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(ch) Registrierung von Schwarzfahrern geplant28.12.2003

Die SBB haben die Absicht, ab Dezember 2004 die Personalien von Schwarzfahrern in einer Datenbank zu registrieren. Wiederholtes Fahren ohne gültigen Fahrausweis soll dann mit höheren Zuschlägen geahndet werden. Im Gespräch ist z.B. CHF 120 für die zweite "Schwarzfahrt" (Reisende ohne gültigen Fahrausweis bezahlen momentan immer CHF 80). Nach zwei Jahren sollen die Einträge jeweils gelöscht werden. Gemäss SBB ist das Verfahren mit dem eidgenössischen Datenschützer abgesprochen und zulässig.
Bedenken hat jedoch der Schweizerische Eisenbahnerverband (SEV) angemeldet. Die Gewerkschafter fürchten, dass die erwischten Schwarzfahrer wegen den zusätzlichen Massnahmen noch aggressiver reagieren und das Zugpersonal vermehrt bedrohen. Zudem brauche das Verfahren mit der Aufnahme der Personalien mehr Zeit, was die Anzahl durchgeführter Kontrollen senke. Die SBB haben jedoch bereits eine Trendwende beim Abbau des Zugpersonals eingeleitet, indem wieder zusätzliche neue Zugbegleiter ausgebildet werden.

(de) Innovationspreis für Fahrkartenautomaten12.12.2003

Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) hat der Deutschen Bahn einen Innovationspreis für die Fahrkartenautomaten des Fernverkehrs verliehen. Die mittlerweile rund 3000 Automaten mit Touch-Screen-Bedienung seien seit ihrer Ersteinführung 1997 konsequent benutzerfreundlicher weiter entwickelt worden.
Zum Fahrplanwechsel am 14.12.2003 bietet die DB AG einen weiteren Artikel zum Verkauf über die Fernverkehrsautomaten an: Sitzplatzbuchungen für die Nachtzüge.
Gemäss DB werden über die Fahrkarten-Automaten bereits 17 % des Umsatzes generiert. (Zum Vergleich: Die 650 DB ReiseZentren haben einen Anteil von 49 %, die 3500 Reisebüros mit DB-Lizenz 19 %, der Online-Vertrieb 6 %.)

(de) Dresden und Erfurt mit City-Ticket06.12.2003

An dem am 14. Dezember 2003 startenden "City-Ticket" nehmen als 45. und 46. Stadt kurzfristig Dresden und Erfurt teil. In Erfurt gilt es im gesamten Stadtgebiet, in Dresden in der Tarifzone 10 – Dresden des "VVO – Verkehrsverbund Oberelbe".

(at) Aufwertung der ÖSTERREICHcard30.11.2003

Bei gleichbleibendem Preis wird die Netzkarte ÖSTERREICHcard ab 01.01.2004 auch bei allen Privatbahnen in Österreich akzeptiert.

(de) Doppelte Punkte am Automaten28.11.2003

Für Fahrscheine, die bis 31. Januar 2004 an einem Automaten des Fernverkehrs gekauft werden und mindestens 5 € kosten, gibt es die doppelte Punktzahl für das bahn.comfort-Programm.

(de) Aktionsangebot "Nikolaus Spezial"26.11.2003

Am 6. Dezember 2003 können Kinder bis 14 Jahre ihre Eltern oder Grosseltern (maximal 2 Personen) und ihre Geschwister kostenfrei auf eine Reise mit ICE und/oder EC/IC einladen. Voraussetzung ist der Kauf einer Kinderfahrkarte – auch für Kinder unter 6 Jahren. Hat das Kind eine BahnCard, so wird der entsprechende Rabatt zusätzlich auf den Kinderfahrpreis (50 % auf Normalpreise, Sparpreise 25 und 50) gewährt. Das Aktionsangebot "Nikolaus Spezial" gibt es für die 1. und 2. Klasse und ist nur für Fahrten am 06.12. (und bis 03:00 Uhr am 07.12.03) erhältlich.
Die Fahrkarten können ab 27.11.2003 ausschliesslich an bedienten Schaltern gekauft werden: Die Fahrausweise des normalen Sortiments werden handschriftlich mit "Nikolaus Spezial" angepasst und bei den Gültigkeitsangaben muss abgesehen vom Datum 06.12.2003 alles durchgestrichen werden. Zum "Nikolaus Spezial" können normale Familienreservationen (Familien mit Kindern bis einschliesslich 14 Jahre und maximal 5 Personen) zum Preis von EUR 5.20 je Fahrtrichtung gekauft werden.

(ch) Auszeichnung für Fahrkarte22.11.2003

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) hat beim "Innovationspreis öffentlicher Verkehr" eine Auszeichnung für das "Sorryticket" erhalten. Der Innovationspreis wird alle zwei Jahre vom Verkehrsclub der Schweiz (VCS) und dem Schweizerischen Eisenbahn- und Verkehrspersonalverband (SEV) ausgerichtet.
Das "Sorryticket" ist eine Pünktlichkeitsgarantie des RBS. Ab einer unvorhergesehenen Verspätung von 10 Minuten (Bahn), respektive 20 Minuten (Bus) können Reisende das "Sorryticket" – eine Einfahrtenkarte für das ganze RBS-Netz – beziehen. 2002, im Jahr der Einführung, musste das "Sorryticket" nur an 245 Personen abgegeben werden. Dies waren lediglich 0.001 % der RBS-Reisenden.

(ch) Kennzeichnung von Ersatz-Abonnementen22.11.2003

Ersatz-Abonnemente werden neu gekennzeichnet:
  • "E"-Vermerk für Ersatz-Abonnemente, die nach Diebstahl oder Verlust ausgegeben werden.
  • "D"-Vermerk für Ersatz-Abonnemente, die wegen Beschädigung oder Namenswechsel ausgestellt werden.
Die Kennzeichnung ist in allen Landessprachen identisch und wird vorerst für die Verbundabonnemente der Regionen Bern, Luzern, Obwalden, Nidwalden, Zug, Zürich, Fribourg, Ostwind, Olten, Aargau und Jura, die General- und Halbtax-Abonnemente sowie die Gleis-7-Karten angewendet.
Für Gleis-7-Abonnemente gelten zudem die gleichen Bedingungen für Übergangsabonnemente, wie sie bereits für GA und Halbtax in Kraft getreten sind. (siehe auch Meldung vom 02.11.2003)

(de) Mehrwertsteuer-Reduktion im Fernverkehr?22.11.2003

Wenn es nach dem deutschen Umweltminister Jürgen Trittin geht, soll der Mehrwertsteuersatz für Fahrkarten des Fernverkehrs (heute als Fahrkarten für eine Distanz > 50 km definiert) ab 2005 vom Normalsatz von 16 % auf 7 % gesenkt werden. Damit würde für den öffentlichen Verkehr ein einheitlicher reduzierter Steuersatz gelten. Innerhalb der EU ist Deutschland das einzige Land, das für einen Teil des öffentlichen Personenverkehrs den Normalsatz verlangt. In der Schweiz gilt generell der Normalsatz (momentan 7.6 %).

(cz) Neue Konditionen und Angebote in Tschechien22.11.2003

Zum Fahrplanwechsel am 14.12. wird ein neues Tarifangebot eingeführt – die SONE+ Netzfahrkarte für Samstag und Sonntag (tschechisch SObota und NEdele). Es wird zwei Varianten geben: Eine nur für Os-Züge (Regional) zu CZK 130 und eine zweite für Os-, Sp-, R- und Ex-Züge (alle ausser EC- und IC) zum Preis von CZK 360. Beide Varianten gelten ausschliesslich für die 2. Wagenklasse und es können bis zu 5 Personen (maximal zwei über 15 Jahre alt) gemeinsam mit einer SONE+ Netzfahrkarte fahren. Der Vorverkauf ist verboten. Wenn SONE+ Netzfahrkarten elektronisch ausgegeben werden, so wird das Ticket auch in der sächsisch-bayerischen Grenzumgebung gültig sein und wird den so genannten Deutsch-Tschechischen Freundschaftstarif ablösen.
Seit 01.10.2003 gelten beim Global-Preis-Angebot der Tschechischen Bahnen für die Relation Praha–Brno neue Preise: Für Ex- und R-Züge wurde der Preis von CZK 140 auf CZK auf 130 gesenkt, für EC-Züge verbleibt der Preis bei CZK 160. Früher beinhaltete dieser Preis CZK 20 für die obligatorische Reservation, jetzt ist die Reservationspflicht aufgehoben.
Zum gleichen Zeitpunkt gab es auch eine Anpassung der Tarifbestimmungen für den Gruppenfahrpreis (2–15 gemeinsam reisende Personen): Seither muss für zwei Reisende der volle Kundenfahrpreis entrichtet werden. Vorher wurde bereits ab der zweiten Person nur noch der halbe Kundenfahrpreis verlangt.

