. Die Vorverkaufsfrist wird aber offensichtlich nicht ganz so streng gehalten.

Beim erstmaligen Angebot wurden rund 60'000 Sparbillette verkauft. Gemäss Marktforschungen der SBB haben rund die Hälfte der Kunden die Reisezeit wegen den günstigeren Tickets angepasst. Ebenso sollen dank den Sparbilletten zusätzliche Reisende im Segment der Freizeitreisen mit dem Zug unterwegs gewesen sein. (siehe auch Meldung vom 19.05.2009)

(at) ÖBB-Seniorenaktion für ganzen November16.10.2009

Inhaber der VORTEILScard Senior haben in der Zeit vom 2. bis 30. November 2009 für EUR 59 freie Fahrt innerhalb Österreich in den Zügen der ÖBB, im Intercitybus Graz–Klagenfurt und der Raaberbahn (ausgenommen Zahnradbahnen und Sonderverkehre). Das Angebot gilt für die Fahrt in 2. Klasse, von Montag bis Freitag ab 9 Uhr morgens und am Samstag unbeschränkt. Für Fahrten an den Sonntagen ist dieses Senioren-Angebot nicht gültig. Dementsprechend kann mit diesem Ticket an 25 Tagen gereist werden.

Das Senioren-Ticket ist an den ÖBB-Schaltern, über das ÖBB Call Center, in Reisebüros mit Fahrkartenverkauf, bei den Zugbegleitern und ab 02.11.2009 auch an den Fahrkartenautomaten erhältlich.

Die VORTEILScard Senior ist für Frauen ab 60 Jahren und Männer ab 65 Jahren erhältlich und kostet aktuell EUR 26,90 pro Jahr. Gemäss ÖBB sind aktuell 1,7 Millionen VORTEILScards aller Arten im Umlauf. (frühere ÖBB Senioren-Aktionen siehe Meldung vom 24.09.2008)

(de) Erste Verkaufszahlen zum "Quer-durchs-Land-Ticket"15.10.2009

Die DB AG hat bekannt gegeben, dass nach den ersten 11 Wochen des Nahverkehrsangebots "Quer-durchs-Land-Ticket" die Marke von 200'000 verkauften Tickets überschritten wurde.

Das Quer-durchs-Land-Ticket kostet bei Selbstbedienung für den 1. Reisenden EUR 34 und für bis zu 4 Mitreisenden je zusätzlich EUR 5. (Im personenbedienten Verkauf ist das Angebot 2 EUR teurer.) Es gewährt von Montag bis Freitag ab jeweils 9:00 Uhr freie Fahrt für einen Tag im Nahverkehr der DB und einiger weiterer Eisenbahnen.

(ch) Aktions-Tageskarten zum Halbtax-Abonnement06.10.2009

Für Reisen in der allgemein verkehrsschwächeren Zeit vom 10. Oktober bis 30. November 2009 können Inhaber von Halbtax-Abonnementen vergünstigte 9-Uhr-Tageskarten kaufen. Die Aktions-Tageskarten können in beliebiger Zahl online im SBB Ticket Shop oder im Vergleich zum letzten Jahr auch wieder am Schalter erworben werden, können aber nicht umgetauscht werden.

Für Reisen in 2. Klasse kostet diese Aktions-Tageskarte CHF 45 und in 1. Klasse CHF 65. Die Variante für die 2. Klasse ist wie bei den letzten Aktionen CHF 9 billiger als der normale Einzelpreis und hat anteilsmässig den gleichen Preis wie die Multitageskarten. Die 1. Klasse-Aktions-Tageskarte ist dieses mal stärker vergünstigt: CHF 22 im Vergleich zur Einzel-Tageskarte und CHF 7.50 gegenüber der Multitageskarte. (siehe auch Meldung vom 19.10.2008)

(at) Bilanz des ÖBB-Sommertickets 200929.09.2009

Die ÖBB haben die Verkaufszahlen des ÖBB-Sommertickets 2009 bekannt gegeben: Insgesamt 122'000 Tickets wurden verkauft, 77'000 in der Variante für Jugendliche bis 19 Jahre und 45'000 in der Altersklase <26 Jahre. 2008 wurden 10'000 Stück mehr verkauft und auch 2007 waren es 7'000 mehr. Die Verkaufszahl der zweiten Ausgabe von 2006 wurde jedoch um 7'000 Tickets übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr war das Sommerticket 10 Tage länger gültig, jedoch auch EUR 6 resp. EUR 10 teurer. (siehe auch Meldung vom 29.05.2009)

(ch) Ab Mitte Oktober wieder Sparbillette18.09.2009

Anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen haben die SBB auch bekannt gegeben, dass bis Ende August rund 60'000 Sparbillette verkauft wurden. Diese Zahl wurde dahingehend interpretiert, dass die Kunden bereit sind zu Randzeiten zu reisen, wenn der Fahrpreis entsprechend reduziert ist. Ab Mitte Oktober soll das Sparbillett-Angebot deshalb wieder lanciert werden, zu möglichen Anpassungen der Angebotsform für diese Zweitauflage wurden noch keine Angaben gemacht.

Die Sparbillette wurden in der Zeit vom 16. Mai bis 16. September 2009 für nachfrageschwächere Direktverbindungen im Fernverkehr angeboten. Die zuggebundenen Fahrkarten waren 60 %, 40 % oder 20 % gegenüber dem Normalpreis ermässigt, Halbpreis-Berechtigte erhielten Rabatte von 40 %, 25 % oder 10 % auf den halben Preis. Für einige Züge waren auch Sparbillette für die 1. Klasse mit den gleichen Ermässigungen erhältlich.

(de) "Ferrero Mitfahrer Freifahrt"18.09.2009

Auf den drei Ferrero-Produkten "Kinder Pinguí", "Milch-Schnitte" und "Kinder Choco Fresh" gibt es seit Mitte September zwei bis drei Sammelpunkte. Wer fünf Punkte auf den Sammelpass (teilweise auf den Packungen oder im Internet erhältlich) kleben kann und den Pass in der Zeit vom 01.10.2009 bis 15.01.2010 einsendet, erhält per Post einen Mitfahrergutschein "Ferrero Mitfahrer Freifahrt" zugestellt. Dieser Gutschein für eine einfache Fahrt innerhalb Deutschlands kann direkt im Zug bei Mitfahrt mit einem Reisenden, der eine Fahrkarte der Produkteklasse A oder B besitzt, genutzt werden. Zusätzlich dürfen bis zu 3 Familienkinder bis einschliesslich 14 Jahre ebenfalls gratis mitfahren. Die freie Mitfahrt gilt in der gleichen Klasse, wie die Basis-Fahrkarte. Die Mitfahrt ist im Zeitraum 15.10.2009 bis 15.02.2010 mit Ausnahme von Weihnachtszeit (18.-24.12.2009) und Neujahr (01.-03.01.2010) möglich. Pro Kunde kann mehr als eine Freifahrt eingelöst werden, so dass z.B. auch die Rückfahrt mit einer Mitfahrer Freifahrt abgedeckt werden kann.

Eine ähnliche Aktion gab es von Mai-Juli 2009 mit dem "Leibniz-Ticket 25". Auf den Keks-Produkten gab es ebenfalls Punkte, als Prämie gab es aber eine "Einmal-BahnCard" für bis zu 2 Personen. (siehe auch Meldung vom 28.03.2009)

(de) Kombination BahnCard mit Kreditkarte09.08.2009

Seit 3. August 2009 ist die BahnCard auf Wunsch (wieder einmal) in Kombination mit einer Kreditkarte erhältlich. Als Partner für die MasterCard-Kreditkartenfunktion tritt dabei die Commerzbank auf. Die BahnCard mit Kreditkarte kann in DB Reisezentren oder online auf der DB-Website beantragt werden.

