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(at) Tariferhöhungen im Fernverkehr31.12.2004

Die ÖBB führen per 1. Januar 2005 eine allgemeine Tarifanpassung im Fernverkehr durch. Gemäss ÖBB liegt die durchschnittliche Preiserhöhung bei 4,9 %, distanzabhängig variiert der Aufschlag zwischen 3,2 % und 9,8 %.

Preisvergleich alter/neuer Tarif und prozentualer Aufschlag für ein paar ausgewählte Strecken. Angegeben ist der Standard-Tarif, einfache Fahrt. Preise in EUR.
StreckeDistanzbis 2004ab 2005Aufschlag
Wien–Linz190 km23,5025,809,8 %
Wien–Graz214 km26,9027,803,3 %
Graz–Salzburg301 km36,5039,809,0 %
Wien–Salzburg317 km36,5039,809,0 %
Linz–Innsbruck382 km40,5042,705,4 %

Die letzten Fahrpreiserhöhungen erfolgten am 01.01.2003. Fahrkarten für den internationalen Verkehr werden nicht teurer. Ebenso werden die Preise für die VorteilsCard nicht erhöht.

(at) Auch ÖBB haben jetzt eine Passagiercharta15.12.2004

Seit dem 12.12.2004 hat auch die ÖBB eine Passagiercharta, die im Fall von Verspätungen im Fernverkehr den Reisenden Rechtsansprüche gewährt und damit die bisherigen Kulanzregelungen ablöst. In der Charta hat sich die ÖBB selbst verpflichtet, bei Verspätungen im Fernverkehr 20 % des Fahrkartenwerts (inklusive Reservierungen und Zuschläge) in Form von Gutscheinen als Entschädigung zu entrichten.

Die Bedingungen im Einzelnen: Ein Zug gilt als verspätet, wenn der Zielbahnhof mit einer Verspätung ab

  • 60 Minuten (nationale und internationale Fernzüge, IC, ÖBB IC, ÖBB EC, EC, ICE),
  • 120 Minuten bei Nachtzügen (EN),
  • 120 Minuten bei Umsteigeverbindungen im nationalen Fernverkehr

erreicht wird. Der Anspruch auf Entschädigung entsteht jedoch erst, wenn die Kosten für die Reise einfacher Fahrt und pro Person mindestens EUR 20 (national), respektive EUR 50 (internationaler Fernverkehr) betragen. Die Entschädigung bei Umsteigeverbindungen wird nur gewährt, wenn Sitzplatzreservationen getätigt wurden. Die maximale Vergütung ist zudem auf EUR 80 beschränkt. Zusätzlich übernehmen die ÖBB Hotel- oder Taxikosten bis EUR 80, wenn die Reise wegen Verspätung oder Zugsausfall nach 24 Uhr nicht mehr fortgesetzt werden kann.

Verspätungen werden im Zug vom Zugbegleiter auf Erstattungsanträgen bestätigt, die Original-Fahrkarte ist beizulegen. Ab März 2005 sollen die Erstattungsanträge auch auf grösseren Bahnhöfen erhältlich sein. Folgende Ausnahmen für die Entrichtung der Entschädigung gibt die ÖBB an: Ereignisse verursacht durch Dritte, Elementarschäden, geplante Verspätungen, Reise in Sonderzügen, Eingriffe durch staatliche Organe, Streiks und vom Kunden verursachte Gründe. Zusätzlich erhalten aber auch Reisende mit Passangeboten (z.B. InterRail, EuroDomino) keine Entschädigung und wenn internationale Züge Österreich bereits mit Verspätung erreichen, wird ebenfalls keine Entschädigung gewährt.

(ch) Speisewagen elvetino über EPR reservierbar29.11.2004

In den von elvetino betriebenen Speisewagen der SBB (und der Brünig-Bahn) ist die Platzreservierung neu auch über EPR möglich. Bisher musste die Reservation ausschliesslich direkt bei elvetino erfolgen. Die Reservation kostet CHF 5 / EUR 3 pro Platz, dieser Betrag wird jedoch an die Konsumation im Speisewagen (des gebuchten Zuges) angerechnet. Jeder Zugslauf mit Speisewagen ist in drei Abschnitte unterteilt, die einzeln gebucht werden können.

Internationale Strecken mit von elvetino betriebenen Speisewagen und EPR-Reservationsmöglichkeit sind Chur–Hamburg, Basel SBB–Wien und Zürich–München. Innerhalb der Schweiz besteht die Möglichkeit zur Reservation mittels EPR in den Speisewagen der ICN, IC-2000 (Doppelstockzüge) und der Brünig-Bahn. In anderen von elvetino bedienten Zügen (z.B. RhB, Glacier Express, Golden Pass, Voralpen-Express) muss eine Sitzplatzreservation im Speisewagen weiterhin direkt bei elvetino erfolgen.

(ch) Zahlreiche VerÄnderungen bei den Schweizer Verkehrsverbünden29.11.2004

Nebst der allgemeinen Tarifanpassung per 12.12.2004 werden auch noch zahlreiche weitere und bedeutende Änderungen bei den Schweizer Verkehrsverbünden erfolgen. Das Spektrum reicht dabei von Auflösung und Integration in andere Verbünde, Bildung neuer integraler Verbünde, neuen Angeboten für Fahrten zwischen benachbarten Verbünden bis hin zu Sortimentsanpassungen.

Die wichtigsten Änderungen im Einzelnen, alphabetisch nach Verbund:

Tarifverbund Aargau (A-Welle)
  • Der Z-Pass löst die Interabonnemente zum Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ab. Dadurch sind Zonen des Tarifverbund Aargau mit Zonen des ZVV kombinierbar.
  • Der Tarifverbund Olten wird integriert.
Tarifverbund Bern (Bäre-Abi, neu "Libero")
  • Das Verbundgebiet wird vergrössert und zu einem integralen Verbund unter dem neuen Namen "Libero".
  • Neue Zoneneinteilung.
  • Der Tarifverbund Solothurn-Grenchen wird integriert (Zone 31 Region Grenchen nur für Abonnemente).
Tarifverbund Biel-Seeland-Berner Jura (Zig Zag)
  • Die Zone 31 (Region Grenchen) des Tarifverbunds Solothurn-Grenchen wird integriert.
Tarifverbund Genève (Unireso)
  • Reduktion der Zonen auf zwei: "Tout Genève" und "Regional" (wobei für Fahrten ab/nach "Regional" die Zone "Tout Genève" in weitere Zonen unterteilt ist.
  • Ausweitung des Verbunds auf Gebiete in Frankreich.
  • Innerhalb von "Tout Genève" wird ein in den Zügen der SBB nicht gültiges Kurzstreckenbillett für Fahrten über maximal 3 Haltestellen eingeführt.
  • Zwei neue Tageskarten: Die teurere Variante erlaubt die unentgeltliche Mitnahme einer zweiten Person an den Wochenenden, die preiswertere Variante ist erst ab 09:00 Uhr morgens gültig.
  • Das Jahresabonnement für Erwachsene wird CHF 50 günstiger.
Tarifverbund Lausanne (neu "mobilis")
  • Mit der Integration der SBB und der Verkehrsbetriebe von Morges wird aus der bisherigen "Entente" ein integraler Tarifverbund unter dem Namen "mobilis"
Tarifverbund Nordwestschweiz (Umweltabonnement)
  • Der Preis der im gesamten Verbundgebiet gültigen Tageskarte 2. Klasse wird für Erwachsene von CHF 19 auf CHF 14 und für Kinder von CHF 9.50 auf CHF 7 gesenkt.
  • Mehrtägige Tageskarten – 1, 2, 3, 4 oder 7 Tage – für das gesamte Verbundgebiet sind neu im Angebot, werden jedoch nicht an den Automaten verkauft. Die Tageskarte für Erwachsene und für 7 (aufeinanderfolgende) Tage kostet nur CHF 35.
Tarifverbund Olten
  • Der Verbund wird aufgelöst und in den Tarifverbund Aargau integriert.
Tarifverbund Ostwind
  • Der Z-Pass löst die Interabonnemente zum Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ab. Dadurch sind die dem ZVV naheliegenden Zonen des Tarifverbund Ostwind (bis Zonen Weinfelden, Wil und Ziegelbrücke) mit Zonen des ZVV kombinierbar.
Tarifverbund Schaffhausen (FlexTax)
  • Der Z-Pass löst die Interabonnemente zum Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ab. Dadurch sind Zonen des Tarifverbund Schaffhausen mit Zonen des ZVV kombinierbar.
Tarifverbund Schwyz (Schwyzerpass)
  • Wechsel von einem Ringzonensystem auf Flächenzonen.
  • Ausdehnung des Verbunds auf den gesamten Kanton Schwyz.
  • Der Z-Pass löst die Interabonnemente zum Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ab. Dadurch sind Zonen des Tarifverbund Schwyz mit Zonen des ZVV kombinierbar.
  • Neu gibt es eine Tageskarte für das ganze Verbundgebiet, eine Variante inklusive Strecke Gersau-Küssnacht am Rigi und eine Kombi-Tageskarte der Verbünde Schwyz und Zug.
Tarifverbund Solothurn-Grenchen (Frosch-Abo)
  • Der Verbund wird aufgelöst und in den Tarifverbund Bern (Libero, Zone 31 nur für Abonnemente), respektive Biel-Seeland-Berner Jura (Zone 31 Grenchen) integriert.
Tarifverbund Zug (Zugerpass)
  • Der Z-Pass löst die Interabonnemente zum Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ab. Dadurch sind Zonen des Tarifverbund Zug mit Zonen des ZVV kombinierbar.
  • Neu gibt es 4 statt bisher 3 "Zonenringe" für die Zugerpass-Abonnemente. Es gibt neu die Varianten beide Innenzonen (10, 20), beide Aussenzonen (30, 40) oder alle Zonen.
Zürcher Verkehrsverbund (Regenbogen)
  • übertragbare Abonnemente sind neu teurer als persönliche Abonnemente.
  • Abonnemente "Junior" werden nur noch als persönliche Abonnemente ausgegeben.
  • Die Gültigkeit der Kurzzeittickets im Bereich von 3 Zonen wird von 2 Stunden auf 1 Stunde gekürzt.
  • Neu gibt es Multikarten (6 Entwertungen) für den 9-Uhr-Tagespass und den Klassenwechsel.
  • Der Z-Pass löst die Interabonnemente zu Orten der Verbünde Schaffhausen, Ostwind, Schwyz, Zug und Aargau ab.