(de) Persönliche Streckenzeitkarten22.11.2003

Um den Missbrauch bei Persönlichen Streckenzeitkarten einzuschränken und um die korrekte Fahrkartenprüfung im Zug zu erleichtern, ist es seit dem 01.11.03 bei der Erstellung von persönlichen Streckenzeitkarten notwendig, im Eingabefeld "Inhaber(in)" den Vor- und Zunamen des Inhabers einzugeben. Es dürfen keine Abkürzungen oder "xxx" eigegeben werden. Derzeit sind erst die wichtigsten Strecken mit dem Eingabefeld "Inhaber(in)" im Verkaufsprogramm Kurs'90 erweitert. Bis zum 01.02.04 sollte dies vollständig abgeschlossen sein.

(at) Entschädigungsregelungen nach dem Streik19.11.2003

Nachdem die ÖBB sofort nach Streikende eine Regelung für Inhaber von Wochenkarten präsentierten, sind jetzt auch für andere Fahrkartentypen Entschädigungsangebote kommuniziert worden. Im Einzelnen lauten die Regelungen:
  • Wochenkarten der "Streikwoche", sind auch in der Woche vom 17.-23.11. gültig.
  • Die Monatskarten vom November werden auch noch in der ersten Dezember-Woche Gültigkeit haben. Pendler, die Weihnachtsferien haben, reisen anschliessend im Dezember am preiswertesten mit Wochenkarten.
  • Jahreskarteninhaber werden beim Ablauf ihres Abonnements ein (noch nicht näher umschriebenes) "hochwertiges Gutscheinheft" der ÖBB erhalten.
  • Internationale Fahrkarten, Einzelfahrkarten des Fernverkehrs und Online-Tickets mit Gültigkeit im Streikzeitraum 12. bis 14.11.2003 konnten entweder bis zwei Tage nach Streikende ohne weitere Formalitäten genutzt werden oder werden noch bis zum 23.11.2003 zum vollen Preis rückerstattet.
(siehe auch Meldung vom 17.11.2003)

(at) Gültigkeitsverlängerungen nach dem Streik17.11.2003

Die ÖBB haben entschieden, dass Wochenkarten für die vergangene Woche automatisch und ohne weitere Formalitäten auch in dieser Woche Gültigkeit haben. Diese Regelung gilt für das Streckennetz der ÖBB. Wegen dem Streik bei der Bahn konnten die Wochenkarten vom 12. bis 14.11.2003 nicht genutzt werden. Für die Inhaber/innen von Monats- und Jahreskarten wird zusammen mit den Verbünden noch eine Lösung gesucht.

(de) "bahn.corporate" auch für kleine und mittlere Unternehmen10.11.2003

Die DB AG hat mittlerweile ihr Firmenkundenprogramm "bahn.corporate" auch für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv gemacht. Es gibt jetzt zwei zusätzliche tiefere Stufen für den Erhalt eines Preisnachlasses: Neu gibt es bereits ab einem Jahresumsatz von mindestens EUR 5'000 einen Geschäftskundenrabatt von 3 % und ab EUR 20'000 einen solchen von 4 %. Die im August eingeführte Massnahme führte zu mehr als einer Verdoppelung der Zahl der teilnehmenden Unternehmen auf momentan rund 1'500 Firmen.
Bei der Angebotseinführung von "bahn.corporate" vor etwa einem Jahr war noch ein Mindestumsatz von EUR 50'000 nötig, um die erste Rabattstufe (5 %) zu erreichen.

(de) 1 Million Online-Kunden02.11.2003

Am 25. Oktober konnte die DB AG die 1 millionste Anmeldung für den Fahrkartenverkauf über Internet vermelden. Die entsprechende Reisende erhielt aus diesem Anlass eine BahnCard 100.
Bei der DB AG macht der Fahrkarten-Verkauf über Internet bereits einen wesentlichen Anteil aus. Im Fernverkehr wird der Online-Umsatz 2003 gegenüber 2002 um rund 70 % ansteigen und bereits einen Anteil von etwa 6 % am Gesamtvolumen der Fahrkartenumsätze ausmachen! Bis 2005 wird ein Anteil von 10 % angepeilt. Bis Ende Oktober stieg zudem die Zahl der registrierten Firmen, die ihre rabattierten Fahrkarten selbst ausdrucken, auf über 1100.

(ch) Tarifmodifikationen per 1. Dezember 200302.11.2003

Per 1. Dezember (und 1. Juni) werden jeweils die angefallenen Tarifmodifikationen bereinigt. Der überwiegende Teil der Anpassungen betrifft dabei jeweils NamensÄnderungen von Unternehmen (Fusionen, Streckenübertragungen, …) sowie Ein- und Austritte bei speziellen Tarifen.
Weitere national gültige Regelungen sind per 01.12.2003 unter anderen:
  • Im "Allgemeinen Personentarif" ("Tarif 600") steht neu "Für Nachtangebote können Zuschläge erhoben werden. Es gelten die Tarifbestimmungen und Tarife des jeweiligen Anbieters."
  • Die Gebühren bei der Behandlung von Reisenden ohne gültigen Fahrausweis wurden präzisiert und ergänzt. Nebst dem "Stichkontrollzuschlag" (neu CHF 80) gibt es jetzt auch definierte Gebühren für Zahlungserinnerungen (CHF 50), für Sonderaufwendungen (CHF 25), für Fahrkarten-Missbrauch (CHF 100) und für Fälschungen von Fahrausweisen (CHF 200). Juristische Schritte können selbstverständlich zusätzlich eingeleitet werden. Es wird zudem verstärkt darauf hingewiesen, dass bei vergessenen (und gültigen) Gleis 7-Abonnementen und Juniorkarten grundsätzlich keine (teilweise) Erstattung der Schwarzfahrergebühr erfolgt.
  • Übergangsabonnemente zu General- und Halbtax-Abonnementen sind neu generell 15 Tage gültig (bisher variable Dauer). Die Übergangsabonnemente müssen zudem bei der Ausgabe resp. dem Erhalt sofort vom Inhaber unterschrieben werden und sind nur noch zusammen mit einem amtlichen Ausweis gültig. Bisher musste nur "auf Verlangen" ein amtlicher Ausweis vorgelegt werden.
  • Die Hilfshunde motorisch behinderter Reisenden werden den Blindenhunden gleichgestellt. Der entsprechende Tarif heisst jetzt auch allgemeiner "Fahrvergünstigung für Nutzhunde".
(Schwarzfahrer-Zuschläge siehe auch Meldung vom 13.09.2003)

(ch) Spezialangebot für Pendler ohne Halbtax-Abonnement19.10.2003

Inhaber von Jahres-Strecken-, Inter- und Abonnementen der meisten Verbünde ohne Halbpreis-Abonnement erhalten ein persönliches Schnupper-Halbtax. Das Schnupper-Halbtax gilt an allen 5 Wochenenden im November als vollwertiges Halbpreis-Abonnement. Bis Ende Dezember 2003 können dann gegen Abgabe des Schnupper-Halbtax normale Halbpreisabonnemente gekauft werden, die ohne weiteres Entgelt eine um einen Monat verlängerte Gültigkeit haben. (Beteiligte Verbünde: Aargau (A-Welle), Basel (TNW-Umweltabo), Bern (Bäre-Abi), Genève (unireso), Jura (vagABOnd), Luzern (Passepartout), Olten (Tarifverbund Olten), Schaffhausen (FlexTax), Schwyz (Schwyzerpass), Tessin (Arcobaleno), Thun (Stärnecharte), Zug (Zugerpass), Zürich (ZVV-Regenbogen).)

(ch) Aktion Sonnentageskarte19.10.2003

Empfänger des MobilBonus (Inhaber der Halbtax- und Generalabonnemente) erhalten einen Coupon, der in der Zeit vom 01.11.2003 bis 14.12.2003 und vom 20.03.2004 bis 11.04.2004 den Kauf einer "Sonnentageskarte" zum Preis von CHF 40 (2. Klasse) resp. CHF 50 (1. Klasse) erlaubt. Der Gültigkeitsbereich der Sonnentageskarte entspricht der normalen Tageskarte, die Gültigkeit ist jedoch auf Samstage und Sonntage im Aktionszeitraum beschränkt.