Die Kreditkarte ist auch in das bahn.bonus-Kundenprogramm integriert: Für die Karten-Umsätze bei der Deutschen Bahn gibt es zusätzlich zu den üblichen bahn.bonus-Punkten pro 2 Euro einen Punkt, bei anderweitigem Einsatz der Karte einen Punkt pro 3 Euro Umsatz.

Den Kreditkarten-Zusatz zur BahnCard gibt es in zwei Varianten: In der Basis-Ausführung kostet die Kreditkartenfunktion zusätzlich zur BahnCard-Gebühr EUR 19, in der Premium-Ausführung (mit zusätzlichen Versicherungsleistungen, zum Beispiel DB-Spar- und Spezialpreis-Versicherung) EUR 49 pro Jahr. Inhaber der BahnCard 100 erhalten die Kreditkartenfunktion kostenlos. Das Gültigkeitsende von BahnCard und Kreditkarte ist immer identisch, beim erstmaligen Umstieg ist die Gebühr für die Kreditkartenfunktion anteilig zu entrichten (die BahnCard muss aber noch mindestens 2 Monate Gültigkeit haben). Bei BahnCards im Abonnement verlängert sich jeweils auch die Kreditkartenfunktion automatisch.

Bei Ausstellung der BahnCard mit Kreditkarte gibt es (vorerst bis 31.12.2009 befristet) 1500 bahn.bonus-Punkte für die Basis-Variante und 2000 Punkte für die Premium-Variante. Zum Vergleich: Gegen 1500 bahn.bonus-Punkte kann man eine deutschlandweite einfache Freifahrt in 2. Klasse erhalten.

Gemäss DB AG sind aktuell mehr als 4 Millionen BahnCards im Umlauf und über 2,6 Millionen Inhaber nehmen am bahn.bonus-Programm teil.

(ch) RhB verkauft auch Online Tickets23.07.2009

Die Rhätische Bahn hat auf ihrer Website einen Ticket Shop für Online Tickets integriert. Der Angebotsausbau soll in mehreren Schritten erfolgen: Vorerst können Sitzplatz-Reservationen für die Züge des Bernina-Express bezogen werden, der Kauf der zugehörigen Fahrkarte funktioniert jedoch noch nicht. Im Herbst dieses Jahres soll dann das Angebot auf alle reservierbaren Züge über die Albula-Linie ausgedehnt werden. Schliesslich soll auch noch das allgemeine Online Ticket Billettsortiment Schweiz mit Abgangs- oder Zielort im Kanton Graubünden und Tageskarten angeboten werden.

Für das neue Angebot arbeitet die RhB eng mit der SBB zusammen – die Online Tickets weisen aktuell auch noch SBB Layout auf. Speziell am RhB-Ticket Shop ist im Vergleich zum SBB Angebot die Reservationsmöglichkeit. Man kann den gewünschten Sitzplatz direkt auf einer graphischen Darstellung des Wagens auswählen. Die über das Internet buchbaren Plätze stellen momentan jedoch ein abgegrenztes Kontingent dar. Ist dieses ausverkauft, so sind allenfalls noch über die herkömmlichen Verkaufskanäle Reservationen möglich. (Ergänzung 09.08.2009: Die Fahrkarte inklusive Vor- und/oder Nachlauf innerhalb der Schweiz zur entsprechenden Bernina-Express-Sitzplatzreservation kann jetzt auch online erworben werden.)

(ch) Migros verkauft wiederum Duo-Tageskarten12.07.2009

Ab 14. Juli und solange Vorrat bis längstens zum 10. August 2009 verkauft die Migros wiederum Duo-Tageskarten für Fahrten in der 2. Klasse. Auch der Preis von CHF 54, die Gültigkeit wie eine 9-Uhr Tageskarte und die Bedingung, dass mindestens eine Person ein Halbtax-Abonnement besitzen muss, sind gleich wie bei den beiden vorangegangenen Aktionen geblieben. Kürzer als bisher ist aber der Zeitraum für die Nutzung der Duo-Tageskarte: Diese 3. Auflage ist längstens bis am 31.08.2009 gültig, rund 1,5 Monate ab Verkaufsstart. Bei der 1. Auflage des Angebots betrug diese Spanne etwas über 2 Monate und bei der 2. Auflage 3 Monate.

Der Preis der Migros-Duo-Tageskarte entspricht einer normalen einzelnen 9-Uhr-Tageskarte für eine Person. (siehe auch Meldungen vom 26.11.2008 und 25.08.2008)

(fr) Zahlreiche TGV-Sonderangebote11.07.2009

Die SNCF bietet diesen Sommer verschiedene neue Sonderangebote an. In der Zeit vom 15. Juli bis 31. August 2009 verkehren jeweils täglich von Montag bis Donnerstag 30 TGV Züge, für die alle Plätze zum günstigen Prem's-Tarif erhältlich sind. Dieses Angebot ist solange Sitzplätze vorhanden sind über alle üblichen SNCF-Verkaufskanäle bis unmittelbar vor Zugsabfahrt erhältlich. Diese Züge mit 100 % Prem's-Kontingent verkehren zwischen Paris und Aix-les-Bains, Annecy, Bordeaux, Grenoble, Lille, Lyon, Macon, Marseille, Metz, Montpellier, Nancy, Nantes, Nîmes, Reims, Remiremont, Rennes, Strasbourg und Valence sowie Lille-Strasbourg, Lyon-Marseille, Lyon-Montpellier, Marseille-Dijon.

Bei zwei Sonderangeboten – gültig für Reisen vom 1. Juli bis 31. August 2009 – profitieren Stammkunden: Inhaber der "Carte Senior" können unentgeltlich bis zu vier Kinder im Alter bis 12 Jahren mitnehmen. Jugendliche mit einer "Carte 12-25" können bis zu vier Kollegen aus der gleichen Altersgruppe einladen, die Begleiter reisen dann ebenfalls zu den gleichen Konditionen wie der Inhaber der "Carte 12-25". Gemäss SNCF sind aktuell 1,5 Millionen "Carte 12-25" und 1 Million "Carte Senior" im Umlauf.

Wie auch schon in vergangenen Jahren gibt es auch diesen Sommer ein Kontingent mit Spezialpreisen ab EUR 30 für die 1. Klasse. Als "Einsteigerangebot" soll es von den Annehmlichkeiten in der 1. Klasse überzeugen. Erhältlich sind diese "TGV Prem's"-Tickets zum Spezialpreis in der Zeit vom 07.07. bis 23.08.2009 für Reisezeiten von 15.07. bis 31.08.2009. Aktuell liegt der typische "Prem's"-Minimalpreis für die 1. Klasse bei EUR 40 und für die 2. Klasse bei EUR 22.