(at) Wiederum Weihnachtsshopping-Ticket der ÖBB24.11.2004

Auch dieses Jahr bieten die ÖBB wieder das Weihnachtsshopping-Ticket für die Advents-Samstage (27.11., 4.12., 11.12. und 18.12.2004) und den 8.12.2004 an. Mit diesem Spezial-Ticket reisen ein oder zwei Erwachsene und beliebig viele mitreisende Kinder bis 14 Jahre in der 2. Klasse in ÖBB-Zügen auf einer selbst gewählten Strecke bis 150 km Entfernung hin und zurück. Wenn mindestens einer der Reisenden eine VORTEILScard besitzt, kostet das Weihnachtsshopping-Ticket EUR 12, ansonsten EUR 15.

Das Spezialangebot ist am Fahrkartenautomaten, im Internet oder als Handy-Ticket erhältlich. Eine Erstattung ist ausgeschlossen und eine Fahrtunterbrechung zwischen Ausgangsort und Reiseziel ist nicht zulässig.

(ch) SBB verkaufen Online-Tickets13.11.2004

Zusammen mit der Aktivierung der neu gestalteten Website haben die SBB am 11.11.2004 auch den Fahrkartenverkauf über Internet massiv erweitert. Konnten bisher nur spezielle Click&Rail-Tickets gekauft und direkt ausgedruckt werden, so ist das neu auch für Einzelbillette für Fahrten innerhalb der Schweiz, City-Tickets, Tageskarten zum Halbtax, Velotageskarten und ein paar weitere Spezialangebote möglich. Der wichtigste noch fehlende Fahrkartentyp sind momentan noch die Verbund-Billette. Das Sortiment soll jedoch laufend ausgebaut werden. Weitere Fahrkartenarten sind bereits jetzt im virtuellen "SBB.ch Ticket Shop" erhältlich, doch werden diese nach dem Kauf per Post zugestellt.

Damit der Online-Dienst genutzt werden kann, ist eine vorgängige Registrierung notwendig. Für die Bezahlung ist zudem eine Kreditkarte Bedingung. Der Kunde erhält die Online-Tickets als pdf-File, welches anschliessend (im Format A4 und mindestens 300 dpi) ausgedruckt werden muss. Es ist zu beachten, dass Online-Tickets weder erstattet noch umgetauscht werden und persönlich sind. Bei der Kontrolle im Zug ist zusätzlich zum ausgedruckten Fahrschein ein persönlicher amtlicher Ausweis, das Halbtax- oder das General-Abonnement vorzuweisen.

Die Gültigkeitsdauer von Online-Tickets – beim Buchen ersichtlich – und entsprechenden an Automaten oder Schalter gekauften Fahrkarten kann unterschiedlich sein. Bei Online-Tickets müssen die Reisetage immer schon beim Kauf festgelegt werden.

(de) "November-Sommer" bei der Deutschen Bahn21.10.2004

Unter gleichen Bedingungen wie bei "Sommer-Spezial" während den Monaten Juli und August gibt die Deutsche Bahn für Fahrten vom 01.11.-11.12.2004 "November-Sommer"-Fahrkarten aus. November-Sommer-Tickets sind Fahrkarten für einfache Fahrt in der 2. Klasse zum deutschlandweiten Fixpreis von EUR 29 (plus EUR 5 beim bedienten Verkauf). Der Vorverkauf startete am 20.10.2004. Ab November gibt es an den Fernverkehrs-Automaten eine schnelle Direktwahl zum Angebot November-Sommer.

Gemäss DB AG wurden während der Sommer-Spezial-Aktionszeit 730'000 Fahrten verkauft. Während in der Ankündigung von Sommer-Spezial noch von mehr als 30'000 Plätzen pro Tag die Rede war, heisst es bei November-Sommer "bis zu 30'000 Plätze pro Tag". (siehe Meldung vom 13.06.2004, "Sommer-Spezial-Preis im Juli und August")

(ch) Sonderangebote zum Fahrplanwechsel16.10.2004

Aus Anlass des grössten Fahrplanwechsels seit der Einführung des Taktfahrplans und zum Vermarkten der um rund 12 % steigenden Zugskilometer werden zwei "Schnupper"-Angebote verkauft.

Das Schnupper-Generalabonnement gilt während einem Monat wie ein normales GA (jedoch ohne RailPlus-Zusatz für die Vergünstigung bei Fahrten ins Ausland) und kostet CHF 300 für die 2. Klasse und CHF 450 für die 1. Klasse. Verkauft wird dieses Angebot ab 15. November 2004 und der letztmögliche Gültigkeitstag ist der 31.01.2005. Wer sich anschliessend an das "Schnuppern" für den Kauf eines Jahres-GA entscheidet, erhält den halben Preis des Schnupper-GA rückerstattet. Unter Berücksichtigung der Erstattung liegt der Preis des Schnupper-GA unter dem anteilsmässigen Preis des GA zum Normalpreis.

Neukunden sollen mit dem Schnupper-Halbtax-Abo angesprochen werden. Dieses spezielle Halbtax-Abonnement zum Preis von CHF 90 gilt für 5 Monate. Verkauft wird dieses Angebot ab 01.11.2004 bis 31.01.2005. Bei anschliessendem Kauf eines normalen Halbtax-Abonnements werden CHF 30 angerechnet. Mit dieser Rückerstattung entspricht der Preis des Schnupper-Halbtax etwa dem anteilsmässigen Preis eines Jahres-Halbtax-Abonnements (CHF 150 für 12 Monate).

(de) 1 Jahr Surf&Rail: Zum Geburtstag zum halben Preis03.10.2004

Surf&Rail wurde von der DB AG vor einem Jahr am 6. Oktober 2003 eingeführt. Aus diesem Grund gibt es in der "Geburtstagswoche" ab 04.10.2004 das Angebot zum halben Preis von EUR 25. Surf&Rail umfasst eine Hin- und Rückfahrt, ist ausschliesslich für die 2. Klasse und über Internet erhältlich und die Tickets sind zuggebunden.

Folgende 10 Relationen (und jeweils die Gegenrichtung) sind ab Montag, 04.10.04 um 17:00 Uhr zum halben Preis im Angebot:
Augsburg–HamburgBasel–Hamburg
Berlin–DüsseldorfBerlin–Frankfurt
Bremen–FrankfurtDuisburg–München
Düsseldorf–StuttgartFrankfurt–München
Freiburg–GöttingenFreiburg–Köln

In der Geburtstagswoche wird das normale Kontingent von insgesamt 20'000 Plätzen angeboten. üblicherweise werden rund die Hälfte der verfügbaren Surf&Rail-Tickets gleich noch am Montag gebucht.

Gemäss DB AG haben bisher etwa 130'000 Kunden Surf&Rail genutzt. Vergleicht man mit den Kontingenten, so bedeutet dies, dass viele das Angebot regelmässig nutzen. Berlin–Köln, Köln–München, Berlin–Frankfurt und Hamburg–München sind – wenn im Angebot – jeweils die gefragtesten Verbindungen. In einer Online-Umfrage haben 70 % der Surf&Rail-Nutzer angegeben, dass sie ohne die Möglichkeit der preiswerten Surf&Rail-Tickets nicht die Bahn genutzt hätten.