(ch) Nachfolgeprodukt für Flexicard19.10.2003

Die Aufhebung des Angebots der Flexicards ("GA Flexi") wurde bereits im März beschlossen. Für die Verkäufe durch Gemeinden wurde schon damals ein ähnliches Nachfolge-Angebot ("Tageskarte Gemeinde") definiert. Jetzt scheint auch das Nachfolgeprodukt für private Verkäufer festgelegt zu sein: Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), bisher grösster Verkäufer von Flexicards, verkauft 2004 zu seinem Jubiläum 25 Jahre VCS "Duo-Tageskarten". Duo-Tageskarten gelten für zwei gemeinsam reisende Personen in der 2. Klasse im Geltungsbereich analog der Tageskarte zum Halbtax-Abonnement. Mindestens eine der beiden Personen muss im Besitze eines Halbpreis-Abonnements sein. Duo-Tageskarten sind nicht vordatiert. Der VCS verkauft seinen Mitgliedern eine Duo-Tageskarte zum Spezialpreis von CHF 50. Zu welchem Preis private Verkäufer Duo-Tageskarten ankaufen können, wurde noch nicht bekannt gegeben. (Siehe auch Meldung vom 21.03.2003)

(de) Surf&Rail wird neu aufgelegt30.09.2003

Ab 6. Oktober 2003 bietet die Bahn unter Surf&Rail ein neues Online-Angebot: Exklusive im Internet sind für ausgewählte Strecken kontingentierte Rückfahrkarten zum Fixpreis von EUR 50 erhältlich. Jede Woche – jeweils am Montag um 17.00 Uhr erfolgt ein Wechsel– werden fünf Verbindungen innerhalb Deutschlands angeboten. Die entsprechenden Fahrkarten sind zuggebunden zu wählen, die Hinfahrt kann jeweils frühestens am Dienstag nach der Angebotsbekanntgabe erfolgen, die Rückfahrt muss spätestens 14 Tage nach dem Verkaufsstart angetreten werden. BahnCard-Rabatte werden nicht gewährt, die Mitnahmeregelung für Kinder gilt aber ebenso wie die Anwendung des Mitfahrer-Rabatts. Die Buchung erfolgt mit dem OnlineTicket-Verfahren, bezahlt wird mit Kreditkarte.
Dieses Internet-Angebot ist demjenigen der SNCF "offre dernière minute" recht ähnlich. Die SNCF bietet aber 50 Relationen an und die Preise sind nicht distanzunabhängig, sondern 50 % ermässigt.

(de) Internetangebot "Sparpreis Spezial 3. Oktober"30.09.2003

Zum Tag der Deutschen Einheit bietet die DB AG die deutschlandweite Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse von jedem beliebigen Bahnhof für EUR 25 an. Das Angebot gilt für Fernverkehrsverbindungen, den entsprechenden vor- und nachlaufenden Nahverkehr, beinhaltet eine Zugbindung und ist pro Zug kontingentiert. Das Angebot ist ab 1. Oktober im Internet buchbar und ist online mit Kreditkarte zu bezahlen. Die Mitnahmeregelung für Kinder wird gewährt, zusätzliche Rabatte (BahnCard, Mitfahrer) sind nicht anwendbar.

(de) Antrag auf Tariferhöhung im Nahverkehr27.09.2003

Die DB AG hat für ihren Nahverkehr eine durchschnittliche Tariferhöhung von 4.1 % per Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2003 beantragt. Genehmigt die Behörde – zuständig ist das Regierungspräsidium Darmstadt – die Anpassung, so werden die Fahrkarten der Nahverkehrsprodukte InterRegioExpress, RegionalExpress, RegionalBahn und S-Bahn entsprechend teurer. Betroffen sind die Einzelfahrscheine bis 100 km Strecke und Zeitkarten (Berufsverkehr bis 400 km, Schülerverkehr bis 90 km). Keine spezielle Anpassung gibt es in Verbünden mit eigener Tarifstruktur, auch wenn Verkehrsleistungen durch die DB AG erbracht werden. (Jedoch allenfalls Tarifanpassungen des Verbunds selbst.)
Laut DB AG haben die Verbünde in den letzten 10 Jahren ihre Preise um durchschnittlich 3.7 % pro Jahr, der DB Nahverkehr jedoch nur um 1.9 % pro Jahr angehoben.

(de) SWT-Preis vom Verkaufskanal abhängig27.09.2003

Das Schöne-Wochenend-Ticket (SWT) wird weitergeführt und kostet ab 14. Dezember 2003 EUR 30. Beim Kauf am Automaten oder über Internet kann das SWT jedoch weiterhin zum momentan gültigen Preis von EUR 28 erworben werden.

(ch) Schwarzfahren wird teurer13.09.2003

Ab 1. Dezember 2003 haben Reisende, die im Selbstkontrollbereich bei Stichkontrollen ohne gültigen Fahrausweis angetroffen werden, einen Zuschlag von CHF 80 zu entrichten. Die Unterscheidung zwischen Sofortzahlenden (bisher CHF 60) und Mehraufwand verursachenden Schwarzfahrern (bisher CHF 80) wird fallen gelassen. Der Betrag soll neu generell per überweisung bezahlt werden.
Die SBB geben die Quote der Reisenden ohne gültigen Fahrausweis im Regionalverkehr mit 4 % an. Speziell den notorischen Schwarzfahrern soll jetzt mit zusätzlichen Sanktionen begegnet werden, indem die Namen der Schwarzfahrer erfasst werden und bei wiederholtem Fahren ohne gültigem Billett eine Verzeigung wegen Erschleichens einer Leistung erfolgt.
Im Fernverkehr beträgt der Mehrpreis bei Kauf der Fahrkarte im Zug weiterhin 10 %, jedoch mindestens CHF 3.

(de) "CityTicket" ab Fahrplanwechsel im Dezember10.09.2003

Ab 14. Dezember 2003 kann in (vorerst) 44 deutschen Städten mit einer Fernverkehrs-Fahrkarte am Zielort kostenlos auf Bus, Strassenbahn oder U-Bahn umgestiegen werden und direkt zur Zieladresse gefahren werden. Voraussetzung zur Nutzung dieses Angebots ist eine BahnCard 25 oder BahnCard 50 und eine Anreise über mindestens 100 km, wobei mindestens teilweise Fernverkehrszüge genutzt werden müssen. Bei Rückfahrkarten gilt kostenlose Nutzung der städtischen Verkehrsmittel auch im Vorlauf zur Rückfahrt mit der Bahn.
Weitere Ausbauschritte für das "CityTicket" sind geplant oder vorgesehen: Nutzung des Nahverkehrs auch am Startort der Bahnreise oder die Ausdehnung auf Kunden ohne BahnCard. Als Fernziel ist die Realisation des "CityTickets" für alle Städte mit mindestens 120'000 Einwohnern definiert.
Das Angebot wurde in Zusammenarbeit von DB AG, dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und den beteiligten Verkehrsverbünden realisiert.

(at) Erfolgreiche ÖBB Jugend-Feriennetzkarte 200310.09.2003

Ein positives Fazit konnte die ÖBB mit dem Abschluss des diesjährigen Angebots der Jugend-Feriennetzkarte am 7. September ziehen: Die preiswerte Karte verkaufte sich diesen Sommer insgesamt 118'000 mal. 2002 waren es bei der Erstauflage des Angebots erst 86'000. (Siehe auch Meldung vom 10.08.2003)

(pl) Touristen-Netzfahrkarte auch für Fernzüge03.09.2003

Nach der Touristen–Netzfahrkarten für die Personenzüge lanciert die PKP eine entsprechende Variante für EC-, IC-, oder Ex-Züge (ungültig für die "Berlin–Warszawa-Ekspress"-Züge). Weil dieses Angebot von PKP, Division IC (Fernverkehr) stammt, gilt dieser Typ der Touristen-Netzfahrkarte nicht in den Personenzügen ("osobowy") des Nahverkehrs! Zur Netzfahrkarte kann man auch Platzkarten kaufen, doch ist dies nicht obligatorisch. Die Karte gibt es in der Regel für die Wochenenden und die allgemeinen Feiertage. Die Gültigkeit ist jeweils von 18:00 Uhr am letzten Arbeitstag (meistens Freitag) bis 18:00 Uhr am letzten Ferientag (meistens Sonntag). Die Fahrkarte ist an Bahnhöfen mit Terminal KURS'90 (etwa 660 Orte) für PLN 99 (etwa EUR 23) zu kaufen. (Touristen-Netzfahrkarte für den Nahverkehr siehe Meldung vom 23.04.2003)

(pl) PKP-Abonnementskarte im Fernverkehr03.09.2003

Ausser der Touristen-Netzfahrkarte für die Hochqualitätszüge bietet die PKP, Division IC, noch eine weitere Neuigkeit an. Die Reisenden bezahlen 5 Fahrten und erhalten dafür eine 6. Fahrt gratis. Da die Gültigkeit der Abonnementskarte 3 Monate beträgt, sind die Fahrten innerhalb dieser Zeit zu absolvieren. Die Abonnementskarte gibt es für beide Klassen und sie ist für EC-, IC-, Ex-Züge und auch für Schlaf- und Liegewagen benutzbar. Vor der Reise ist es notwendig, die Fahrkarte am Abgangsort an einem für die Abonnementskarten bezeichneten Schalter zur Stempelung vorzuweisen.