(ch) SBB verlängern Verkaufszeit von Sparbilletten09.07.2009

Die SBB haben bekannt gegeben, dass das Sonderangebot "Sparbillette" nicht bereits am 12. August ausläuft, sondern bis zum 15. September 2009 verlängert wird. In der Zeit vom 14. Juli bis 5. August sollen zudem für Fahrten am Dienstag und Mittwoch jeweils besonders viele Sparbillette erhältlich sein. (siehe auch Meldung vom 19.05.2009)

(ch) "Heimat-Billett" zum 1. August05.07.2009

Die öffentlichen Verkehrsunternehmen der Schweiz haben sich eine spezielle Aktion zum Nationalfeiertag am 1. August einfallen lassen: Mit dem "Heimat-Billett" reisen Schweizer von ihrem Wohnhort an ihren Heimatort und zurück. Das Billett gilt - zusammen mit Identitätskarte oder Pass, die den Heimatort ausweisen - auf dem gesamten Generalabonnementsbereich. Auch Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung erhalten ein Angebot: Für sie gilt das Heimat-Billett zwischen Wohnort und einem Ort an der Bahnstrecke zwischen Arth-Goldau und Göschenen. Nicht leer gehen auch die GA-Besitzer aus: Mit einem GA 1. Klasse kann eine weitere Person mitgenommen werden, diese muss nur ein Heimat-Billett erwerben und kann dann in der 1. Klasse mitfahren. Zusammen mit einem Heimat-Billett wird das GA 2. Klasse zur Fahrt in der 1. Klasse gültig.

Das Heimat-Billett kostet CHF 15 und ist am 1. August 2009 gültig. Wer erst wieder am 2. August zurück reist, kann auch für diesen Tag nochmals ein Heimat-Billett zu den gleichen Konditionen erwerben. Junior- und Enkelkarten sind auch zusammen mit dieser Aktion gültig. Die Heimat-Billette sind seit 01.07.2009 im Internet, an Billettautomaten und an den Bahnschaltern erhältlich, letzter Verkaufstag ist der 2. August 2009.

Ergänzung 23.08.2009: Das „Heimat-Billett“ blieb unter den Erwartungen. Es wurden nur rund 11’500 Aktions-Billette verkauft.

(de) Quer-durchs-Land-Ticket für Reisen an Werktagen29.06.2009

In Deutschland gibt es ab 1. August 2009 auch für Fahrten von Montag bis Freitag ein Pauschalticket für den Nahverkehr. Das Ticket kostet für einen Reisenden EUR 34 und bis zu 4 Mitreisende bezahlen je EUR 5 zusätzlich. Im personenbedienten Verkauf ist das Angebot EUR 2 teurer, bei Versand kommen noch weitere EUR 3,50 dazu. Die Quer-durchs-Land-Tickets gelten für beliebig viele Fahrten in 2. Klasse von 09:00 Uhr bis um 03:00 Uhr des Folgetags. Es können alle Nahverkehrszüge (RB, IRE, RE) und S-Bahnen der DB AG sowie der Nichtbundeseigenen Eisenbahnen genutzt werden. Das neue Angebot ist vorerst bis zum 31. Januar 2010 beschränkt.

Hunde können nicht als Mitfahrer beim Quer-durchs-Land-Ticket angerechnet werden. Ebenso ist eine Erweiterung der Gruppengrösse nach dem Kauf des Tickets nicht mehr möglich. Das Ticket muss vor Fahrtantritt mit dem Geltungstag und Name und Vorname eines Reisenden, der immer zur Gruppe gehört, versehen werden.

Das Quer-durchs-Land-Ticket ist nicht einfach ein Schönes-Wochenende-Ticket (SWT) für die Werktage. Beim SWT ist der Preis unabhängig der Gruppengrösse (bis 5 Reisende EUR 37), es gibt keine Ausschlusszeit und Eltern-/Grosseltern (maximal 2 Erwachsene) können beliebig viele eigenen (Gross-)Kinder bis 15 Jahren unentgeltlich mitnehmen. Das Quer-durchs-Land-Ticket hat zudem einen kleineren Geltungsbereich als das SWT, welches in einigen Verbundgebieten in allen Verkehrsmitteln gilt.

(ch) Neuauflage des Ferienpass Magic-Ticket für Kinder24.06.2009

Der im letzten Jahr erstmals aufgelegte Ferienpass "Magic-Ticket" wird auch während der diesjährigen Ferienzeit angeboten. Der Ferienpass ist für Kinder bis zum vollendeten 16. Altersjahr erhältlich und gilt während zwei Wochen im ganzen Generalabonnement-Bereich für Fahrten in 2. Klasse. Das Angebot kann in der Zeit vom 01.07. bis 17.08.2009 gekauft werden, erster möglicher Gültigkeitstag ist der 01.07. und letztmöglicher Gültigkeitstag der 31.08.2009. Es gibt wie im Vorjahr 2 Varianten: In der Normalvariante ist das Magic-Ticket persönlich für ein Kind gültig und kostet CHF 65. Als "Magic-Ticket mit Freunden" wird ein Kind eingetragen und ein beliebiges wechselndes weiteres Kind kann jeweils mitreisen. Diese Variante kostet CHF 90. Es können mehrere Ferienpässe für ein Kind gekauft werden und es gibt keine Ausschlusszeiten. Klassenwechsel sind ausgeschlossen.

Im Tarif ist bereits erwähnt, dass nach dem Pilotversuch im letzten Jahr der Ferienpass für die drei Jahre 2009-2011 angeboten werden soll. (siehe auch Meldung vom 21.06.2008)

(ch) Zuschlag von CHF 10 beim Fahrkartenkauf im Zug21.06.2009

Die im Verband öffentlicher Verkehr zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen haben beschlossen, dass der Kauf von Fahrausweisen in begleiteten Zügen ab 1. August 2009 einen pauschalen Zuschlag von CHF 10 kosten wird. Bisher betrug dieser Zuschlag CHF 5. Auch der Preis für die Entwertung von Entwerterkarten durch das Zugpersonal wird von CHF 5 auf CHF 10 angehoben. Beibehalten wird die Regelung beim Klassenwechsel: Dieser kann im begleiteten Zug weiterhin ohne Zuschlag zur Preisdifferenz 1. zu 2. Klasse erworben werden, wobei jedoch ein Mindestpreis von CHF 5 gilt. Auch die Gebühr bei vergessenen Abonnementen verbleibt bei CHF 5.

Die Massnahme soll die anderen Verkaufskanäle (insbesondere Automaten, Internet, Mobiltelefon) fördern und das Zugspersonal entlasten, so dass sie ihre anderen Aufgaben – auch die Kontrolle der Fahrausweise – umfassender wahrnehmen können.

(de) "Probe-BahnCard 25" für 4 Monate10.06.2009

Die DB AG verkauft vom 14. Juni bis 12. Dezember 2009 eine BahnCard 25 für die 2. Klasse mit einer Gültigkeit von vier Monaten ab Ausgabe zum Preis von EUR 25. Diese spezielle BahnCard kann auch für die internationalen Angebote genutzt werden. Wird diese "Probe-BahnCard 25" nicht bis 6 Wochen vor Gültigkeitsende gekündigt, geht die BahnCard automatisch in ein reguläres BahnCard-Abonnement über.

Die normale BahnCard 25 kostet EUR 57 für ein Jahr. Die Probe-BahnCard 25 kann sich – verglichen mit dem Normalpreis – schon bei einer einzigen weiten einfachen Fahrt rechnen: Der Maximalpreis beträgt aktuell EUR 127. Bei Hin- und Rückfahrt profitiert man z.B. schon bei einmaliger Reise zwischen München und Karlsruhe.