(de) Tarifmassnahmen der DB AG zum Fahrplanwechsel27.09.2004

Die Deutsche Bahn wird zum Fahrplanwechsel ihre Preise im Fernverkehr sicher und bei Genehmigung durch die Länder auch im Regionalverkehr anheben. Begründet wird die Massnahme mit den wesentlich gestiegenen Energiekosten und dem Ausweichen der Kunden auf die preiswerten Fahrkarten-Varianten. In Verbünden – 55 % der Nahverkehrskunden fahren dort – werden die geplanten Preisanpassungen im Regionalverkehr der DB keine direkten Folgen haben.

Die Massnahmen per 12.12.2004 im Einzelnen:

  • Fernverkehrspreise steigen durchschnittlich um 3,1 %. In der 2. Klasse ist die Distanzabhängigkeit die folgende: bis rund 150 km unverändert, 150 bis ca. 400 km plus 3,4 %, 400 bis ca. 750 km plus 4,2 %. Ab 750 km gilt weiterhin ein "Deckelpreis" von EUR 111 (EUR 167 für die 1. Klasse).
  • In der 1. Klasse ist die Preisanpassung analog, wobei noch zusätzlich der Preisfaktor gegenüber der 2. Klasse von 1,50 auf 1,55 angehoben wird.
  • Zeitkarten werden für beide Klassen rund 3,3 % teurer.
  • Die Kombination Normalpreis mit Mitfahrerrabatt wird es nicht mehr geben. Als Übergangslösung bleibt die Kombination für BahnCard-Inhaber aber noch bis Mitte Dezember 2005 möglich. Sparpreise 25 und 50 können weiterhin mit dem Mitfahrerrabatt kombiniert werden.
  • Die Preise der BahnCards 25 (2.Kl. EUR 50, 1.Kl. EUR 100) und 50 (2.Kl. EUR 200, 1.Kl. EUR 400) bleiben unverändert.
  • Es gibt aber auch zusätzliche Leistungen für die Reisenden: Das CityTicket-Angebot – freie Weiterfahrt im Nahverkehr der Zielstadt – wird von momentan 46 auf mehr als 60 Städte ausgedehnt. Damit soll es für fast alle Städte mit mehr als 120'000 Einwohnern das CityTicket geben.
  • Das CityTicket wird in die BahnCard 100 integriert. Inhaber der BahnCard 100 haben im entsprechenden Bereich in allen CityTicket-Städten generell freie Fahrt. Dieser Zusatz hat jedoch auch seinen Preis: Die BahnCard 100 2.Kl. kostet neu EUR 3250 (bisher EUR 3000) und die BahnCard 100 1.Kl. neu EUR 5400 (bisher EUR 5000).
  • Die Ländertickets werden praktisch überall auf das Wochenende ausgeweitet. Ausnahmen sind Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Ausweitung konkurrenziert das Schöne-Wochenend-Ticket (SWT). Wer am Wochenende nur im Gebiet eines Ländertickets reist, kann so im Vergleich zum SWT bis zu 25 % sparen. Die Ländertickets kosten jedoch bis zu EUR 4 mehr.
  • Das SWT wird für alle Verkaufskanäle EUR 2 mehr kosten und die Single-Tickets in Bayern kosten neu EUR 18 (statt 15) und in Niedersachsen EUR 16 (statt 15).
  • Die Preise für Ländertickets und Single-Tickets werden beim personenbedienten Verkauf um zusätzlich EUR 2 angehoben.
  • Im Regionalverkehr sollen die Preise ebenfalls entfernungsabhängig angepasst werden und zwar erstmals seit 1992 auch auf Strecken bis 10 km. Bis 100 km soll der Anstieg 3,9 % betragen, ab 101-300 km 3,3 % und bei noch längeren Regionalverkehrsstrecken soll kein Aufschlag erfolgen.
  • Monats-Zeitkarten/Ausbildungskarten sollen 3,3 % und entsprechende Wochenkarten 3,9 % teurer werden.

(de) Kooperation von ADAC und DB AG: Beifahrer kostenlos im Zug mitnehmen27.09.2004

Während dem ganzen Oktober 2004 können Mitglieder des ADAC kostenlos eine Begleitperson und bis zu drei weitere Personen zum halben Preis mit auf die Reise nehmen. ADAC-Mitglieder müssen beim Ticketkauf ihre Mitgliederkarte vorweisen und die Begleitpersonen werden auf dem Ticket eingetragen. Kinder und Enkelkinder reisen bei diesem Angebot mit ihren Eltern oder Grosseltern kostenlos mit.

Das Angebot gilt für den Normalpreis mit und ohne BahnCard und für die Sparpreise 25 und 50, wobei die Bahnfahrt zumindest auf einer Teilstrecke mit einem Fernverkehrszug (ICE, IC/EC) zurückgelegt werden muss. Die gültige ADAC-Mitgliederkarte ist bei der Fahrkartenkontrolle vorzuweisen. Gegen Bezahlung des Aufpreises entsprechend der übernachtungskategorie (für alle Reisenden) kann das Angebot auch für Fahrten mit CityNightLine und DB NachtZug genutzt werden. Inhaber von BahnCard 100, die gleichzeitig ADAC-Mitglieder sind, können das Angebot ebenfalls nutzen. Ohne weitere Formalitäten reist gegen Vorweisen der beiden Karten bei der Fahrkartenkontrolle eine Begleitperson gratis mit.

Die ADAC-Aktionsticket gibt es nur in den DB Reisezentren und in DB-Agenturen und der Vorverkauf startet am 27.09.2004.

(at) Fazit zur ÖBB Jugend-Feriennetzkarte 200426.09.2004

In diesem Jahr haben die ÖBB 86'090 Jugend-Feriennetzkarten verkauft. Die im Vergleich zu den beiden Vorjahren EUR 10 teurere und um 10 Tage weniger lang gültige Karte verkaufte sich daher gleich gut wie bei der Erstauflage 2002 (86'000), aber deutlich schlechter als 2003 (118'000 verkaufte Netzkarten). Aus diesen Zahlen lässt sich berechnen, dass trotz der Abnahme der Anzahl verkaufter Jugend-Feriennetzkarten die Einnahmen gegenüber dem Vorjahr sicher um mehr als 10 % angestiegen sind. (Das Verhältnis Netzkarte mit, resp. ohne VORTEILScard wurde nicht kommuniziert. Bei 20 % mit VORTEILScard wäre der Umsatz um 16 % angestiegen)

Als Zusatznutzen hat die Ausgabe 2004 einen Sonderpreis bei übernachtungen in Jugend & Familiengästehäusern in den Bundesländern Steiermark, Vorarlberg und Salzburg gewährt. (siehe auch Meldung vom 23.04.2004, "ÖBB Jugend-Feriennetzkarte 2004 zu neuen Konditionen" und 13.06.2003, "Jugend-Feriennetzkarte auch 2003")

(de) Definitive Festlegung der Entschädigung bei Verspätungen im Fernverkehr16.09.2004

Im Februar dieses Jahres hat die DB AG eine "Kundencharta" vorgelegt und sich darin rechtsverbindlich auf eine Entschädigung bei Verspätungen ihrer Fernverkehrszüge festgelegt. Aus der Entschädigung auf Kulanzbasis wird deshalb ein Rechtsanspruch. Jetzt wurde die genaue Regelung, die ab 1. Oktober 2004 gelten wird, vorgestellt.

Ab einer Verspätung von 60 und mehr Minuten erhalten die Reisenden 20 % (aber mindestens EUR 5) des Fahrpreises erstattet. Bei Rückfahrkarten wird die Erstattung auf den Fahrpreis für die einfache Fahrt bezogen. Im Nachtreiseverkehr geben Verspätungen ab 120 Minuten Anspruch auf eine Entschädigung. Pauschale und klassenabhängige Entschädigungen wurden für Kunden mit Zeitkarten und BahnCard 100 festgelegt: Mit Zeitkarten EUR 5,00/7,50, mit BahnCard 100 EUR 10/15 (jeweils 2.Kl./1.Kl.). Diese Ansätze orientieren sich gemäss DB AG an der durchschnittlichen Fahrt mit den entsprechenden Fahrausweisen.

Bei Verspätungen von ICE-Sprinter-Zügen wird zusätzlich und bereits ab 30 Minuten Verspätung der ICE-Sprinter-Aufpreis erstattet (2.Kl. EUR 10/1.Kl. EUR 15).

Kann der Kunde seine Reise bis 24 Uhr nicht wie geplant fortsetzen, übernimmt die Bahn die Kosten für Taxifahrt oder übernachtung in Höhe von maximal EUR 80. Bisher galt diese Regelung erst ab ein Uhr nachts.

Die Entschädigungsregelung bezieht sich jeweils auf den ganzen Reiseweg und nicht auf einen einzelnen Zug. So gelten die Regelungen auch bei Anschlussbrüchen, wenn sie dazu führen, dass das Reiseziel mit 60 oder mehr Minuten Verspätung erreicht wird. Tritt der zu entschädigende Verspätungsfall ein, so erhält der Reisende zuerst eine so genannte Gutscheinkarte. Diese Gutscheinkarte wird entweder bereits durch das Zugpersonal abgegeben oder kann innerhalb der zwei nächsten Tage an einem Service Point oder in einem DB ReiseZentrum eingefordert werden. Diese Gutscheinkarte muss dann innerhalb eines Monats zusammen mit der entsprechenden Fahrkarte in einem DB Reisezentrum oder einer DB Agentur vorgelegt werden. Kauft der Kunde gleich noch neue Fahrkarten, so wird die Entschädigung mit dem Fahrkartenpreis verrechnet, andernfalls wird ein Gutschein mit einer Gültigkeit von 1 Jahr ausgestellt. Der Gutschein oder die Anrechnung kann auch für den Kauf von BahnCards oder Zeitkarten verwendet werden.