(ch) Sachter Ausbau des Online-Ticketing29.08.2003

Für die Ineltec (2.-5. September 2003) und die Orbit/Comdex (23.-26. September 2003) kann das für viele Messen übliche "MesseRailTicket" auch Online über die Website der SBB gekauft und auf dem eigenen Drucker ausgedruckt werden. Das 1 Tag gültige MesseRailTicket beinhaltet die Reise nach Basel ab der ganzen Schweiz und den Tramtransfer zu den Messen zum Einheitspreis von CHF 26 / 52 (2. Klasse, Halbpreis / Normalpreis) resp. CHF 44 / 88 (1. Klasse). Für die Tickets wird die von Click&Rail bekannte Methode Secutix der Firma Elca genutzt.
Für den Geschäftsreisemarkt beginnt im September ein Markttest mit vier grossen Firmenkunden. Die vier Firmen haben über einen firmenspezifischen Internetlink Zugriff auf einen Online-Fahrkartenshop. In der Testphase umfasst das Angebot 30 Destinationen für Einzelbillette, Einzel-Tageskarten und City-Tickets ab 30 Abgangsorten. Auch in diesem Fall werden die Tickets durch den Kunden ausgedruckt und das Secutix-System ist im Einsatz. Dementsprechend sind diese Tickets unter anderem mit Vorname, Name und Geburtstag der reisenden Person versehen und bei der Kontrolle ist ein entsprechender Ausweis vorzuweisen. Der Test soll bis etwa Mitte 2004 dauern.

(at) ÖBB veröffentlicht umfassendes Bahnbuch23.08.2003

Im neu veröffentlichten "BahnBuch – Die Angebote und Services der ÖBB von A-Z" informiert die ÖBB auch ausführlich über ihre Tarife und Fahrkartenangebote. Auf 223 (!) A5-Seiten und trotzdem sehr übersichtlich ist wirklich alles zu finden. In einem ersten Teil werden verschiedene Kundengruppen angesprochen. Nützlich und sinnvoll ist auch der zweite Abschnitt, der über die Neuerungen der etwa zwei letzten Jahre informiert. Nachher folgen die Hauptkapitel "Angebote österreich", "Touristische Angebote", "Internationale Angebote". Nach der Vorstellung der verschiedenen Zugsarten und der ÖBB-Serviceleistungen wird das Buch mit einem mehrseitigen Stichwortverzeichnis abgerundet. Letzteres macht die Publikation auch zu einem wertvollen Nachschlagewerk.
Das Buch ist unentgeltlich an den Bahnhöfen erhältlich (Auflage 180'000 Exemplare). Ebenso kann das Werk über die Website der ÖBB als pdf-File bezogen werden.

(de) Weiterhin erfreuliche Verkaufszahlen bei den BahnCards16.08.2003

Innerhalb der ersten 14 Tage der neuen BahnCards wurden bereits rund 210'000 Abonnemente verkauft. Weiterhin klar am beliebtesten ist die BC 50 mit rund 160'000 Exemplaren. Die BC 25 erachteten bisher rund 49'000 Reisende als optimal für ihr Reiseverhalten, während etwa 900 Kunden der BC 100 die Bahn ein Jahr lang zum Pauschalpreis nutzen wollen. Linear hochgerechnet auf ein Jahr könnte die DB den BahnCard-Verkauf um 80 % gegenüber der Situation vor der Tarifreform (Vergleichszeitpunkt Oktober 2002) steigern! (Siehe auch Meldung vom 05.08.2003)

(nl) NS plant grosse Preisaufschläge für 200413.08.2003

Die NS plant für 2004 einen Preisaufschlag von 3.95 % auf die bestehenden Tarife. Damit will die NS erstmals seit der Privatisierung von 1995 die gesetzlich vorgegebene maximale Tariferhöhung ausschöpfen. Mit den Konsumentenorganisationen haben die NS kürzlich eine Leistungsvereinbarung getroffen: Wenn während einem Jahr mindestens 84 % der Züge pünktlich verkehren, so rechtfertigt dies eine zu den direkt begründbaren Anpassungen (z.B. Teuerung) zusätzliche Tariferhöhung um 2 % . Ab einer Pünktlichkeitsrate von 86.8 % würde die mögliche Preiserhöhung um weitere 0.75 % steigen. Dass die NS bis zum Januar 2004 eine dieser beiden Marken erreicht, wird aber als sehr unwahrscheinlich betrachtet. Gleichwohl will die NS aber den maximalen gesetzlichen Spielraum nutzen.

(at) Erfolgreiche ÖBB Jugend-Feriennetzkarte10.08.2003

Die Feriennetzkarte 2003 ist bis zur Halbzeit der Angebotsdauer bereits rund 83'000 mal verkauft worden. Zum Vergleich: 2002 – bei der Erstauflage der Jugend-Feriennetzkarte – wurden bis zum gleichen Zeitpunkt 53'000 Netzkarten ausgegeben und das Schlusstotal betrug 86'000 Karten.
Mit der Feriennetzkarte 2003 können Jugendliche bis 19 Jahre in der Zeit vom 28. Juni bis 7. September 2003 zum Preis von EUR 19 das Schienennetz der ÖBB befahren (werktags erst ab 09:00 Uhr). Mit VORTEILScard<26 kostet die Karte gar nur EUR 9.

(de) BahnCard 50 verkauft sich sehr gut05.08.2003

Die Reform der Tarifreform der DB AG ist mindestens bei den BahnCards erfreulich angelaufen. Besonders die BahnCard 50 hat sich dabei als Renner erwiesen. An den beiden ersten Verkaufstagen im August wurden rund 50'000 Stück der BahnCard 50 abgesetzt. Die BahnCard 25 verkaufte sich 13'000 mal und auch die BahnCard 100 wurde immerhin in 400 Exemplaren ausgegeben. Die Steigerung ist wirklich deutlich: Anlässlich des Starts der Tarifreform Ende 2002 – mit der Aufhebung einer BahnCard mit 50 % Rabatt – dauerte es 5 Wochen bis 50'000 BahnCards verkauft wurden! Auch im Vergleich zu den im Oktober 2002 im Umlauf gewesenen BahnCards (rund 3 Millionen) darf diese Verkaufszahl sicherlich als Erfolg gewertet werden. (siehe auch Meldung vom 09.12.2002)
Eine Vereinfachung der Normalpreise im Bereich der Streckenwahl zwischen Start- und Zielort soll im nächsten Jahr weitere Verbesserungen bringen.

(de) Fahrkarte Anfangsstrecke16.07.2003

Seit 15.06.03 kann in bestimmten Regionen am Nahverkehrs-Fahrkartenautomat eine "Fahrkarte Anfangsstrecke" (für einfache Fahrt, ohne Angabe der Wagenklasse und Relation) gekauft werden. Die "Fahrkarte Anfangsstrecke" wird dann am Lösungstag im Zug oder in einem DB ReiseZentrum unentgeltlich gegen eine Fahrkarte zum Normalpreis (gegebenenfalls mit BC-Rabatt, nicht jedoch mit Mitfahrer-Rabatt) zum beabsichtigten Reiseziel umgetauscht. Der Festpreis für die "Fahrkarte Anfangsstrecke" beträgt
  • EUR 15 bzw. EUR 7,50 für Kinder von 6–14 Jahre in Westfalen, Rheinland, Sachsen-Anhalt/Sachsen, Rhein-Ruhr, Rheinland- Pfalz und Saarland/Rhein-Neckar.
  • EUR 10 bzw. EUR 5 für Kinder von 6–14 Jahre in Bayern sowie bei der SüdostBayernBahn, Niedersachsen/Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.

(se) Sommeraktion der SJ16.07.2003

Noch bis zum 17.08.2003 gelten in den X2000-Zügen die Wochenendpreise auch unter der Woche. Zudem sind die Kontingente für die Tarife "APEX" und "APEX-Junior" erhöht worden.