(at) Sitzplatzreservierung im railjet mit Platzwahl08.06.2009

Für die railjet-Züge ermöglichen die ÖBB die Sitzplatzreservierung über Internet mit genauer Platzwahl durch den Kunden. Anstelle der bisherigen Angaben zum gewünschten Platz (Abteil-, Grossraumwagen, Fenster-, Gangplatz, etc.) und der automatischen Vergabe einer entsprechenden Sitzplatz- und Wagennummer tritt eine grafische Oberfläche, die die direkte Wahl eines (noch freien) Sitzplatzes ermöglicht. Damit kann z.B. auch ein Wagen an der Zugspitze oder am Zugsende, neben dem Speisewagen etc. gewählt werden. Wenn sich das System bewährt, soll eine Ausweitung auf ICE-Züge und später auf alle reservierbaren Züge erfolgen.

Zusammen mit der Ankündigung dieses Reservationssystems haben die ÖBB auch railjet-Reisendenzahlen bekannt gegeben. Bisher haben die railjets 750'000 km zurückgelegt, aktuell werden mit 6 Zügen Tagesleistungen von 6500 km gefahren. Bisher sind 189'300 Reisende in einem railjet-Zug gefahren: 163'000 Economy class (86,1 %), 24'000 First class (12,7 %) und 2'300 in der Premium class (1,2 %). Zum Vergleich: Im railjet gibt es 80,2 % Economy-, 15,9 % First- und 3,9 % Premium-Sitzplätze.

(se) Gemeinsame SJ und SAS Abonnemente30.05.2009

Die Schwedische Eisenbahn SJ und die Fluggesellschaft SAS bieten drei gemeinsame Arten von Jahresabonnementen an. Am umfassendsten ist das seit 15. April 2009 erhältliche Abonnement "Sverige": Es beinhaltet freie Zugfahrt in allen Tag- und Nachtzügen in 1. Klasse, beliebige Flüge mit SAS innerhalb Schwedens (SAS fliegt 13 Destinationen an) und die Busse zu den Flughäfen von Stockholm, Göteborg, Malmö, Ängelholm und Luleå. Es gilt innerhalb Schwedens auch in den gemeinsamen NSB/SJ-Zügen, bei Tågkompaniet (Tåg i Bergslagen TiB), Upplands Lokaltrafik (Uppsula-Tierp) und Östgötatrafiken (Norrköping-Tranås). Der Preis dieser Jahreskarte beträgt SEK 189'000 (ca. EUR 17'700). "Destination Plus" umfasst die gleichen Bahnleistungen, die Flugleistungen sind jedoch auf eine wählbare Relation eingeschränkt. Der Preis ist relationsabhängig: z.B. kostet das Abonnement mit freien Flügen zwischen Stockholm und Göteborg SEK 140'834 (ca. EUR 13'200), zwischen Stockholm und Kiruna SEK 179'106 (ca. EUR 16'800). Zum Preisvergleich: Die SJ-Jahreskarte 1. Klasse "Årskort Guld" kostet SEK 70'000.

Seit 4. Mai 2009 kann mit den SAS Jahres-Streckenabonnementen "SAS Travel Pass Individual" für die Relationen Stockholm–Göteborg, Stockholm–Malmö/Ängelholm oder Stockholm–Sundsvall wahlweise geflogen oder aber der Zug benutzt werden.

(de) Neuauflage Deutschland-Pass30.05.2009

Für Fahrten im Reisezeitraum vom 14. Juni bis 31. August 2009 bietet die DB AG den maximal 1 Monat lang gültigen "Deutschland-Pass" an. Diese Netzkarte gilt innerhalb Deutschlands in allen Zügen der DB AG für die 2. Klasse; für City Night Line-Züge und ICE-Sprinter sind die entsprechenden Aufpreise zu entrichten. Für Jugendliche unter 27 Jahren kostet der Deutschland-Pass EUR 249 und für Erwachsene EUR 299.

Das Angebot ist ab 14. Juni 2009 über alle Verkaufskanäle der DB AG erhältlich, ein Zuschlag im personenbedienten Verkauf wurde nicht genannt.

Das Angebot war bereits 2008 zum gleichen Preis erhältlich. Im Vergleich zum Vorjahr kann der Deutschland-Pass bereits ab Mitte Juni und nicht erst ab Juli genutzt werden. (siehe auch Meldung vom 28.06.2008)

(de) Dauer-Spezial Familie30.05.2009

Für Reisen in der Zeit vom 17. Juni bis 12. Dezember 2009 bietet die DB AG wiederum das Angebot "Dauer-Spezial Familie" an. Mit diesem Angebot kostet die einfache deutschlandweite Fahrt für zwei Personen ab EUR 49 (2. Klasse) respektive EUR 79 (1. Klasse) und Familienkinder unter 15 Jahren reisen kostenlos mit. Sonderpreise gibt es auch für weitere Mitfahrer, bis zu drei weitere Personen fahren für EUR 20/30 pro Person mit (2./1. Klasse). Die angegebenen Preise gelten bei Selbstbedienung, personenbedient wird ein Zuschlag von EUR 5 pro Fahrschein und Richtung erhoben. Gegen Entrichtung des Aufpreises können mit dem Dauer Spezial Familie auch Sitz-, Liege- oder Schlafwagen in City Night Line-Zügen genutzt werden.

Die üblichen Dauer-Spezial Bedingungen gelten auch für die Familien-Variante: Das Angebot ist pro Zug und Preisstufe kontingentiert, es gibt Zugbindung und die Fahrkarten müssen mindestens drei Tage vor der Fahrt gebucht werden. Letzter Verkaufstag für Dauer-Spezial Familie ist der 15. September 2009.

Zu gleichen Konditionen wurde Dauer-Spezial Familie bereits 2008 angeboten. Damals war der Reisezeitraum jedoch wesentlich kürzer: 26. Juni bis 15. August. (siehe auch Meldung vom 20.06.2008)

(at) ÖBB-Sommerticket für Jugendliche29.05.2009

Die ÖBB bieten 2009 zum 5. Mal unter dem Namen "ÖBB-Sommerticket" eine Netzkarte für Jugendliche mit einer VORTEILScard<26 an. Geändert hat sich der Preis: 2009 kostet das Angebot für Jugendliche unter 20 Jahren EUR 25 (+ 6 EUR im Vergleich zu 2008) und für die unter 26-Jährigen EUR 59 (+ 10 EUR). Im Gegenzug ist das ÖBB-Sommerticket 2009 vom 4. Juli bis 13. September (72 Tage) gültig, 2008 waren es nur 61 Tage. Die Gültigkeit erstreckt sich auf ÖBB-Strecken und Raaberbahn; Zahnradstrecken und Sonderverkehre sind aber ausgeschlossen. Von Montag bis Freitag kann das Sommerticket erst ab 08:00 Uhr genutzt werden, an den Wochenenden gilt keine Einschränkung.

Das ÖBB-Sommerticket ist ab 2. Juni an Fahrkartenschaltern, im Internet, mittels Handyticket oder an Fahrkartenautomaten mit einer Direktwahltaste erhältlich.