Gemäss DB AG wurden bisher 16'000 Mitarbeiter bezüglich den neuen Kundenrechten im Fernverkehr geschult. (siehe auch Meldung vom 08.02.2004, "Entschädigung bei Verspätungen im Fernverkehr")

(at) ÖBB Aktionen im Zusammenhang mit Autofreiem Tag 200415.09.2004

Die ÖBB sind Partner des Lebensministeriums beim Autofreien Tag 2004. Zwei Sonderangebote unterstützen die Aktion zugunsten von Umwelt und Klima.

An den ÖBB-Bahnhöfen gibt es eine Broschüre zum Autofreien Tag, die einen Gutschein für eine unentgeltliche Aktions-VORTEILScard enthält. Diese spezielle VORTEILScard gewährt vom 16.09. bis 26.09.2004 in allen Zügen der ÖBB eine Fahrpreisermässigung bis zu 50 %.

Auch Neukunden einer Jahresnetzkarte ÖSTERREICHcard können profitieren. Sie erhalten beim Kauf im Zeitraum vom 15.09. bis 14.10.2004 die ÖSTERREICHcard um 10 % ermässigt.

(fr) Vier neue Sonderangebote der SNCF14.09.2004

Die SNCF beurteilt "Prix Prem's" und die beiden Sommer-Sonderangebote "Prix Soleil TGV" und "& Co" als grossen Erfolg und will diesen mit neuen Aktionen aufrecht erhalten. Seit der Einführung im April 2003 wurden mehr als 5 Millionen Fahrscheine "Prix Prem's" verkauft, davon rund die Hälfte über Internet.

Ab sofort und bis Ende November 2004 beschränkt, gibt es für TGV-Relationen zwischen Paris und Marseille "Prem's prix barré". Die einfache Fahrt in der 2. Klasse kostet noch EUR 20 (statt EUR 25), Umtausch oder Erstattung sind nicht möglich. Pro Woche werden 2000 Plätze für diese Aktion reserviert.

Motiviert durch die guten Verkaufszahlen von "Prix Soleil TGV" wird für Fahrten ab 12. Dezember "Prix Prem's" auch auf die 1. Klasse ausgeweitet. Einfache Fahrten 1. Klasse im TGV kosten mit diesem Tarifsystem ab EUR 50, mit Corail-Zügen ab EUR 40 und werden für rund 500 innerfranzösische Relationen verkauft. Vorerst ist das Angebot ausschliesslich über Internet erhältlich, ab 2005 auch an Bahnhöfen, in SNCF akkreditierten Reisebüros und weiteren Verkaufskanälen. Das neue Angebot muss mindestens 14 Tage vor der Reise gebucht werden (max. 60 Tage früher). Auch bei diesen Tickets ist Umtausch oder Erstattung nicht möglich.

15 verrückte Tage gibt es vom 5.-20. November 2004 mit "15 jours fous": Zum Fixpreis von EUR 15 werden während dieser Zeit für 150 Relationen mit Fahrzeiten unter 2 h 30 min einfache Fahrscheine 2. Klasse verkauft. Die Tickets müssen mindestens 5 Tage vor Reiseantritt erworben werden und können für Reisen zwischen 10.11.2004 und 20.01.2005 gebucht werden. Die Fahrscheine zu diesem Sonderpreis sind in Bahnhöfen, SNCF Boutiquen, SNCF-akkreditierten Reisebüros und über Telefon zu kaufen. 500'000 Tickets dieser Aktion warten auf Reisende.

"Opération 100'000 week-ends" heisst das vierte Sonderangebot. Für die 5 Wochenenden vom 13./14.11. bis 11./12.12.2004 gibt es für 200 Destinationen insgesamt 100'000 Rückfahrkarten in 2. Klasse zum Spezialpreis: EUR 39 im Corail, EUR 49 im TGV und EUR 69 im Corail mit Couchette-Platz. Bedingung ist, dass die Nacht von Samstag auf Sonntag am Reiseziel verbracht wird, wobei die Reise ab Freitag und bis Montag des entsprechenden Wochenendes erfolgen kann. Erhältlich ist das Angebot nur über Internet und bei SNCF akkreditierten Reisebüros und zwar jeweils ab Freitag der Vorwoche. Auch bei diesem Angebot gilt: Umtausch und Erstattung sind nicht möglich. (siehe auch Meldung vom 29.05.2004, "TGV Sommer-Aktionen")

(be) Tag des öffentlichen Verkehrs29.08.2004

Am 19. September 2004 gibt es in Belgien wieder einen Tag des öffentlichen Verkehrs ("TTB-Tag" für "Trein, Tram, Bus") mit einer speziellen Tageskarte. Es gibt zwei Varianten: "TTB Nationaal" gilt bei NMBS/SNCB, De Lijn, TEC und MIVB während "TTB BeLux" grenzüberschreitend zusätzlich noch bei CFL (Zug und Bus) und den Bussen der Stadt Luxemburg angewendet werden kann.

Preise der TTB-Tageskarten in EUR. Am 19.9. können die Tageskarten zur üblichen Regelung auch direkt im Zug erworben werden: EUR 2,40 Aufpreis, wenn die Abgangsstation einen geöffneten Schalter hat.
TTB NationaalTTB BeLux
Vorverkaufam 19.9.Vorverkaufam 19.9.
ab 18 Jahren101213,5015,50
12-17 Jahre799,5011,50
Hunde1,70kein Angebot

Die Tageskarten gelten bis zum / ab dem letzten belgischen Bahnhof (resp. auch noch nach Luxemburg) wobei es unerheblich ist, ob der Zug dort hält. Die Tickets sind nicht in Thalys, TGV, Eurostar und ICE gültig und der übergang in die 1. Klasse ist auch gegen Aufpreis nicht erlaubt. Der Vorverkauf beginnt am 1. September und endet am Vortag des TTB-Tags.

2003 fand der TTB-Tag erstmals nach 20 Jahren nicht statt, weil sich die Verkehrsunternehmen nicht auf eine gemeinsame Aktionsform einigen konnten. Die Kombination mit Luxemburg gibt es seit etwa 5 Jahren.

(ch) EPR-Reservierung für touristische Postauto-Linien18.08.2004

Für die bekanntesten touristischen Postauto-Linien der Schweiz ist es bereits seit 15. Juni 2004 möglich, Einzelplatz-Reservationen mittels dem elektronischen Platzreservierungssystem (EPR) zu tätigen. Gruppen ab 10 Personen müssen sich weiterhin an die im Kursbuch aufgeführten entsprechenden Reservierungsstellen wenden. Es gibt die Reservationsvarianten mit oder ohne "Alpine Ticket"-Zuschlag.

Die EPR-Buchung ist möglich für Domodossola–Brig ("Napoléon Route"), Andermatt–Meiringen–Grindelwald ("Romantic Route"), Flüelen–Linthal ("Historic Route"), Andermatt–Airolo–Oberwald ("Ticino Route"), Chur–Bellinzona ("San Bernardino Route"), Chur–St. Moritz ("Julier Route") und St. Moritz–Lugano ("Palm Express").

(de) Sparpreise und BahnCard 25 bleiben kombinierbar05.08.2004

Gemäss den Ankündigungen bei der überarbeitung des Preissystems per 1. August 2003 hätte die BahnCard 25 ab 1. Oktober 2004 keine Vergünstigungen bei den Sparpreisen 25 und 50 mehr gewähren sollen. Die DB AG verzichtet jetzt als "Reaktion auf die hohe Kundennachfrage", diese Kombinationsmöglichkeit auslaufen zu lassen. Auch die anderen Eigenschaften (z.B. Preis, Partner- und Kinder-Karten für EUR 5, CityTicket) bleiben bestehen.

Die DB AG bezeichnet die BahnCard 25 als "Einsteiger-BahnCard" und gibt aktuell 1,4 Millionen Besitzer an, wovon 30 Prozent Neukunden einer BahnCard sind. Gemäss DB werden bei mehr als 40 % der Fahrten mit BahnCard 25 Sparpreise gekauft, was die Bedeutung der Kombinationsmöglichkeit unterstreicht.

(ch) Anschlussticket von und zu CNL-Zügen zum Pauschalpreis03.08.2004

Ab 1. September 2004 können alle CityNightLine-Reisenden zum Fixpreis von CHF 28 aus der ganzen Schweiz zu den Abgangsorten der CNL-Züge in Basel, Baden oder Zürich reisen. Dieses Ticket ist in Kombination mit allen CNL-Globalpreisen jeder Kategorie erhältlich und gilt am Abfahrtstag des zugehörigen CNL-Zuges. Zu den gleichen Konditionen kann ein solches Ticket auch zur Rückfahrt ab den gleichen CNL-Aussteigeorten erworben werden.