(de) Preissystem wird stark verändert03.07.2003

Per 01.08.2003 ändert die DB AG zahlreiche Konditionen ihres umstrittenen Preissystems. Grundsätzlich gibt es in Zukunft Verbilligungen entweder mit BahnCards – neu 3 Varianten – oder aber mit Frühbuchungen – neu noch mit zwei Varianten von Sparpreisen. Die BahnCard 25 kann als Übergangsregelung noch bis 30.09.2004 in Kombination mit Sparpreisen genutzt werden, nachher sind die beiden Vergünstigungsvarianten getrennt.
Die Zahl zur BahnCard-Bezeichnung gibt den Ermässigungssatz an, die BahnCard 100 ersetzt die Netzkarte und ist deutlich billiger als die bisherige Netzkarte (ca. 10% 2.Kl; ca. 5% 1.Kl). (Preise in EUR):
BahnCard 25 BahnCard 50 BahnCard 100
Preis BahnCard 2. Klasse 50 200 3000
Preis BahnCard 1. Klasse 100 400 5000
Preis ermässigte BahnCard 2. Klasse 100
Preis ermässigte BahnCard 1. Klasse 200
Preis Zusatzkarte für Familien mit Kindern 5 kostenlos*
kostenlose Mitnahme von Kindern unter 15 Jahren Ja Ja Ja
Mitfahrer-Regelung Ja Ja** Nein
* Abgegeben werden BC 25.
** Jedoch nur auf Normalpreis und ohne BC-Berücksichtigung der Mitreisenden.

Auch bei den Sparpreisen bezeichnet die zugehörige Zahl den Rabattsatz. Die Wochenendbindung wird gelockert. Nebst der Regelung, dass die Reise die Nacht von Samstag auf Sonntag umfassen muss, erfüllen neu auch Tagesreisen am Samstag oder am Sonntag die Bedingung der Wochenendbindung:
Normalpreis Sparpreis 25 Sparpreis 50
Rabatt 25% 50%
Wochenendbindung Nein Nein Ja
Vorkaufsfrist Keine 3 Tage 3 Tage
Fahrkarten Hin- und Rückfahrt
einzeln buchbar
Nur hin und zurück Nur hin und zurück
Zugbindung Nein Ja Ja
Mindestpreis 2.Kl./1.Kl.* Nein EUR 30/45.20 EUR 30/45.20
* Für die Reisenden mit Mitfahrer-Rabatt die Hälfte.

(de) OnlineTicket auch ohne BahnCard17.06.2003

Seit 17.06.2003 genügt eine Kreditkarte für den Kauf von OnlineTickets der DB AG. Bisher waren die OnlineTickets BahnCard- (und Kreditkarten-) Inhabern vorbehalten. Das im Mai 2002 eingeführte Angebot zum Buchen am PC und anschliessenden Ausdruck des Fahrscheins auf dem eigenen Drucker wurde bisher von bis zu 6000 Kunden pro Tag genutzt. Die Aufhebung der BahnCard-Bedingung erweitert den potentiellen Kundenkreis allein in Deutschland auf 20 Millionen. Aber auch aus dem Ausland (und dementsprechend in der Regel ohne BahnCard) dürfte der Service jetzt genutzt werden. OnlineTickets gib es für den Binnenverkehr und Distanzen ab 100 km, der Kauf ist bis 1 Stunde vor Reisebeginn möglich.

(at) Jugend-Feriennetzkarte auch 200313.06.2003

86'000 Jugendliche waren im Sommer 2002 mit der ÖBB Jugend-Feriennetzkarte unterwegs. Auch dieses Jahr sollen die Jugendlichen wieder in den Genuss dieses Angebots kommen: Die Netzkarte ist ab 28. Juni 2003 an allen Bahnhöfen erhältlich und gilt für die ganze Zeit vom 28.06. bis 07.09.2003. Der Preis liegt wiederum bei EUR 19, Jugendliche mit einer VorteilsCard<26 bezahlen gar nur EUR 9 für mehr als 9 Wochen freie Bahnfahrt. An Werktagen gilt die Karte ab 9.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen durchgehend.

(ch) Click&Rail erfolgreich08.06.2003

Die SBB bewerten die Nutzung des Internet-Angebots Click&Rail als sehr positiv. Seit der Einführung des Angebots am 04.11.2002 und bis Ende April wurden mehr als 15'000 Click&Rail Billette verkauft und am heimischen Drucker erstellt. Bis Februar 2003 wurden jeweils rund 2000 Tickets pro Monat verkauft, im März dann rund 2750 und im April mehr als 5000. Die Steigerung ist sicher auch auf die am 24. März erfolgte Erweiterung des Angebots von der Nord-Süd-Achse über den Gotthard auf die West-Ost-Achse (Genf–Zürich, Genf–Basel) zurück zu führen. Der sehr tiefe Preis wertet offenbar die doch recht starken Einschränkungen (z.B. Zugsbindung, nur eine Auswahl frequenzschwacher Züge) auf. Die beliebtesten "Click&Rail-Relationen" sind Bern–Zürich und Zürich–Lugano. Click&Rail ist weiterhin ein Testangebot über dessen Weiterführung oder Ergänzung im Herbst entschieden werden soll. (zu Click&Rail siehe auch Meldungen vom 11.10.02 und 08.03.03)

(ch) "Peak-Collector"-Angebot der Seilbahnen08.06.2003

Wie bereits im letzten Jahr geben die 413 im Verband "Seilbahnen Schweiz" zusammengeschlossenen Seilbahnen die Sammelkarte "Peak-Collector" aus. In dieser Karte werden die Fahrten mit den Seilbahnen eingetragen und bei der 6. Fahrt gibt es dann eine Vergünstigung von CHF 20. Wer bis zum 14.11.2003 mindestens 6 Fahrten eintragen kann, hat zudem die Chance ein bei allen Seilbahnen gültiges Jahres-Generalabonnement zu gewinnen. Die Sammelkarten sind bei jeder Seilbahn mit Sommerbetrieb erhältlich.

(de) Weitere Nachbesserung bei Frühbucher-Angeboten21.05.2003

Ab 21.05.2003 beträgt die Umbuchungsgebühr für Plan&Spar-Fahrkarten der DB AG einheitlich noch EUR 15. Bisher betrugen diese Gebühren zwischen EUR 45 und EUR 15. Achtung: Wer am Reisetag nicht im gebuchten Zug sitzt, bezahlt weiterhin die Differenz zum Normalpreis.
Schon vor einiger Zeit wurde die Begrenzung der kostenlosen Mitnahme von 4 Kindern zugunsten einer unbeschränkten kostenlosen Mitnahme von (eigenen) Kindern fallengelassen. Die Beschränkung auf 4 Kinder sei ein nie beabsichtigter Systemfehler gewesen.
Die DB AG hat zudem ganz offiziell angekündigt, dass eine »kundenfreundliche überprüfung einzelner Elemente des neuen Preissystems« erfolgt. Zwei Schaffer des neuen Preissystems wurden zudem entlassen. (Ergänzung der Meldung vom 16.05.2003)

(de) Kleine Nachbesserung bei Plan&Spar-Reisen16.05.2003

Ab 15. Juni 2003 dürfen Fahrten mit Plan&Spar-Tickets innerhalb der zweitägigen Geltungsdauer pro Fahrtrichtung bis zu zweimal beliebig lange unterbrochen werden. Momentan ist die maximale Dauer des Reiseunterbruchs auf 12 Stunden begrenzt, was z.B. für Zwischenstopps mit übernachtung wenig flexibel ist. Nach wie vor werden aber die Zugverbindungen der ganzen Reise verbindlich zu buchen sein.

(ch) SBB Bilanzpressekonferenz30.04.2003

Die SBB-Zahlen der Rechnung 2002 beinhalten auch Angaben zu Fahrausweisen:
  • Das 250'000. Generalabonnement wurde am 14.11.2002 in Zürich verkauft.
  • Im Jahresmittel waren in den letzten Jahren die folgende Anzahl von Halbtax- und Generalabonnementen im Umlauf:
    Jahr 2002 2001 2000
    Halbtax-Abonnemente (Mio) 1.958 1.965 1.884
    Generalabonnemente (1000) 247 235 226
    Der Rückgang von 2001 auf 2002 bei den Halbtax-Abonnementen wurde daher zahlenmässig von der Zunahme bei den GA übertroffen.
  • Bezüglich Anzahl verkaufter Billette war der 14.05.2002 Rekordtag: 222'075 Fahrausweise wurden verkauft, davon 2/3 an Automaten. Für diesen Tag bedeutet dies, dass 2.57 Fahrausweise pro Sekunde abgesetzt wurden.