Vergleich der ÖBB-Sommertickets der letzten Jahre. Angegeben sind das Angebotsjahr, die Anzahl verkaufter Tickets, die Anzahl VORTEILScard<26 zum entsprechenden Zeitpunkt, die Gültigkeitsdauer und der Preis für Jugendliche < 20 Jahre, resp. < 26 Jahre. k.A.: keine Angabe. * Für die Alterskategorie unter 26 Jahren war das Sommerticket mit Fliessdatum 1 Monat lang gültig.
Jahr Sommertickets VORTEILScards<26 Gültigkeitsdauer (Tage) Preis
2005 95'500 259'000 71 19,90 / 39,90*
2006 115'000 265'000 71 19 / 49
2007 129'000 k.A. 71 19 / 49
2008 132'000 287'000 62 19 / 49
2009 k.A. 72 25 / 59

(siehe auch Meldungen vom 10.06.2008, 13.06.2007, 20.05.2006, 26.04.2005, 23.04.2004, 13.06.2003, 02.07.2002)

(ch) SBB bieten Sparbillette an19.05.2009

Seit 16. Mai und vorerst befristet bis 12. August 2009 verkaufen die SBB "Sparbillette" genannte Fahrkarten 1. und 2. Klasse zu Sonderpreisen. Die angebotenen Strecken beschränken sich auf umsteigefreie Fernverkehrsverbindungen in schwächer ausgelasteten Zügen der SBB ausserhalb der Stosszeiten. Sparbillette sind immer nur für einfache Fahrt. Der Verkauf erfolgt ausschliesslich über Internet, die Tickets können selbst ausgedruckt oder auf das Mobiltelefon übertragen werden. Die Sparbillette sind kontingentiert und können in der Zeitspanne 14 Tage vor der Reise bis unmittelbar vor Zugsabfahrt gekauft werden. Die Sparbillette sind zuggebunden und können weder umgetauscht noch erstattet werden. Klassen- und Streckenwechsel sind ausgeschlossen, die Nutzung von Junior- und Enkelkarten in Kombination mit Sparbilletten ist aber möglich.

Die Sparbillette haben das bisherige nationale Billigangebot "Click&Rail" abgelöst. Weiterhin gibt es jedoch "Click&Rail Europa".

Gemäss SBB reisen aktuell 50 % der Kunden innerhalb von 25 % der Betriebszeit. Mit den Sparbilletten soll daher unter anderem ein Anreiz geschaffen werden, auch die Schwachlastzeiten zu nutzen. Da eine Verlagerung nur dann überhaupt möglich ist, wenn auch die vielen Halbtax-Kunden profitieren können, gibt es das Angebot der Sparbillette auch mit speziellen Preisen für Halbtax-Inhaber. Je nach Verkehrszeit und Relation sind die Sparbillette bis zu 60 % und mit Halbtax bis zu 70 % billiger als der Normalpreis.

Anmerkung: Nach etwa einer Woche waren auch Sparbillette für Züge der BLS für die Strecken Brig–Bern via Lötschberg Bergstrecke und Bern–Luzern via Entlebuch erhältlich. In der offiziellen Pressemeldung der SBB zum Sparbillett vom 26.05.2009 wurde dies auch bestätigt.

(ch) Neues Layout für 2-Fahrtenkarten16.05.2009

2-Fahrtenkarten werden ab 1. Juni 2009 auch an Billettautomaten gekauft werden können. Voraussetzung war eine LayoutÄnderung: Das Datum der Hinfahrt erscheint neu vorgedruckt oberhalb des Entwertungsfelds für die 2. Fahrt. Bei den Automaten werden die 2-Fahrtenkarten auf den Beleg für Tageskarten gedruckt. Gleichartig umgestellt werden auch die Flughafenkarten Zürich Flughafen, Genève-Aéroport und Basel Euroairport. Im alten Layout mit zwei Entwerterfeldern verbleiben nur noch die von den Verkaufsgeräten der Zugerland-Verkehrsbetrieben ausgegebenen 2-Fahrtenkarten Zürich Flughafen.

(at) Minimax löst 1 Plus-Ticket ab10.05.2009

Ab 1. Juli 2009 bieten die ÖBB das Minimax-Ticket für kleine Gruppen von 2 bis 5 Reisenden an. Nach der "Minimax-Formel" fährt der 1. Reisende 10 %, der zweite 20 %, der dritte 30 %, der vierte 40 % und der fünfte 50 % ermässigt. Wenn mindestens zwei Gruppenteilnehmer eine VORTEILScard besitzen, betragen die Ermässigungen 50 %, 60 %, 65 %, 70 % und 75 %. (Die angegebenen Ermässigungen beziehen sich jeweils auf den vollen Normalpreis, eine Kinderermässigung gibt es nicht.) Das Angebot ist für Fahrten in 1. und 2. Klasse gültig.

Zum Zeitpunkt der Einführung des Minimax-Tarifs wird das 1 Plus-Ticket eingestellt. Minimax schliesst die Fahrradmitnahme nicht mehr mit ein und ist dementsprechend auch erst ab 2 Personen erhältlich. Beim 1 Plus-Ticket war ein Aufpreis von EUR 1 pro Person für die Fahrradmitnahme pauschal integriert. Zum Vergleich: Eine Fahrradtageskarte kostet aktuell EUR 2,90 / Eur 6,80 ("Regiobiking"/"Intercitybiking"). Das 1 Plus-Ticket bot Reisenden mit VORTEILScard keine Vorteile. Mit Minimax beträgt die Ersparnis bereits bei 2 gemeinsam reisenden VORTEILScard-Inhabern 10 % (bezogen auf 2 mal Halbpreis). Ohne VORTEILScards ist die Ermässigung mit Minimax ab 3 Reisenden geringer als mit dem 1 Plus-Ticket.

Vergleich der Angebote 1 Plus-Ticket und Minimax. Angegeben ist der prozentuale Preis mit Minimax resp. 1 Plus, bezogen auf den Preis der entsprechenden Zahl von Einzeltickets. Für Reisende mit VORTEILScard (Vc) wurde der um 50 % ermässigte Normalpreis (Np) als Einzelticketpreis verwendet.
Gruppengrösse 2 3 4 5
1 Plus-Ticket aktuell 88 78 69 60
Minimax ohne Vc 85 80 75 70
Minimax 2 mal Vc und Rest Np 90 63 52 45
Minimax 3 mal Vc und Rest Np 83 62 51
Minimax 4 mal Vc und Rest Np 78 60
Minimax 5 mal Vc 72

(siehe auch Meldung vom 27.04.2006)

(at) Preiserhöhungen per 1. Juli 200909.05.2009

Die ÖBB erhöhen per 1. Juli 2009 die Standardpreise und davon abgeleitete Tarife (Preistafeln 1 und 2-8 des "PT/ÖBB Personentarif ÖBB") sowie die Preise für Wochenstreckenkarten (Tafel 10) und Monatsstreckenkarten (Tafel 11) um durchschnittlich 4,9 %. Keine Erhöhung des Preises gibt es bei den VORTEILScards.

Gemäss ÖBB handelt es sich um die erste Erhöhung seit 9. Dezember 2007, als die Preise um durchschnittlich 2,5 % angehoben wurden. Für die 1. Klasse ist das jedoch nicht zutreffend: Am 1. Juli 2008 führten die ÖBB den allgemeinen Klassenfaktor 1. zu 2. Klasse von 1,75 ein, was 1. Klasse-Reisen ab 111 km um 5,4 % verteuerte und unter 80 km verbilligte (auf ganz kurzen Strecken sehr stark). Zudem wurde damals auch der Preis der 1. Klasse-Varianten der ÖSTERREICHcard um rund 4 % angehoben. (siehe auch Meldung vom 06.07.2008)

(at) ÖBB-Aktion "Route 19" für Reisen Wien-Prag04.05.2009

Die ÖBB verkaufen ab 05.05.2009 ausschliesslich über ihre Website das "Route 19"-Spezialticket für die Fahrt zwischen Wien und Prag in den Zügen EC 378 Wien ab 05:58 Uhr (Prag an 10:29) und EC 177 Prag ab 17:30 Uhr (Wien an 22:02). Angeboten werden 1000 Fahrten in 2. Klasse zwischen 11. Mai und 7. Juni 2009 zum Preis von EUR 19 pro Richtung, wobei zum Aktionspreis immer Hin- und Rückfahrt gebucht werden müssen.