(ch) Enkel-Karte in Vernehmlassung31.07.2004

Bei den Schweizer Verkehrsunternehmen ist noch bis Ende August die "Enkel-Karte" in Vernehmlassung. Für CHF 60 pro Jahr soll ein Enkelkind bis 16 Jahre bei Reise mit seinen Grosseltern eine unbeschränkte Zahl von Ausflügen auf dem Netz des Halbtax-/Generalabonnementbereichs unternehmen können. Ausgegeben wird eine Grundkarte für das Enkelkind und bis zu vier Karten für die Grosseltern. Alle diese Karten sind persönlich und unter anderem mit den Vor- und Nachnamen von Enkel und Grosseltern versehen und müssen zur Bezeugung der Richtigkeit der Angaben unterschrieben werden. Damit die Enkelkarte genutzt werden kann, muss mindestens eine Grossmutter oder ein Grossvater ein für die befahrene Strecke gültiges Billett besitzen und seine eigene sowie die Enkelkarte des Grosskindes vorweisen.

Bei positiv verlaufender Vernehmlassung soll die Einführung der Enkel-Karte zusammen mit dem Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 erfolgen.

Bereits jetzt haben Besitzer von Halbtax- und Generalabonnementen die Möglichkeit, für CHF 15/30 (2.Kl./1.Kl.) eine Kindertageskarte zu kaufen und damit ein Kind – unabhängig einer Verwandtschaft – für einen Tag zur gemeinsamen Reise einzuladen. Ein Preisvergleich: Die Juniorkarte – sie gewährt für Kinder 1 Jahr freie Fahrt bei Reise mit den Eltern – kostet CHF 20 pro Kind und Jahr. (Die Juniorkarte ist gratis ab dem 3. Kind.)

(de) Sommer-Spezial nach Amsterdam, Brüssel, Wien und Zürich30.07.2004

Bisher hat die DB mehr als 500'000 Sommer-Spezial-Tickets verkauft. Neben den deutschlandweiten Fahrten zum Preis von EUR 29 gibt es ab 04.08.2004 (Vorverkauf ab 01.08.2004) zusätzlich auch noch die vier internationalen Relationen nach Amsterdam, Brüssel, Wien und Zürich im Angebot. Für diese vier Ziele kostet die einfache Fahrt in 2. Klasse ab einem beliebigen Bahnhof in Deutschland EUR 39 beim Kauf im Internet oder am Automaten und EUR 44 in den DB ReiseZentren, in Reisebüros mit DB-Lizenz oder beim DB ReiseService über eine kostenpflichtige Rufnummer. Letzter möglicher Reisetag ist der 31.08.2004. (Weitere Angaben zu Sommer-Spezial siehe Meldung vom 13.06.2004)

(de) Platzreservation per Handy27.07.2004

Ab 1. August 2004 können Reisende Sitzplätze in den ICE- und IC-Zügen der Deutschen Bahn bis 10 Minuten vor Zugsabfahrt mittels Mobiltelefon reservieren. Voraussetzung ist neben einem WAP-fähigen Mobiltelefon die Registrierung beim Reiseportal www.bahn.de (bereits registrierte Kunden müssen für diesen neuen Dienst noch Handynummer und eine Geheimnummer nachmelden). Die Reservation per Handy kostet pro Fahrtrichtung EUR 3 und damit gleich viel wie am Schalter.

Die Reservation erfolgt in 6 Schritten:

  • Unter mobile.bahn.de die Fahrplanauskunft aufrufen und Wunschverbindung wählen. Dann "Detailansicht" wählen.
  • Entspricht die Verbindung dem Reisewunsch, "Zur Reservierung" wählen.
  • Einloggen mit Benutzernamen und Geheimnummer.
  • Reservierungspräferenzen (z.B. Nichtraucher, Fenster,…) wählen. Standardmässig werden die im persönlichen Reiseprofil unter www.bahn.de hinterlegten Präferenzen angezeigt.
  • Die Reservierungsdaten werden zur überprüfung noch einmal angezeigt, die Reservation kann gewählt werden.
  • Die Sitzplatzreservierung erscheint auf dem Display. Die Reservierungsdaten sind zu notieren, können aber auch online über eine Buchungsrückschau erneut abgerufen werden. Die Buchungsbestätigung wird auch per email zugestellt.

(de) Sunshine-Spezial Monatsnetzkarte für Junge01.07.2004

In Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender VIVA bietet die Deutsche Bahn für Jugendliche unter 27 Jahren diesen Sommer mit Sunshine-Spezial eine Netzkarte an. Sunshine-Spezial ist innerhalb der Spanne vom 15. Juli bis 30. September 2004 frei wählbar einen Monat lang als DB-Netzkarte in der 2. Klasse gültig und kostet EUR 199. Erhältlich ist das Ticket seit 1. Juli und bis 15. September in DB ReiseZentren, Reisebüros mit DB-Lizenz, im Internet (www.bahn.de), an den Fahrkartenautomaten des Fernverkehrs oder per kostenpflichtigen Anruf beim DB ReiseService.

Zuschläge beim Reisen mit dem Sunshine-Spezial sind nur bei Nutzung von ICE-Sprinter-Verbindungen zu bezahlen und Reservationen sind zum normalen Preis erhältlich. Für einige Musikfestivals gibt es bei Vorlage eines Sunshine-Spezial ermässigte Eintrittspreise.

Die Sunshine-Spezial-Tickets sind nicht übertragbar und müssen an der vorgesehenen Stelle mit Vor- und Nachname unterschrieben werden. Bei der Kontrolle im Zug ist zudem ein amtlicher Ausweis mit Bild vorzuweisen.

(at) Handy-Ticket für Fahrten mit Nachtzügen nach Deutschland30.06.2004

Seit 28. Juni bieten die ÖBB die Möglichkeit des Handy-Ticketing auch für Fahrten mit Nachtzügen nach Deutschland an. Durch die Zusammenarbeit mit mobilkom austria, Vodafone Deutschland und der City Night Line (CNL) ist es erstmals möglich geworden, den per SMS abgewickelten Bahnticketkauf auch grenzüberschreitend anzubieten.

Als Einführungs-Angebot gibt es für alle Nacht-Verbindungen (ab/nach Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg nach/von Berlin, Hamburg, Halle, Hannover, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Dortmund) ein fixes Kontingent an Gratis-Tickets, das nur über Mobiltelefon gebucht werden kann. Daneben gibt es auch Kontingente zum SparNightPreis (Sitzwagen EUR 29, Liegewagen EUR 39, Schlafwagen EUR 59) und es können auch Fahrscheine zum Normalpreis mittels SMS gebucht werden.

Die Zugbegleiter können über die im Handyticket des Reisenden gespeicherten Daten des der Buchung (und Bezahlung) folgenden Antwort-SMS die Gültigkeit des Tickets überprüfen.

(ch) Saisonale Reservationspflicht für Veloselbstverlad in ICN30.06.2004

Die SBB planen Verbesserungen auf Strecken mit Kapazitätsengpässen für den Veloselbstverlad. Speziell die Intercity-Neigezüge (ICN) bieten wenige Stellplätze und die SBB haben deshalb für diese Züge aus betrieblichen Gründen die (unbeliebte) obligatorische und kostenpflichtige Reservation für den Veloselbstverlad eingeführt (CHF 5, CHF 10 wenn erst im Zug gelöst). Als eine erste Massnahme soll jetzt diese Reservationspflicht auf die "Velo-Hauptsaison" vom 21. März bis 31. Oktober beschränkt werden.

(de) Sommer-Spezial-Preis im Juli und August13.06.2004

Während den Monaten Juli und August 2004 gibt es Sommer-Spezial-Preise. Beliebige einfache Fahrten in 2. Klasse innerhalb Deutschland zum Fixpreis von EUR 29 (über Internet, Automaten), respektive EUR 34 (DB ReiseZentren, DB Agenturen), gibt es unter folgenden Bedingungen:
  • Zumindest teilweise muss die Reise mit Fernverkehrszügen (ICE, IC/EC oder IR) zurückgelegt werden.
  • Die Fahrkarten müssen mindestens 3 Tage zum Voraus erworben werden.
  • Die Fahrkarten sind nur für die gebuchte Zugverbindung gültig. Umtausch und Erstattung sind ausgeschlossen.
  • Es gibt keine weiteren Ermässigungen mit BahnCard, keinen Mitfahrerrabatt, keine kostenlose Kindermitnahme.
  • Die Fahrkarten sind solange Vorrat erhältlich. Täglich sind mehr als 30'000 Plätze für Sommer-Spezial vorgesehen.
Beim Kauf im Internet wird das Angebot Sommer-Spezial für Reisen ab 1. Juli 2004 automatisch in der Spalte "Sparpreise" angezeigt, sofern Verfügbarkeit und Vorkaufsfrist gegeben sind. Der Verkauf startet am 14. Juni.