(de) Neues SparNight-Angebot25.04.2003

Für die Zeit vom 28. April bis 14. Juni 2003 gibt es ein neues SparNight-Angebot, diesmal für die Kategorie Schlafwagen. Zu Preisen ab EUR 69 pro Person bei Doppelbelegung (EUR 129 für Alleinreisende) kann auf über 800 innerdeutschen Verbindungen im Schlafwagen das Reiseziel erreicht werden. Mit der BahnCard (alt und neu) gibt es 25 % Ermässigung. Das Angebot ist kontingentiert, ein Umtausch oder eine Rückerstattung ist ausgeschlossen und die Tickets sind nicht im Zug erhältlich. Das Angebot kann über das DB NachtZug Servicetelefon gebucht und die Fahrscheine an einem Fernverkehrs-Fahrkartenautomaten abgeholt werden. Ebenso ist der Kauf in DB ReiseZentren oder Reisebüros mit DB-Lizenz möglich. (Angaben zum ersten SparNight-Angebot siehe Meldungen vom 04.03.2003 und 06.02.2003)

(ch) RailAway und Generalabonnement24.04.2003

Ab 1. Mai können auch die Inhaber von persönlichen Generalabonnementen (ausgenommen Kinder GA) direkt am Bahnhof von den RailAway-Freizeitangeboten profitieren. Durch die Aufnahme der Kundengruppe "GA" können die ermässigten Zusatzleistungen von RailAway-Angeboten am Schalter erworben werden, bisher gab es teilweise einen Rabatt vor Ort. Der Beleg für die Zusatzleistungen trägt zwar die Reiserelation, ist jedoch zur Fahrt nicht gültig. Das GA muss vorgewiesen werden.

(pl) Touristen-Netzfahrkarte in Polen23.04.2003

Die PKP verkaufen seit 01.04.2003 eine Touristen-Netzfahrkarte ("bilet turystyczny"). Sie gilt für eine Person in der zweiten Klasse für beliebige Fahrten im Personenzug ("osobowy") und Schnellzug ("pospieszny"). Gültigkeit ist von 7:00 Uhr am Samstag (oder allenfalls dem ersten Feiertag) bis 19:00 Uhr am Sonntag (oder dem letzten Feiertag). Sie ist in EC-, IC-, oder Ex-Zügen nicht nutzbar und ist auch zwischen Grenzbahnhöfen und Grenzpunkten ungültig.
Die Fahrkarten sind an allen Bahnhöfen mit Terminal KURS'90 für PLZ 50 (etwa EUR 12) zu kaufen und bis sieben Tage im voraus erhältlich. Der Kauf im Zug ist nicht möglich. Die Netzfahrkarte ist daher eine Art Analogie zum Schönen Wochendende Ticket in Deutschland.

(fr) Neuer Tarif bei den SNCF20.04.2003

Seit 31.03.2003 gibt es für 500 Fernverkehrsverbindungen das Angebot "Prem's" (300 TGV, 120 Corail, 80 Corail Nachtzüge). "Prem's" ersetzt die bisherigen Tarife J30 und J8, ist nur für die einfache Fahrt in 2. Klasse erhältlich und muss mindestens 14 Tage vor der Reise erworben werden. Ein Umtausch oder eine Rückerstattung ist ausgeschlossen.
Die "Prem's"-Fahrkarten gibt es (zeitlich gestaffelt) ab EUR 30 für TGV-Verbindungen, ab EUR 25 für Corail Sitzplätze und ab EUR 45 für Corail Couchettes. über Internet oder Minitel gibt es für die gleichen Verbindungen zusätzlich eine begrenzte Zahl von "plus petits prix Prem's" zum Fixpreis von EUR 25 (TGV), EUR 20 (Corail Sitzplatz) oder EUR 40 (Corail Couchette). Zum Vergleich: Beim Tarif J30 kostete beispielsweise die Fahrt Paris–Marseille (oder umgekehrt) noch EUR 34, Paris–Toulouse EUR 35, Paris–Biarritz EUR 36. Auch für die Relation Genf–Paris gibt es "Prem's".
Seit dem 1. April gibt es bei den SNCF auch die "offres dernière minute". Für jeweils 50 ausgewählte Destinationen werden unter www.voyages-sncf.com (und bei Partner-Reisebüros) eine begrenzte Zahl von um 50 % ermässigten Fahrkarten angeboten. Jeden Dienstag erneuert die SNCF ihr Angebot, die entsprechenden Fahrscheine sind dann für Reisen ab Mittwoch bis Dienstag der nächsten Woche buchbar.
Die Fahrkarten "Prem's" und "offres dernière minute" können beim Kauf über Internet auf dem eigenen Drucker erstellt werden. Es wird dabei das gleiche Billett-Sicherheits-System (Secutix der Firma Elca) verwendet, wie es die SBB für "Click&Rail" einsetzt. Die Fahrscheine sind deshalb beispielsweise mit Namen versehen und nicht übertragbar.

(fr) "Carte EscapadeS" Vergünstigung für 26-59 Jährige13.04.2003

Ab 14. Mai 2003 gibt die SNCF mit der "Carte EscapadeS" erstmals auch eine Vergünstigungskarte für die 26-59 Jährigen aus. Die Karte zum Preis von EUR 99 pro Jahr bietet folgende Vorteile: 25 % Reduktion auf alle Rückfahrkarten innerhalb Frankreichs ab 100 km, 1. oder 2. Klasse, wobei die Nacht vom Samstag auf Sonntag am Zielort verbracht werden muss. Zusätzlich gibt es Gutscheine zur Karte, die zu (zum Teil einmaligen) Vergünstigungen bei anderen Zugsfahrten (Eurostar, Thalys, Lyria, Elipsos), Zug+Hotel-Arrangements oder Museen berechtigen.

(ch) Neue Billettzange für die SBB13.04.2003

Die Evaluation einer neuen Billettzange ist abgeschlossen. Die gestaffelte Einführung der Zange der Firma ZIFA ("Zifferndruck Aschersleben") soll in der Zeit von Mai bis Oktober 2003 erfolgen. Die Zange stempelt Logo, Personalnummer, Datum und Zugnummer und macht eine Lochung des Fahrscheins. ZIFA liefert bereits gleichartige Modelle an die DB AG, ÖBB, Postauto Schweiz und RhB. Ab 1. Januar 2004 darf dann die bisherige Lochzange nicht mehr eingesetzt werden. Damit wird auch ein letztes Relikt der ehemaligen Kreiseinteilung der SBB verschwinden: Zugspersonal des Kreises I hatte eine Zange mit runder, Personal des Kreis II eine solche mit ovaler und Personal des Kreis III eine Zange mit dreieckiger Lochung. (siehe auch Meldung vom 09.11.2002)

(at) Netzkarte für österreich05.04.2003

Seit 03.03.2003 gibt es mit der ÖSTERREICHcard erstmals wieder eine Netzkarte für das gesamte Schienennetz der ÖBB (ohne Zahnradbahnen). Bisher konnten nur Ausländer (mit Euro-Domino) für ein paar Tage frei auf dem ganzen Netz reisen. Für alle erhältlich waren bis vor einiger Zeit zudem Regional-Netzkarten, die jeweils ebenfals eine Gültigkeit von wenigen Tagen hatten. Der doch recht grosse Erfolg der Jugend-Feriennetzkarte im vergangen Jahr war jetzt vielleicht Anstoss, wieder eine 12 Monate lang gültige landesweite Netzkarte zu schaffen.
Die ÖSTERREICHcard gibt es in mehreren Varianten (Preise in EUR):
Typ Preis 2. Klasse Preis 1. Klasse Bemerkungen
Classic 1690 na
Classic Business na 2190 Inklusive Reservation von Business-Abteilen
Familie 1790 2390 Bis zu 2 Erwachsene und Kinder bis 15 Jahre. Alle können auch alleine reisen!
Senior 1190 1590 Für Frauen ab 60, Männer ab 65 Jahren
<26 990 1290 Für Jugendliche bis zum 26. Lebensjahr
Spezial 990 1290 Für Behinderte und Blinde
Eine bestehende VORTEILScard kann anteilsmässig (ganze unbenutzte Monate) an Zahlung gegeben werden. Die ÖSTERREICHcard gilt auch als Railplus-Karte und da automatisch der ÖBB Clubstatus verliehen wird, kann beim Zugbegleiter bei freien Plätzen zu pauschal EUR 7 für jede Strecke in die 1. Klasse gewechselt werden.