1000 Tickets für 28 Reisetage mit jeweils 2 Zügen gibt im Durchschnitt 18 Sitzplätze/Zug zum Spezialpreis. Zum Vergleich: Mit dem auch kontingentierten Angebot "Sparschiene" kostet die Fahrt inklusive Reservierung EUR 29, wobei alle 8 täglichen Verbindungen zwischen Wien und Prag im Rahmen der Kontingente zur Auswahl stehen. Der flexible Normalpreis für die einfache Fahrt beträgt EUR 58,20 und mit VORTEILScard EUR 39,30.

(at) Aus dem ÖBB-Geschäftsbericht 200802.05.2009

Mit der Vorstellung des Geschäftsbericht 2008 hat die ÖBB auch einige Zahlen zu Fahrausweisen veröffentlicht. Eine grosse Steigerung wurde bei der VORTEILScard erreicht: 2007 wurden 1,41 Millionen verkauft, 2008 waren es mit 1,69 Millionen 20 % mehr. Auch Sonderaktionen trugen zu diesem Resultat bei. Anlässlich der im vergangenen Jahr zweimal durchgeführten 7-Euro-Seniorenaktionen wurden 154'000 Tickets abgesetzt und 21'500 neue VORTEILScard Senior verkauft. Das ÖBB-Sommerticket für Jugendliche verkaufte sich 2008 132'000 Mal, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 3,7 % entspricht. Das "Einfach-Raus-Ticket" wurde 95'600 Mal verlangt und mit den EURegio-Tickets waren mehr als 1,5 Millionen Reisende unterwegs (+19 % im Vergleich zu 2007).

Zum Vergleich: Die ÖBB haben in ihren Zügen 2007 200 Millionen Reisende befördert und konnten diese Zahl 2008 auf 208 Millionen Reisende erhöhen (+4 %). Im Wert von 2008 sind auch die 2,4 Millionen Fussballfans, die anlässlich der Euro 08 mit der ÖBB reisten, enthalten.

(de) Tchibo verkauft DB-Fahrkartenheft02.05.2009

Zum 60 Jahre-Jubiläum verkauft das ursprünglich nur im Vertrieb von Kaffee tätige Unternehmen Tchibo erneut Fahrkartenhefte der DB AG. Angeboten wird dieses Mal ein Fahrkartenheft für 6 einfache deutschlandweite Fahrten zum Preis von EUR 160. Erhältlich sind die Tickets ab 3. Mai über die Website von Tchibo und ab 4. Mai in den Filialen – solange Vorrat und längstens bis 12. Mai. Die Kontingentsgrösse ist bisher nicht bekannt.

Der mögliche Reisezeitraum dauert vom 15. Juni bis 31. August 2009 wobei zusätzlich der Freitag als Reisetag ausgeschlossen ist. Die Fahrkarten gelten für die Reise in 2. Klasse und Kinder bis 14 Jahre begleiten ihre mit Tchibo-Ticket reisenden Eltern oder Grosseltern gratis. Die Tickets sind in ICE-, IC- und EC-Zügen und im entsprechenden Vor- und Nachlauf in DB-Nahverkehrszügen gültig. Für die Nutzung von ICE-Sprinter ist ein Aufpreis von EUR 11 zu entrichten und die Fahrt mit CityNightLine ist ausgeschlossen.

Mit einem Durchschnittspreis von EUR 26,67 pro einfache Fahrt liegt das Tchibo-Ticket unterhalb der normalen tiefsten Preisstufe von EUR 29 des zuggebundenen Dauer-Spezial-Angebots.

Vergleich mit ähnlichen Angeboten
Angebot Reisezeit Anzahl Fahrten Preis [EUR] Preis/Fahrt [EUR] Ausschlusstage Bemerkungen
Tchibo 15.06.-31.08.2009 6 160 26,67 Freitag Familienkinder bis 14 Jahre gratis
Lidl 01.01.-31.03.2009 2 55 27,50 Freitag Familienkinder bis 14 Jahre gratis
Tchibo 01.01.-31.03.2008 2 58 29,00 Freitag Familienkinder bis 17 Jahre gratis
Tchibo 02.01.-04.04.2007 2 58 29,00 Freitag Familienkinder bis 17 Jahre gratis
McDonalds 06.03.-01.06.2006 4 99 24,75 Freitag, Sonntag Kinder bis 6 Jahre gratis
Lidl 19.05.-03.10.2005 2 49,90 24,95 keine Kinder bis 6 Jahre gratis

(siehe auch Meldungen vom 24.12.2007, 05.12.2006)

(de) Dauer-Spezial-Aktion für "Kurzstrecke"29.04.2009

Für Reisen, die über eine Distanz von maximal 250 km führen und in der Zeit vom 4. Mai bis 12. September 2009 getätigt werden, bietet die DB ein Aktionsangebot im Rahmen von Dauer-Spezial an. Zum Preis von EUR 19 gibt es für entsprechende Verbindungen eine weitere Tarifstufe, ebenfalls nach Relationen und Verkehrszeit kontingentiert und mit an die Benutzung von ICE oder IC gekoppelter Zugbindung. Wie beim normalen Dauer-Spezial kosten die Aktionstickets im bedienten Verkauf EUR 5 mehr. Das Angebot kann in der Zeit vom 01.05. bis 13.06.2009 und, solange das Kontingent ausreicht, bis 3 Tage vor der Fahrt erworben werden.

Das Angebot liegt preislich EUR 10 unterhalb der sonst üblichen günstigsten Dauer-Spezial-Preisstufe. Eine gleichartige Aktion wurde bereits im letzten Jahr durchgeführt. Damals war der mögliche Reisezeitraum mit nicht ganz zwei Monaten (4.10.-30.11.2008) deutlich kürzer, dafür jedoch unter Beachtung der Vorkaufsfrist von mindestens 3 Tagen während der ganzen möglichen Reisezeit erhältlich.

Ebenfalls wie bei den letzten Dauer-Spezial-Aktionen hat die DB Verkaufszahlen bekannt gegeben: Seit der Einführung im Sommer 2007 wurden über 14 Millionen Dauer-Spezial-Tickets verkauft, rund die Hälfte in der Preisstufe 29 EUR. (siehe auch Meldung vom 29.09.2008)

(ch) öV in Tickets der Eishockey-WM inbegriffen24.04.2009

In allen Eintrittskarten für Spiele der Eishockey-Weltmeisterschaft 2009, die vom 24. April bis 10. Mai in der Schweiz stattfindet, ist die einmalige An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln inbegriffen. Das Angebot gilt am Spieltag ab der Schweizer Grenze via GA-Bereichsstrecken auf dem üblichen Weg zu den beiden Spielorten Bern und Kloten und für die Fahrt in 2. Klasse. Für die Abendspiele mit Beginn nach 20:15 Uhr erstreckt sich die Geltungsdauer bis am Folgetag um 12:00 Uhr. Der Zuschlag für das Nachtnetz des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV ist in den Tickets inbegriffen. Es gelten ausschliesslich die Eintrittskarten als Fahrausweis; Bestätigungen für (hinterlegte) Eintrittskarten werden nicht akzeptiert und die Hinfahrt kann nicht nachträglich erstattet werden.