(ch) Ferienpass für Mitarbeitende von Bund, Post und Swisscom12.06.2004

Alle Mitarbeiter von Bund, Post und Swisscom verfügen mindestens über ein Halbtax-Abonnement und können diesen Sommer einen speziellen Ferienpass erwerben. Zum Preis von CHF 145 (2. Klasse) respektive CHF 220 (1. Klasse) erhalten sie freie Fahrt an 7 aufeinander folgenden Tagen auf dem Geltungsbereich der Monatskarte zum Halbtax-Abonnement. Erster möglicher Geltungstag ist der 26. Juni, letzter Geltungstag der 22. August 2004. Beim Kauf ist das speziell gekennzeichnete Halbtax-Abonnement eines dieser Unternehmen und ein den Mitarbeitern abgegebener Flyer vorzuweisen.
Die Mitarbeiter können auch für ihre Partner einen Ferienpass erwerben. Bedingung ist die gleiche Gültigkeitsdauer und der gleichzeitige Kauf. Ebenso ist es möglich während der Angebotsdauer mehrmals einen Ferienpass zu kaufen.
Die Familienermässigung mit der Juniorkarte wird auch im Zusammenhang mit diesem speziellen Ferienpass gewährt.

(de) Tickets für Autozüge online kaufbar06.06.2004

Seit 3. Juni 2004 können Fahrkarten für Hin- und Rückfahrt mit den Autozügen online auf der Seite der DB AutoZug gebucht und am heimischen Drucker gleich ausgedruckt werden. Dies gilt vorerst für Standardfahrzeuge (bis 1.58 m Höhe, ohne Anhänger), ansonsten gibt es immer noch die "alte" Methode der Buchungsanfrage per Email und postalischer Zustellung der Tickets. Bei Online-Buchung wird eine Ermässigung von EUR 15 auf den regulären Preis gewährt.

(ch) Fundbüro-Gebühren vom Fahrausweis-Typ abhängig06.06.2004

Die SBB (und einige weitere am System teilnehmende Verkehrsunternehmen) haben den Fundbüro-Dienst umorganisiert und so gemäss SBB noch effektiver gemacht. Ab 1. Juli 2004 werden jetzt die Gebühren erhöht. Bisher war nur bei Erhalt eines verloren gegangenen Gegenstands CHF 10 zu entrichten und die Aufgabe der Verlustanzeige kostenlos. Neu wird nur noch die Verlustmeldung über Internet gebührenfrei sein, bei einer Verlustanzeige an den Bahnhöfen sind ab Juli CHF 15 fällig. Bei Rückgabe des gefundenen Gegenstands sind GA-Besitzer von einer Gebühr befreit, Inhaber von Halbtax- oder Verbundabonnementen bezahlen CHF 5 und Vollzahler CHF 10 (in welche Kategorie fallen Kinder bis 16 Jahre?). Neu gibt es auch die "forcierte Suche" (CHF 50, nur am Bahnschalter) in Fernverkehrszügen: Das Zugspersonal des entsprechenden Zuges wird sofort zur Suche aufgefordert.

(fr) TGV Sommer-Aktionen29.05.2004

Während den Sommermonaten Juli und August 2004 bietet die SNCF mit "Prix Soleil TGV" und "& Co" zwei Sonderangebote für Fahrten mit dem TGV an.
Die kontingentierten "Prix Soleil TGV"-Tickets gibt es für mehr als 300 Relationen zum Fixpreis von EUR 50 für die 1. Klasse und EUR 25 für die 2. Klasse. Die Fahrkarten können frühestens 14 Tage vor der Abfahrt gekauft werden.
2-5 gemeinsam Reisende erhalten dank dem Angebot "& Co" für Retourfahrten zwischen Paris und Lille 50-70 % Ermässigung. Das Angebot ist ab 9. Juni 2004 für Züge der "période normale" für die 1. oder 2. Klasse buchbar.
Für beide Angebote sind die entsprechenden Fahrkarten ausschliesslich über das Internetportal der SNCF erhältlich und können weder umgetauscht noch storniert werden.

(fr) Neue Automaten und Entwerter27.05.2004

Unter dem Namen "Borne Libre Service" wird die SNCF neue Fahrkartenautomaten des französischen Herstellers ier einführen. Im Herbst 2004 sollen 4 Automaten zu Testzwecken in den Bahnhöfen Paris Montparnasse und Nantes aufgestellt werden. Ziel ist dann anschliessend ab Januar 2005 innerhalb von sechs Monaten insgesamt 1150 Geräte in 550 Bahnhöfen zu installieren. Die bisherigen Automaten für den Verkehr auf den "Grandes Lignes" sind mittlerweile 15 Jahre im Einsatz.
Die neuen Touch-Screen Geräte sollen sich gemäss SNCF durch schnelle Bedienbarkeit (»Eine Rückfahrkarte mit Reservation für Paris-Lyon in 1 Minute«, Halbierung der benötigten Zeit im Vergleich zur momentan eingesetzten Generation) und gute Zugänglichkeit auch für Menschen mit Behinderungen auszeichnen. Der Kauf von Fahrkarten wird bis kurz vor Zugsabfahrt möglich sein; Fahrkarten für Abfahrten innerhalb einer Stunde nach dem Kauf werden gleich entwertet ausgegeben. Die Bedienerführung wird in mehreren Sprachen erfolgen. Die Bezahlung erfolgt mit Bank- und Kreditkarten. Speziell wird sein, dass an den Automaten innerhalb von 60 Tagen auch der Umtausch von (an diesen Automaten gekauften) Fahrkarten möglich sein wird.
Nach einer kurzen Testphase ab Ende Mai werden von Juli 2004 an auch rund 4800 neue Entwerter ("Composteurs") installiert. Die Geräte werden Bahnhofsname, Datum und Entwertungszeit aufdrucken und eine Markierung einpressen.

(fi) Neuerungen beim Online-Ticket-Kauf15.05.2004

Seit 11. Mai 2004 können die über die Website der Finnischen Bahn online buchbaren Fahrscheine auch gleich selbst ausgedruckt oder auf das Mobiltelefon geladen werden. Bei der Wahl dieser Variante entfällt das Abholen der Fahrscheine an einem Automaten oder einem Bahnschalter, respektive die Zustellung per Post. Bei der Mobiltelefon-Variante gilt die Einschränkung, dass sie nur für einfache Fahrten und eine Person anwendbar ist. Die Bezahlmöglichkeiten sind unverändert und auch der mögliche Buchungszeitraum (8 Wochen bis 1 Stunde vor Abfahrt) ist gleich geblieben.
Die Buchungsbestätigung gilt als Fahrschein. Sie kann entweder direkt von der Website gedruckt werden, auf Wunsch per Email zugestellt werden und dann gedruckt werden oder auf das Handy zugestellt werden. Im Zug muss diese Bestätigung zusammen mit einem amtlichen Ausweis vorgewiesen werden. Der Zugbegleiter prüft dann durch Eingabe der Bestätigungsangaben in sein mobiles Fahrkartenausgabegerät die Gültigkeit und gibt (bei positivem Resultat) einen Fahrschein aus.
Die auf diese neue Art gekauften "E-Tickets" gelten nur für den gewählten Zug und können nicht umgetauscht werden. Eine übertragung auf eine andere Person ist jedoch über den telefonischen nationalen Kundendienst der VR möglich. Online gekaufte Tickets, die über die anderen Vertriebswege (Automat, Schalter, Post) bezogen werden, können weiterhin umgetauscht werden.

(ch) Zum dritten Mal "Peak-Collector"-Angebot der Seilbahnen09.05.2004

Seit dem Sommer 2002 geben die im Verband "Seilbahnen Schweiz" zusammengeschlossenen Seilbahnen die Sammelkarte "Peak-Collector" aus. In dieser Karte werden die Fahrten mit den Seilbahnen eingetragen und bei der 6. Fahrt gibt es dann eine Vergünstigung von CHF 20. Wer bis zum 12.11.2004 mindestens 6 Fahrten eintragen hat, kann mit etwas Glück ein bei allen Seilbahnen gültiges Jahres-Generalabonnement gewinnen. 2003 reichten mehr als 1000 Seilbahn-Ausflügler eine entsprechend ausgefüllte "Peak-Collector"-Karte ein. Die Sammelkarten sind bei jeder Seilbahn mit Sommerbetrieb erhältlich.

(ch) 8. August war Rekordtag im Jahr 200325.04.2004

Zusammen mit den Geschäftszahlen 2003 haben die SBB auch wieder Angaben zu Fahrausweisen gemacht. Der 8. August 2003 war Rekordtag bezüglich der Anzahl verkaufter Fahrausweise. An diesem Tag wurden 199'351 Billette abgesetzt, wobei rund die Hälfte an Automaten verkauft wurde. Als Mittel über den ganzen Tag bedeutet dies, dass 2,31 Fahrkarten pro Sekunde ausgegeben wurden.
2002 lag der Rekordtag (14. Mai) bei 222'075 Fahrkarten (2/3 aus Automaten; 2,57 Billette/s). Dieser Wert wurde jedoch sicher von der am Folgetag beginnenden Landesausstellung Expo.02 beeinflusst.