(de) Probleme mit Agentur05.04.2003

Die DB AG hat den Vertrag mit der Firma Entrada wegen erheblicher Zahlungsrückstände fristlos gekündigt. In Rheinland-Pfalz und im Saarland sind insgesamt 20 Fahrkarten-Verkaufsstellen betroffen. An 5 Orten (Altenkirchen, Bad Sobernheim, Bullay, Germersheim, Kirn) wurde der Verkauf vorübergehend durch DB Personal sichergestellt. An 7 Orten gibt es bis auf weiteres keinen personenbedienten Fahrkartenverkauf mehr. Die DB bittet die betroffenen Gemeinden um Mithilfe bei der Suche nach neuen Agenturpartnern…

(ch) Platzreservierung für Velos24.03.2003

Per 1. April 2003 wird für alle ICN-Züge der Relation Genève Aéroport–Biel–Zürich-St. Gallen die obligatorische Platzreservation für den Velo-Selbstverlad eingeführt. Pro Zugskomposition (meist in Doppeltraktion) stehen an der Zugsspitze und am -schluss je 3 per EPR buchbare Stellplätze zur Verfügung. Bis 15 Minuten vor Zugsabfahrt kann unter der Abteilart Nr. 32 gebucht werden. Die obligatorische Reservation kostet CHF 5. Ohne Reservation wird vom Zugspersonal ein Zuschlag von CHF 10 eingezogen und wenn alle Plätze von ordentlichen Reservationen belegt sind, muss der Zug verlassen werden. Die Reservation muss für jeden ICN einzel gelöst werden, auch wenn umgestiegen oder zurückgefahren wird.

(ch) "GA Flexi" wird aufgehoben21.03.2003

Das unpersönliche Generalabonnement "GA Flexi" wird ab 15.04.2003 nicht mehr im Verkauf sein. Laut SBB wurden die unpersönlichen Tageskarten des GA Flexi immer mehr von privaten Organisationen mit rein wirtschaftlichen Interessen angeschafft, denn die einzelnen Karten durften zu einem frei gewählten Preis weiterverkauft werden. Jährlich wurden zuletzt 2500 GA Flexi verkauft, davon gingen 65 % an Gemeinden (das ursprüngliche "Zielpublikum"), 20 % an Firmen und der Rest an Private.
Das Angebot wird nicht völlig ersatzlos gestrichen. Für Firmen besteht nach wie vor das Firmen GA (CHF 4400 für 2. Klasse, CHF 7000 für 1. Klasse). Für Gemeinden wird unter dem Namen "Tageskarte Gemeinde" ein neues Angebot geschaffen: Zum Fixpreis von CHF 8500 gibt es 365 vordatierte Tageskarten für die 2. Klasse, gültig auf dem GA-Bereich. Der Weiterverkaufspreis darf weiterhin von der Gemeinde festgelegt werden. Das Angebot wird deshalb bei einem Verkaufspreis von CHF 25 ab 340 verkauften Tagen selbsttragend.

(fi) Fahrkartenkauf über Internet15.03.2003

Seit 04.03.03 verkauft die Finnische Bahn VR für die Fernverkehrszüge Fahrkarten auch über ihre Web-Site www.vr.fi. Um den neuen Service bekannter und einen Anreiz zum Kauf über Internet zu machen, sind diese Fahrscheine bis zum 31. Juli 2003 im Vergleich zum Normalpreis um 3 % ermässigt. Fahrkarten für Schlafwagen und Abonnemente können (noch) nicht online erworben werden. Nach der Buchung kann der Reisende die Fahrkarten auf drei Arten erhalten: An Fahrkartenautomaten, am Bahnschalter oder per Post gegen einen Zuschlag von EUR 2 an eine Adresse in Finnland. Wenn letzteres gewählt wird, so muss die Buchung 1 Woche vor Abfahrt erfolgen, ansonsten liegt die Limite bei 2 Stunden. Die Fahrkarten können maximal 8 Wochen vor der Reise gebucht werden. Bezahlt wird mit Online-Banking Systemen dreier Finnischer Banken oder mit Visa, Eurocard oder Mastercard.

(ch) Erweiterung für Click&Rail08.03.2003

Nach den Verbindungen ab Basel, resp. Zürich ins Tessin wird das Click&Rail-Angebot ab 24. März 2003 auch auf die Westschweiz übertragen. Für ausgewählte Züge der Relationen Genf–Biel–Basel und Genf–Bern–Zürich gibt es ab diesem Datum kontingentierte und stark verbilligte, jedoch nur über das Internet erhältliche und selber auszudruckende Fahrkarten. Die Angebotsbedingungen für diese neuen Relationen entsprechen den bisherigen Konditionen. Die Preise sind weiterhin sehr tief: Fahrten Genf–Lausanne oder Lausanne–Bern kosten beispielsweise mit Halbtax bloss CHF 6 und der Maximalpreis ohne Halbtax-Abonnement beträgt CHF 24 (einfache Fahrt von Genf nach Basel oder Zürich). Anmerkung: Vorerst sind auf der Jurasüdfusslinie keine Neigezüge unter den für Click&Rail ausgewählten Zügen. Click&Rail ist immer noch in der Versuchsphase. (Click&Rail-Details siehe Meldung vom 11.10.2002)

(ch) Erweiterung der Selbstbedienung durch die Fahrgäste05.03.2003

Die SBB haben bei der Firma Ascom (genauer Ascom Transport Revenue) 384 weiter entwickelte Fahrkartenautomaten des BATS-Typs bestellt. Zudem werden die bereits im Einsatz stehenden 675 Geräte dieses Typs technisch auf den gleichen Stand wie die neuen Automaten gebracht. Alle BATS werden dann mit dem gleichen Informatik-System ausgerüstet sein und so von einer zentralen Betriebsstelle überwacht und gewartet werden können. Der Auftrag hat einen Wert von 28 Millionen CHF. 100 neue Automaten sollen bereits in diesem Jahr ausgeliefert werden.

(ch) Akzeptanz der JCB Kreditkarte04.03.2003

Seit Februar 2003 gibt es eine vorallem für Reisende aus Japan wichtige Änderung. Die Kreditkarte der Japan Credit Bank (JCB) wird für die Bezahlung von Leistungen des öffentlichen Verkehrs akzeptiert. Dies gilt für Käufe am Schalter, an den BATS (Touch Screen Billettautomaten), im Zug und auch für Mail- und Telefon-Bestellungen.

(de) DB NachtZug-Angebot "SparNight"04.03.2003

Das ursprünglich auf Ende Februar begrenzte SparNight-Angebot wurde bis zum 10. April 2003 verlängert. Für EUR 19 (ohne BahnCard) gibt es deshalb weiterhin für rund 800 innerdeutsche Nachtverbindungen eine kontingentierte Zahl von Fahrkarten für die Sitzwagen. (Angebotsdetails siehe Meldung vom 06.02.2003)

(ch) Spezialbillett Autosalon Genf16.02.2003

Für die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an den vom 06.03-16.03.2003 stattfindenden Autosalon Genf gibt es um 20 % reduzierte Spezialbillette. Zusätzlich ist der in das Spezialbillett integrierte Eintrittspreis auf CHF 8 ermässigt (statt CHF 12) und die öffentlichen Genfer Verkehrsmittel des "Unireso"-Verbunds können gratis genutzt werden. Ab 05.03. ist dieses Angebot für Vollzahler und Halb-Preis-Berechtigte auch an den BATS erhältlich. Ein ermässigtes Eintrittsbillett (CHF 7) kann neu bereits an jedem Bahnhof von Inhabern des GA oder der FVP sowie für Kinder mit Juniorkarte erworben werden. Achtung: Kein reduzierter Eintritt bei Reise mit Tageskarte!
Neu gibt es dieses Jahr auch ein Online-Messekombi. Grundsätzlich entspricht der Ablauf des Billettkaufs, der Druck auf dem eigenen Drucker sowie die ausschliessliche Verfügbarkeit für Halb-Preis-Berechtigte dem Click&Rail-Angebot. Das Online-Messekombi ist jedoch ein Retourbillett, für die 2. Klasse (CHF 64) und die 1. Klasse (CHF 98) erhältlich und ist nicht mit einer Zugsbuchung verbunden. Wegen dem Fixpreis ist das Angebot aber erst ab etwa 380 km (!) Distanz zu Genf vorteilhaft. (Prisma Artikel 4408 Vollpreis, 4409 ermässigt, 4410 ermässigter Eintritt GA/FVP/Kinder mit Juniorkarte; siehe auch Meldung vom 09.02.2003)