(at) Van Gogh Special Ticket19.04.2009

Für die grosse Ausstellung von Landschaftsbildern von Vincent van Gogh im Kunstmuseum in Basel (26. April bis 27. September 2009) verkaufen die ÖBB das "Van Gogh Special Ticket". Mit diesem Sonderangebot ist die Reise ab einem Ort in Österreich via Buchs oder St. Margrethen nach Basel SBB und zurück um 20 % und mit VORTEILScard um 50 % ermässigt. Auf der Rückfahrt sind die Spezial-Tickets nur zusammen mit der Ausstellungseintrittskarte gültig. Zusätzlich erhalten Reisende mit einem "Van Gogh Special Ticket" bei der Tourist Information im Bahnhof Basel SBB gratis eine "24h Basel Card" zur Nutzung des örtlichen Nahverkehrs und weiterer touristischer Leistungen.

(ch) Schwarzfahren in allen Schattierungen31.03.2009

Bei einer Kontrolle wurde ein Reisender mit einer Fahrkarte 2. Klasse im 1. Klasse-Bereich eines Regionalzugs mit Selbstkontrolle angetroffen. Der Reisende wollte den schon länger üblichen Zuschlag von CHF 80 nicht bezahlen – da er ja ein Billett habe und nicht ein Schwarzfahrer ohne Billett sei – und machte eine Aufsichtsbeschwerde beim Bundesamt für Verkehr (BAV). Das BAV gab dem Reisenden jetzt Recht. Das Transportgesetz verlangt in Artikel 16.3: »Die Höhe des Zuschlags richtet sich nach dem Aufwand, den der Reisende der Unternehmung verursacht, nach dem mutmasslichen Einnahmenausfall und danach, ob der Reisende: a) unaufgefordert erklärt hat, er besitze keinen gültigen Fahrausweis; b) eine Strecke benutzt, auf der er den Fahrausweis selbst hätte entwerten müssen.«

Der bisher fixe Zuschlag unterscheidet z.B. nicht ob jemand kein Billett oder aber eines der falschen Klasse vorweisen kann und damit rund 60 % des Fahrpreises entrichtet hat. Der konkrete Fall hat sich in einem SBB-Zug abgespielt, die SBB haben angekündigt, dass sie den Entscheid des BAV beim Bundeverwaltungsgericht anfechten werden. Da der Umgang mit Schwarzfahrern bei allen Unternehmen des öffentlichen Verkehrs ähnlich erfolgt, nimmt sich auch der Verband öffentlicher Verkehr der Problematik an.

Der Artikel 16.3 enthält aber nebst dem "mutmasslichen Einnahmensausfall" noch eine weitere Komponente: "Aufwand, den der Reisende … verursacht". Der aktuelle Zuschlag deckt nicht einmal den Aufwand der Kontrolle selbst. Die einfachste Lösung wäre wohl eine, die es früher schon einmal gegeben hat (aber im Sinne einer Vereinfachung aufgehoben wurde): Nebst dem Zuschlag ist zusätzlich auch noch ein Fahrausweis für die schwarz gefahrene Strecke zu erwerben. Für diesen Fahrschein könnte dann ein allfällig vorhandener "teilweise" gültiger Fahrausweis angerechnet werden. Schwarzfahrer werden daher in Zukunft eher mehr bezahlen als weniger…

(de) "Leibniz-Ticket 25"28.03.2009

Auf drei Leibniz-Keks-Produkten gibt es ab Mai Sammelpunkte. Wer drei Punkte auf den im Handel oder im Internet gratis erhältlichen Sammelpass "Leibniz-Ticket 25" kleben kann, erhält mit dem Sammelpass eine einmalig für bis zu zwei Personen 25 % Ermässigung auf einen Normal- oder Sparpreis der 2. Klasse für eine innerdeutsche Strecke. Mindestens eine Teilstrecke muss im Fernverkehr (CNL mit Aufpreis) zurückgelegt werden, das Angebot kann für einfache Fahrt oder Hin- und Rückfahrt genutzt werden. Eigene Kinder oder Enkelkinder bis 14 Jahre reisen kostenlos mit. Einlöse- und Reisezeitraum ist vom 1. Mai bis 31. Juli 2009. Die ermässigte Fahrkarte ist gegen Vorlage des vollständig ausgefüllten und beklebten "Leibniz-Ticket 25" in DB Reisezentren und Agenturen oder telefonisch über die DB-Service-Nummer oder im Internet (DB oder Leibniz) erhältlich. Bei der Fahrkartenkontrolle sind nebst Fahrausweis auch der Sammelpass und ein Personalausweis vorzuweisen.

Das "Leibniz-Ticket 25" entspricht weitgehend dem Angebot "Nutella Ticket 25", welches von Ende Juli bis Anfang Oktober 2008 lief. Beim "Nutella Ticket 25" genügte jedoch der Kauf eines Artikels und es konnten auch Fahrkarten für die 1. Klasse ermässigt erworben werden. (siehe auch Meldung vom 19.07.2008)

(de) Aktionsangebot "DB BRAUN-Ticket"28.03.2009

Wer im Zeitraum vom 1. Februar bis 31. März 2009 einen Rasierer oder Epilierer der Marke Braun oder eine elektrische Zahnbürste der Marke Oral-B mit einem Mindestpreis von EUR 99 erworben hat, erhielt die Berechtigung zum Bezug einer Blanko-Fahrkarte für eine einfache deutschlandweite Fahrt in 2. Klasse. Die Fahrt musste im März 2009 erfolgen, Freitage waren als Reisetag aber ausgeschlossen. Um die Freikarte zu erhalten, musste eine Teilnehmerkarte, der EAN-Code des gekauften Artikels und der Original-Kaufbeleg an den "DB Dialog Kundenservice" gesendet werden und zusätzlich EUR 3,50 (als Versandentgelt deklariert) überwiesen werden. Vor Antritt der Reise mussten Abgangsort, Zielort, Reisedatum sowie gegebenenfalls die Anzahl mitreisender Kinder/Enkelkinder eingetragen werden. Ein Übergang in die 1. Klasse war ausgeschlossen, gegen Aufpreis konnten aber CNL-Züge genutzt werden (Ende der Gültigkeit war um 10 Uhr des Folgetags). Rund-, Kreuz- und Querfahrten waren nicht erlaubt, die Kunden mussten für die Rückreise auf das normale Angebot zurückgreifen.

(fr) Starke Zunahme beim SNCF-Internetverkauf18.03.2009

Die SNCF hat für ihre Internetseite www.voyages-sncf.com Verkaufszahlen für das Jahr 2008 bekannt gegeben. 2008 wurden 54 Millionen Fahrkarten über diesen Verkaufskanal abgesetzt. Rekordtag war der 15. Oktober mit 250'000 verkauften Fahrkarten, was 488 voll besetzten TGV-Duplex entspricht. Der Fahrkartenumsatz erreichte 1,98 Milliarden EUR, so dass der Internetverkauf bereits 27 % zum gesamten Umsatz aus dem Fahrkartenverkauf der SNCF beitrug.