(at) ÖBB Jugend-Feriennetzkarte 2004 zu neuen Konditionen23.04.2004

Auch 2004 wird in Österreich die ÖBB Jugend-Feriennetzkarte erneut angeboten. Die Preise werden jedoch um EUR 10 erhöht: Ohne Vorteilscard kostet die Karte EUR 29, mit Vorteilscard EUR 19. Zudem gilt die Karte nur noch im Juli und August und damit noch an 62 statt bisher 72 Tagen. Dafür gibt es in Steiermark, Vorarlberg und Salzburg bei übernachtungen in Jugend & Familiengästehäusern bei Vorlage der Jugend-Feriennetzkarte einen Sonderpreis von EUR 14,90 pro Nacht. Auch mit den geänderten Konditionen kann das Angebot weiterhin als sehr gut bezeichnet werden.
Die Jugend-Feriennetzkarte kann bis einen Tag vor dem 20. Geburtstag gekauft werden (massgebend ist der erste Geltungstag).

(ch) Zugbegleiter mit UV-Prüfgeräten ausgerüstet23.04.2004

Die SBB-Zugbegleiter sind mit UV-Prüfgeräten ausgerüstet worden. Mit diesen etwa Schlüsselanhänger-grossen Geräten kann das Papier / der Kunststoff der Fahrkarten direkt im Zug auf Echtheit geprüft werden. Die Geräte sollen bei Verdacht und stichprobenweise eingesetzt werden.
Gemäss SBB waren bisher 90 % der entdeckten Fälschungen Papierbillette und der Rest Plastikkarten-Abonnemente. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2003 mit rund 300 aufgedeckten Fällen dreimal mehr Fälschungen aufgedeckt. In der Schweiz erfüllt das Fälschen von Fahrkarten den Straftatbestand der Urkundenfälschung.

(fr) Preiserhöhungen für TGV, Corail und Kundenkarten12.04.2004

Die SNCF hat Preiserhöhungen für TGV- und Corail-Relationen ausserhalb der Region Ile-de-France angekündigt. Ab 15. April 2004 steigen die Fahrpreise für entsprechende TGV-Verbindungen für die 2. Klasse zum vollen Preis während normalen Verkehrstagen um EUR 0,5 bis 3,0. Bei den Corail-Verbindungen, ebenfalls für die 2. Klasse zum vollen Preis, erfolgen Erhöhungen um EUR 0,1 bis 3,0 per 1. Juli 2004. Keine VerÄnderung ergibt sich bei den Corail-Nachtzügen.
Angepasst werden zum 1. Juli 2004 auch die Preise der Kundenkarten "Enfants plus" (neu EUR 65, +2), "Carte 12-25" (neu EUR 49, +1) und "Carte Senior" (neu EUR 50, +1). Die im Mai 2003 erstmals angebotene "Carte EscapadeS" für Erwachsene (unter dem Seniorenalter) behält ihren Preis von EUR 99. Auch bei den ebenfalls im letzten Jahr eingeführten "Prix Prem's" sind bisher keine Anpassungen vorgesehen.

(de) ADAC-Mitgliederkarte gilt an den April-Wochenenden als BahnCard 2527.03.2004

Die Deutsche Bahn und der Autofahrerverband ADAC haben vereinbart, dass die ADAC-Mitgliederkarte an allen vier Wochenenden im April 2004 als BahnCard 25 gilt. Die DB AG will so den 14,9 Millionen ADAC-Mitgliedern einen Anreiz bieten, sich selbst von den Vorzügen einer Bahnreise zu überzeugen.
Die ADAC-Mitgliederkarte bietet an den Aprilwochenenden alle Vorteile der BahnCard 25 inklusive z.B. Mitfahrerermässigung, CityTicket und kostenlose Kindermitnahme von Kindern unter 15 Jahren. Auflage ist jedoch, dass zumindest ein Teil der Reise in ICE, IC, EC oder IR zurückgelegt wird. Hin- und Rückreise an verschiedenen Wochenenden ist möglich. Der Vorverkauf von mit ADAC-Mitgliederkarte vergünstigten Fahrkarten beginnt am 1. April. Fahrkarten dieser Aktion – 1. oder 2. Klasse – sind ausschliesslich in den DB ReiseZentren und in Reisebüros mit DB-Lizenz erhältlich, ein Kauf im Zug ist zu diesen Konditionen nicht möglich.

(fr) Promotion für die 1. Klasse im TGV01.03.2004

Während dem ganzen Monat März bietet die SNCF für Fahrten mit dem TGV Sonderangebote für die 1. Klasse an:
  • Geschäftsreisende erhalten auf den Strecken Paris–Marseille, Paris–Montpellier und Paris–Bordeaux die Rückfahrkarte in 1. Klasse zum Preis der einfachen Fahrt basierend auf dem Normalpreis.
  • Reisende mit Fahrkarten "Fréquence TGV" 2. Klasse können gegen einen speziellen Aufpreis in der 1. Klasse Platz nehmen. Interessant und eher ungewöhnlich ist die Abstufung des Aufpreises nach Fahrzeiten: Für Relationen bis zu einer Reisezeit von 1h30' kostet der Aufpreis EUR 10, zwischen 1h30' und 2h30' EUR 15 und für längere Reisen EUR 20.
Die entsprechenden Fahrkarten können nicht rückerstattet werden, der Umtausch vor Gültigkeitsbeginn ist gegen einen Rückbehalt von 50 % möglich.

(de) Doppeltes Angebot bei Surf&Rail01.03.2004

Die DB AG verdoppelte per 01.03.2004 ihr Angebot der wöchentlichen Surf&Rail-Angebote von 5 auf 10 Relationen mit neu insgesamt 20'000 Tickets (bisher 10'000). Die Konditionen dieses ausschliesslich über Internet erhältlichen Angebots von Rückfahrkarten zum Festpreis von EUR 50 bleiben unverändert.
Gemäss Angaben der DB haben 70 % der Nutzer nur wegen dem Surf&Rail-Spezialpreis die Bahn gewählt und 20 % davon wären sonst per Flugzeug gereist. (siehe auch Meldung vom 30.09.2003)

(se) Wieder neues Tarifsystem in Schweden15.02.2004

Seit 14.02.2004 gilt in Schweden einmal mehr ein neues Tarifsystem. Neu eingeführt wurden kontingentierte "Just Nu"-Billette ("gerade jetzt"). Die Preise zu diesem Tarif variieren je nach Buchungszeitpunkt und Reisezeit.
Auf ausgewählten Strecken sinken die Fahrpreise ausserhalb der Hauptverkehrszeiten um 10-20 %. Zu diesen Strecken gehören die Bahnen in der Region Mälardalen, die "Kustpilen"-Züge (öresundsregion und Karlskrona), die "Kust till Kust"-Züge (Malmö–Alvesta, Göteborg–Alvesta–Kalmar/Karlskrona), "Västkustbanan" (Malmö–Halmstad–Göteborg) und die Strecken Linköping–Stockholm und Gävle–Stockholm.
Neu gibt es wieder eine 1. und 2. Klasse, der Begriff "Affärsbiljetter" ("Business") für die "gehobene" Klasse wird nicht mehr verwendet.

(de) OnlineTickets per Lastschrift bezahlen15.02.2004

Ursprünglich waren die OnlineTickets Inhaberinnen und Inhabern einer BahnCard und einer Kreditkarte vorbehalten. Ab 17.06.2003 genügte auch die Kreditkarte alleine. Seit 11.02.2004 können OnlineTickets jetzt auch per Lastschrift bezahlt werden. Zur Nutzung dieser Möglichkeit ist eine einmalige Anmeldung auf der Website der DB AG (www.bahn.de) nötig und der Wohnsitz des Kunden und der Sitz der angegebenen Bank müssen in Deutschland liegen.
Zur Identifizierung im Zug ist jedoch auch bei Bezahlung per Lastschrift eine BahnCard oder eine Kreditkarte notwendig.