(ch) Spezialangebote für Messen09.02.2003

Auch dieses Jahr gibt es für Reisende mit öffentlichen Verkehrsmitteln vergünstigte Angebote zur Anreise an zahlreiche Messen. Den Auftakt bildet die vom 14.-23.02.2003 stattfindende "mubaplus" in Basel. Das "mubaplus-Kombi" (Bahn, Transfer und Eintritt) verbilligt die Bahnreise um 40 %. Zudem wird die Familienvergünstigung für Kinder von 6-16 Jahren mit der Junior-Karte auf Reise und Eintritt gewährt, was Gratisreise und Nulltarif beim Eintritt bedeutet. Das "mubaplus-Kombi" ist für 1. und 2. Klasse, aber nur für Abgangsstationen ausserhalb des Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW), erhältlich. (Prisma Artikel 4277 Vollpreis, 4278 ermässigt)
In der Zeit vom 19.-23.02.2003 findet in Basel parallel zur mubaplus die Schweizer Gartenmesse Giardina statt. Das Spezialangebot für diese Messe entspricht bis auf den Rabattsatz dem "mubaplus-Kombi": Für die Giardina wird die Bahnreise nur um 20 % vergünstigt. Die Eintrittsbillette zur Giardina berechtigen auch für den Besuch der mubaplus. (Prisma Artikel 6453)
Selbst mit dem Generalabonnement (GA) kann man profitieren. Die nachfolgenden Messen gewähren bis zu 50 % Rabatt auf die Eintrittskarte, wenn an den Messe-Tageskassen das GA vorgewiesen wird:
  • mubaplus (14.-23.02.2003, Basel)
  • Giardina (19.-23.02.2003, Basel)
  • Automobil-Salon (06.-16.03.2003, Genf)
  • Salon international du livre, de la presse et du multimedia (30.04.-04.05.2003, Genf)
  • BEA (25.04.-04.05.2003, Bern)
  • Comptoir Suisse (19.-28.09.2003, Lausanne)

(de) DB NachtZug-Angebot "SparNight"06.02.2003

Im Februar bietet die DB NachtZug erstmals ein besonders preisgünstiges Angebot an, in dem auf die Angebote der "Billigflieger" offensiv reagiert wird. Zielgruppe des Angebotes "SparNight" sind speziell preisbewusste Erwachsene, dabei besonders die Altersgruppe unter 30 Jahren. Das Angebot "SparNight" ist vom 04.02. bis 28.02.2003 bei einfacher Fahrt im Sitzwagen der DB NachtZug gültig. Es besteht Reservierungspflicht. Buchbar sind alle DB NachtZug Relationen innerhalb von Deutschland. Die Fahrkarte ist nur für den auf der Fahrkarte angegeben Tag und Zug gültig.
Der Preis beträgt pro Person für die einfache Fahrt nur 19 EURO, bei BahnCard-Inhabern (unabhängig davon ob BC alt oder neu) verringert sich der Preis sogar auf 14,20 EURO (entspricht 25 % Ermässigung)! Weitere Ermässigungen (z. B. für Kinder oder Mitfahrer) werden nicht gewährt. Der Kauf erst im Zug sowie Umtausch oder Erstattung der "SparNight"-Fahrkarten sind grundsätzlich ausgeschlossen.
Die Buchung erfolgt über alle DB ReiseZentren und Reisebüros mit DB-Lizenz sowie das Service-Telefon der DB NachtZug. Bei der telefonischen Bestellung muss das ticket dann an einem Fahrkarten-Automaten abgeholt werden.
Das Angebot ist sehr gut angelaufen: Die ersten 1000 Anrufer beim Service-Telefon der DB NachtZug erhielten ein "SparNight-ZeroTicket" zum Nullpreis. Nach nur 6 Stunden waren diese Gratis-Tickets weg, in den ersten 48 Stunden des Angebots wurden aber auch noch mehr als 1000 normale "SparNight"-Tickets verkauft. Die Verbindungen an den Wochenenden sind zum grossen Teil bereits ausgebucht.

(fi) Preiserhöhung bei VR02.02.2003

Per 01.02.2003 hat die Finnische Eisenbahn VR ihre Preise im Mittel um 2.5 % erhöht. Begründet wird die Preisanpassung mit der allgemeinen Teuerung.

(ch) Alpine Ski WM 2003 in St. Moritz16.01.2003

Für die vom 01.-16.02.2003 stattfindende Ski-WM in St. Moritz gibt es Spezialangebote für die An- und Abreise mit der Bahn.
Für die Renntage von Montag-Freitag gibt es das "Top-WM-Rail-Ticket" mit einem Preisvorteil von 30 %, verglichen mit den normalen Preisen: Die Hinfahrt nach St. Moritz muss ab Zürich, resp. Wil (oder ab Unterwegshalten) in speziell bezeichneten Zügen erfolgen. Die Zugsreservation für diese Züge ist obligatorisch und im Preis inbegriffen. Die Rückreise kann dann in beliebigen Zügen und frei wählbar via Vereina oder Albula während der Dauer der WM erfolgen, wobei die Billette maximal 3 Tage Gültigkeit haben. Das Angebot ist nur für die 2. Klasse erhältlich. Die Familienkarte ist gültig, die Zugsbuchung darf aber nicht vergessen werden! Für die Hinfahrt zu den Rennen an den Wochenenden gibt es nur die Fahrkarten zum Normaltarif, die Zugsbuchung in den ausgewählten Zügen ist aber gratis.
Aus der Ostschweiz bietet die Südostbahn an 4 Tagen den "Gold-Express" ab Herisau via St. Gallen – Rorschach – Buchs – Sargans – Landquart – (RhB-Extrazug) – St. Moritz und zurück an. Die nur in diesen Zügen gültigen Pauschalbillette kosten für die 2. Klasse CHF 60 (Normaltarif), CHF 40 (mit Halbtax), CHF 20 (Kinder/ mit Generalabonnement). (1. Klasse +50 %). Der "Gold-Express" verkehrt an denjenigen Tagen, an denen die Herren Abfahrt, der Herren Riesenslalom, der Damen Riesenslalom und der Slalom der Damen stattfinden wird. Geplante Reisedaten und Detailfahrplan unter www.suedostbahn.ch; die Billette sind auch an allen Bahnhöfen der Deutschschweiz erhältlich.

(ch) "Snow'n'Rail"12.01.2003

Für diese Wintersaison konnte das kombinierte Angebot Bahnreise/Skitageskarte(n) um 3 auf 31 Skiorte ausgedehnt werden. Neu sind auch für die Skigebiete von Zermatt, Saas-Fee und Lungern-Schönbüel "Snow'n'Rail"-Billette erhältlich. In Lungern-Schönbüel erhalten auch mit GA anreisende Skisportler vor Ort eine ermässigte Skitageskarte. Bei den "Snow'n'Rail"-Billetten ist die Bahnreise um 30 % reduziert und die weiteren Transporte ins Skigebiet und die Skitageskarte(n) sind zu ermässigten Preisen integriert. Das Angebot gibt es jeweils mit 1- oder 2-Tageskarte (Bahnbillett 2, resp. 3 Tage gültig) und in einigen Destinationen auch mit 6-Tageskarte (Bahnbillett 8 Tage gültig).

(de) Preiserhöhung beim "erhöhten Fahrpreis"01.01.2003

Der Gesetzgeber ändert/erhöht zum 01.01.2003 den "erhöhten Fahrpreis" auf EUR 40 (bisher EUR 30). Bei den Verkehrsverbünden wird diese Änderung entsprechend umgesetzt. Bei der Deutschen Bahn AG ist dies durch die (gemäss DB) kurzfristige Bekanntmachung und die damit erforderlichen EDV-Massnahmen nicht möglich. Die Umsetzung erfolgt deshalb bei der DB AG erst zum 01.04.2003. (Anmerkung: In einer ticketinfo-Meldung vom 24.05.2002 (!) wurde die voraussichtliche Anpassung per 01.01.2003 bereits vermerkt.)

(de) Einnahmeverlust durch Weiterverkauf von SWT01.01.2003

Nach wie vor entsteht der Deutschen Bahn durch den rechtswidrigen Handel mit gebrauchten SWT ein erheblicher Einnahmeverlust. Dabei suchen "Händler" gebrauchte Fahrkarten aus den Abfalleimern, liegen gebliebene Fahrkarten in den Zügen oder erbetteln sie von Reisenden. Anschliessend werden sie verbilligt weiterverkauft. Dabei werden die Kunden zum Teil sogar ganz offensichtlich in Warteschlangen an den Fahrkartenschaltern angesprochen.
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