(at) Kein Geld für "Österreich-Ticket"16.03.2009

Die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie Doris Bures (SPÖ) hat bekannt gegeben, dass das lange geplante und im Wahlkampf 2008 noch propagierte "Österreich-Ticket" nicht im Budget enthalten sei und daher in absehbarer Zeit nicht realisiert wird. Das "Österreich-Ticket" hätte eine Jahreskarte für alle Arten des öffentlichen Verkehrs in Österreich werden sollen. Gemäss Bures sei es wegen der Reihe von unterschiedlichen Verkehrsträgern mit unterschiedlichen Tarifen in Österreich aber schwierig, das auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Dazu komme jetzt die angespannte Budgetsituation. In der gleichen angespannten Budgetsituation konnte aber eine "Verschrottungsprämie" für Autos aus dem Hut gezaubert werden… (siehe auch Meldung vom 18.05.2007)

(de) Weiteres Pilotgebiet für Touch&Travel09.03.2009

Seit Februar 2009 testen 50 Kunden das e-Ticketing System Touch&Travel auf der Strecke Kiel-Lübeck und im Eutiner Stadtgebiet. Dazu wurden die Regionalbahnstrecke zwischen Kiel und Lübeck und im Stadtgebiet von Eutin Stationen der Autokraft GmbH mit den für das System nötigen Touchpoints ausgerüstet. Im neuen Pilotgebiet wird Touch&Travel durch die Testkunden vorerst nur parallel zu den normalen Fahrausweisen und ohne reale Abrechnung genutzt. Der Test dient primär dem Erfahrungsgewinn im Nahverkehr.

Touch&Travel wurde vor gut einem Jahr im Raum Berlin–Hannover gestartet. In diesem Gebiet ist das System seit Ende 2008 in der Pilotphase 2, d.h. mehrere hundert Kunden nutzen das System unter realen Bedingungen. Touch&Travel basiert auf NFC-fähigen Mobiltelefonen (Near Field Communication) des Testpartners Motorola, mit denen an "Touchpoints" am Einstiegsort eingecheckt wird und am Ausstiegsort die Abmeldung erfolgt. Die Berechnung des Fahrpreises erfolgt dann nachgelagert, abgerechnet und bezahlt wird jeweils am Monatsende.

(de) BahnCard 25-Ermässigung für Dauer-Spezial24.01.2009

Während drei Monaten sind die Dauer-Spezial-Tickets für alle Inhaber einer BahnCard 25 für alle Preisstufen und beide Klassen um 25 % ermässigt erhältlich. Das Angebot gilt für Buchungen vom 1. Februar bis 30. April 2009 und für Reisen vom 4. Februar bis 31. Juli 2009. Keine Ermässigung gibt es auf die Service-Pauschale, die beim personenbedienten Verkauf des Dauer-Spezials EUR 5 beträgt.

Gemäss DB AG wurden seit der Einführung von Dauer-Spezial am 13. Juni 2007 knapp 13 Millionen dieser Tickets verkauft. Die Dauer-Spezial der günstigsten Preisstufe (EUR 29) machen mittlerweile nicht mehr ganz die Hälfte aus. (siehe auch Meldung vom 29.09.2008)

Ergänzung 01.02.2009: Auf der DB Website steht bei der Bewerbung von Dauer-Spezial »Reisen Sie mit Ihrer BahnCard 25 und dem Dauer-Spezial …. … erhalten Sie auf das Dauer-Spezial ab 29 Euro zusätzlich 25% BahnCard-Rabatt. Einfache Fahrt, 2. Klasse, auch im ICE. Das Angebot gilt auch für das Dauer-Spezial in der 1. Klasse…«. Gibt man bei der Buchung "BahnCard 25 (2. Klasse)" ein, so werden Dauer-Spezial für die 1. Klasse nicht ermässigt angeboten. Nur mit BahnCard 25 First gibt es auch die Dauer-Spezial 1. Klasse ermässigt.

(de) 15'000 Kinder mit "Kids on Tour" gereist19.01.2009

Am 10. Januar 2009 reiste das 15'000. Kind mit "Kids on Tour". "Kids on Tour" ist ein gemeinsamer Service von DB AG und der Bahnhofsmission für allein reisende Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren und ist seit 15. Juni 2003 im Angebot. Das Angebot erfreut sich wachsender Beliebtheit: Bis zum Erreichen der 5000-er Marke dauerte es noch mehr als drei Jahre (13.10.2006), jetzt wurde der Service in etwas mehr als zwei Jahren doppelt so oft genutzt.

"Kids on Tour" wird freitags und sonntags auf aktuell 7 Städteverbindungen (und Unterwegshalten mit örtlicher Bahnhofsmission) angeboten: Hamburg–Stuttgart, Hamburg–Berlin, Köln–Stuttgart, Köln–Hamburg, Frankfurt (Main)–Basel Bad Bf, Frankfurt (Main)–Leipzig, Frankfurt (Main)–Berlin. Das Angebot kostet EUR 25 zusätzlich zum normalen Kinderfahrschein und muss mindestens 7 Tage im Voraus gebucht werden.

(de) "Gruppe&Spar" mit geänderten Vorverkaufsfristen04.01.2009

Für Gruppen ab sechs Personen gab es beim Angebot "Gruppe&Spar" für Gruppe&Spar 70 und 60 Vorverkaufsfristen von mindestens 14 respektive 7 Tagen. Neu können diese Angebote wie Gruppe&Spar 50 unter der Voraussetzung der Verfügbarkeit bis eine Stunde vor Abfahrt gebucht werden. Gruppe&Spar wird jetzt vollständig mit Kontingenten gesteuert.

Eine Änderung hat sich jedoch auch bei der Frühbuchung ergeben: Kleingruppen von 6-20 Personen können neu ebenfalls bis zu einem Jahr im Voraus buchen, bisher war dies Grossgruppen vorbehalten, respektive für Kleingruppen auf 6 Monate begrenzt.

(fi) Preiserhöhungen bei der VR04.01.2009

Die finnische Bahn VR hat zum Jahreswechsel die Fahrpreise um rund 5 % angehoben. Angepasst wurden dabei sowohl die Basispreise (gültig für Regionalzüge) als auch die in drei Distanzklassen aufgeteilten Aufpreise für die verschiedenen Zugskategorien (Express, InterCity, Pendolino). Praktisch unverändert bleibt das Preisverhältnis zwischen den Klassen. 1. Klasse (Business class oder Business Plus class) kostet weiterhin 1,5 mal den Preis der 2. Klasse. Unverändert kommt im Pendolino für Business class zusätzlich noch ein distanzunabhängiger Zuschlag von EUR 3,20 dazu. Für Business Plus class wurden diese distanzunabhängigen Zuschläge jedoch um 1 EUR auf EUR 9,00 (IC), respektive EUR 12,20 (Pendolino) erhöht.

Aufpreise in EUR, gültig seit 01.01.2009
Reisedistanz
Zuggattung, Klasse bis 75 km 76-200 km über 200 km
Express, 2. Klasse 1,20 3,60 4,60
IC/IC2, 2. Klasse 2,60 6,20 7,40
IC/IC2, Business class 3,90 9,30 11,10
IC/IC2, Business Plus class 12,90 18,30 20,10
Pendolino, 2. Klasse 7,00 11,40 13,40
Pendolino, Business class 13,70 20,30 23,30
Pendolino, Business Plus class 22,70 29,30 32,30

Für den ganzen Januar 2009 gibt es zudem wieder eines der VR-üblichen Sonderangebote: Die Relation Helsinki–Lappeenranta–Imatra wird für Fahrten in der 2. Klasse unabhängig der Zugskategorie zum Preis von EUR 32 angeboten. Der Normalpreis im IC beträgt EUR 39,10/43,80, im Pendolino EUR 45,10/49,80 (Lappeenranta, resp. Imatra). Eine Kombination mit anderen Vergünstigungen ist ausgeschlossen.

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