(de) Entschädigung bei Verspätungen im Fernverkehr08.02.2004

Die DB AG hat sich mit einer "Kundencharta" verpflichtet, ab 1. Oktober 2004 rechtsverbindlich eine neue Entschädigungsregelung bei Verspätungen im Fernverkehr einzuführen. Die entsprechenden Regelungen werden in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgenommen. Bisher gab es nur bei grossen Verspätungen im ICE-Verkehr auf Kulanzbasis eine Entschädigung. Neu sollen ab 01.10.04 folgende Regelungen gelten:
  • Die Entschädigungsregelungen gelten für alle Züge des Fernverkehrs.
  • Hat ein Kunde am Zielbahnhof des Fernverkehrszuges mehr als 60 Minuten Verspätung, so erhält er eine Entschädigung von 20 % des Fahrkartenpreises (bei Rückfahrkarten 20 % des halben Preises). Dies gilt für die ganze Reisekette im Fernverkehr, das heisst auch bei Anschlussbrüchen.
  • Besitzer der BahnCard 100, einer internationalen Fahrkarte sowie einer Zeitkarte erhalten eine pauschale Entschädigung.
  • Reisende in ICE-Sprinter-Zügen erhalten den Aufpreis für diese Zugskategorie (momentan EUR 15 für die 1. Kl., EUR 10 für die 2.Kl.) bei Verspätungen ab 30 Minuten erstattet.
  • Kann der Kunde seine Reise bis 24 Uhr nicht wie geplant fortsetzen, so werden bis EUR 80 an übernachtungs- und Taxikosten entrichtet. Weitere Entschädigungen (z.B. die 20 % des Fahrkartenpreises) gibt es in diesem Fall nicht.
  • Gemäss der "Kundencharta" werden die Entschädigungen in Form von Gutscheinen entrichtet.
Mit dieser Massnahme reagiert die DB AG offensichtlich auf den Druck, der durch die Ankündigung einer allfälligen gesetzlichen Entschädigungsregelung entstanden ist. In der Pressemitteilung der DB AG wird die Verbraucherministerin Renate Künast mit den Worten »Die Kundencharta der Bahn hat für den Verbraucherschutz Vorbildcharakter. … Gesetzliche Regelungen für die Bahn erscheinen deshalb nicht notwendig.« zitiert.

(de) Doppelte bahn.comfort-Punkte für Online-Buchungen07.02.2004

Am 31.01.2004 ist die Aktion mit doppelten bahn.comfort-Punkten beim Fahrscheinkauf an Fernverkehrsautomaten ausgelaufen und jetzt folgt die nächste solche Aktion: In der Zeit vom 15.02. bis 30.04.2004 bringt der Online-Kauf von Fahrscheinen die doppelte Zahl von bahn.comfort-Punkten ein. Wer sich erstmals als Online-Kunde anmeldet, erhält zusätzlich 100 Punkte.
Zur Qualifizierung für bahn.comfort sind (nebst einer BahnCard) 2000 Punkte innerhalb von 12 Monaten nötig. Pro Euro Fahrkartenpreis wird normalerweise 1 Punkt gutgeschrieben.

(de) "Valentin-Spezial" – Online Angebot der DB AG01.02.2004

Zum Valentinstag bietet die DB AG ein spezielles Online Angebot an: Zwei gemeinsam reisende Personen können eine Hin- und Rückfahrt auf einer innerdeutschen DB-Relation für nur EUR 50 unternehmen. Die Hinreise muss dabei am 14.02.04 erfolgen, die Rückfahrt wahlweise am 15. oder 16.02.04. Die Fahrscheine sind kontingentiert und zuggebunden und mindestens eine Teilstrecke muss mit ICE, EC/IC oder IR zurückgelegt werden. Das Angebot kann ab 7. Februar 2004 exklusiv auf der Website der DB (www.bahn.de) erworben werden. (Die Vorgabe der Produkteklassen ist notwendig, damit die DB das bestehende System für Kontingentierung und Zugbindung nutzen kann.)

(ch) Vernehmlassung der Preisanpassungen per 12.12.200401.02.2004

Die Kommission Personenverkehr, ein Ausschuss von am Direkten Verkehr beteiligten Transportunternehmen, hat Preisanpassungen per 12.12.2004 vorgeschlagen. Die einzelnen Transportunternehmem können sich jetzt bis am 11. März 2004 zu den Preismassnahmen äussern.
Grundlegende Begründung der Tariferhöhungen ist das ebenfalls am 12.12.2004 in Betrieb gehende Projekt "Bahn 2000". Die Neubaustrecke zwischen Bern und Olten wird in Betrieb genommen und der Halbstundentakt wird auf weitere Strecken ausgedehnt. Ein praktisch komplett neuer Fahrplan sieht 12 % mehr Züge und 14 % mehr Zugskilometer vor.
Im Detail sollen folgende Anpassungen erfolgen:
  • Abschaffung des Rabatts für Rückfahrkarten. Dafür soll teilweise das Preisniveau für einfache Fahrten gesenkt werden. Diese Massnahme wird auch mit Missbräuchen mit Retourbilletten begründet. Zudem sei die Schweiz das einzige Land Europas, das einen solchen Rabatt noch kennt.
  • Strecken- und Interabonnemente werden um 3 % teurer.
  • Eine differenzierte Anpassung erfolgt bei den Generalabonnementen: Die durchschnittliche Erhöhung in dieser Produktekategorie soll 3,9 % betragen.
  • Die Tageskarten zum Halbtax-Abonnement sollen für die 2. Klasse um 7 % und für die 1. Klasse um 5 % teurer verkauft werden. Der Preis der Halbtax-Abonnemente soll dagegen unverändert bleiben.

(de) Deutsche Bahn erhöht Preise im Fernverkehr per 1. April 200424.01.2004

Ab 1. April 2004 erhöht die Deutsche Bahn im Fernverkehr (ICE, IC) die Normalpreise um 3,4 % und die Streckenzeitkartenpreise um 1,9 % (Durchschnittswerte). Gleichzeitig wird ein Maximalpreis eingeführt. Die Tarifanpassungen im einzelnen:
  • Keine Preiserhöhung für Distanzen bis 100 km.
  • Durschnittliche Senkung um 1,6 % im Distanzbereich 100-200 km.
  • Tariferhöhung im Bereich 200-700 km. z.B. bei rund 400 km um 5,8 %. Gemäss DB erfolgen in diesem Distanzbereich 90 % aller Fahrten mit ermässigten Fahrscheinen (u.a. Bahn-Card, Sparpreise).
  • Ab 700 km Einheitspreis des Normaltarifs von EUR 111 (2. Kl.) resp. EUR 167 (1. Kl.).
  • Platzreservationen bei gleichzeitigem Fahrkartenkauf über Internet (Online-Tickets) oder an Automaten sind kostenlos. über die anderen Verkaufskanäle wird der Preis von EUR 2.60 auf EUR 3.00 angehoben.

(ch) RCT 2 Billettlayout im internationalen Personenverkehr24.01.2004

Ab 1. Februar 2004 werden die internationalen Fahrkarten auch in der Schweiz im von der UIC vorgeschriebenen Format RCT 2 gedruckt. Auf einem Fahrausweis für Einzelreisen können damit bis zu 5 gemeinsam reisende Personen aufgeführt werden. Die bisher ausgestellten Fahrscheintypen "weitere Personen" werden deshalb entfallen. Sie wurden zum Beispiel für das TEE-Rail-Allianz- und CityHit-Sortiment genutzt.

(fi) Vereinfachte Erstattung von "Green Departure Tickets"24.01.2004

Seit diesem Jahr können Green Departure Tickets zu den gleichen Konditionen annuliert werden wie Fahrscheine des normalen VR-Angebots. Green Departure Tickets sind für ausgewählte Züge erhältlich, müssen vorgebucht werden und sind 15 % günstiger als der Normalpreis.

(fi) Familienermässigung allgemein eingeführt24.01.2004

Während der zwei letzten Sommer hat die Finnische Bahn VR ein Familienticket verkauft. Neu gilt das Angebot das ganze Jahr über. Ein Kind unter 17 Jahren reist in Begleitung eines Erwachsenen mit einer Fahrkarte zum regulären Preis unentgeltlich. Das Familienticket ist nur für den Fernverkehr erhältlich. Mit einem Familienticket wird in einigen Hotels auch eine Reduktion von EUR 9 auf den Zimmerpreis gewährt.
VR verkaufte im Sommer 2003 nicht ganz 400'000 Familientickets (+4 % verglichen mit 2002).

(nl) Zuschlag beim Fahrkartenkauf am Schalter10.01.2004

Die Niederländischen Eisenbahnen (NS) verkaufen zurzeit etwa 40 % der Fahrscheine aus Automaten. Bei vielen Bahnhöfen wurden die Anzahl Schalter reduziert (z.B. halbiert) um so den Leuten den Gebrauch der Automaten nahe zu legen. Nun hat die NS angekündigt, dass ab 1. März 2004 beim Fahrkartenkauf am Schalter ein Zuschlag von EUR 0.50 erhoben wird. Ziel der NS ist, den Anteil der an Automaten gekauften Fahrkarten auf rund 80 % zu steigern. Senioren und Behinderte werden den Zuschlag nicht entrichten müssen und es gilt ein Höchstbetrag von EUR 1 beim gleichzeitigen Kauf mehrerer Fahrkarten.
Auslandbillette kosten beim Kauf am Schalter oder bei Bestellung per Telefon bereits seit vergangenem Jahr EUR 3.50 mehr. Seit 15. Oktober 2003 werden an den neuen Touchscreen Automaten jedoch auch Fahrkarten nach nicht allzu weit entfernten Relationen in Deutschland und Belgien verkauft.
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