Neuste Artikel

Berichte
Statistiken
Galerien
Literatur

Archiv

International
National
Regional

Extras

Glossar
Links

News National Archiv 2002

Meldungen 2011
Meldungen 2010
Meldungen 2009
Meldungen 2008
Meldungen 2007
Meldungen 2006
Meldungen 2005
Meldungen 2004
Meldungen 2003

(de) Mitfahrer-Vermittlung der DB AG16.12.2002

Passend zur Einführung des neuen Preissystems hat auch die DB AG eine Mitfahrer-Vermittlung eingerichtet, um so einer breiteren Kundschaft Mitfahrer-Rabatte gewähren zu können. Die Pilotstandorte der DB Mitfahrerzentralen befinden sich in Berlin Zoologischer Garten und Dresden Neustadt und sind auch per Telefon erreichbar (Berlin 030 / 19 440; Dresden 03 51 / 19 440; überregional 01805 / 19 33 19). Ebenso ist die Vermittlung über Internet möglich. (Auf der Link-Seite findet sich eine Liste mit verschiedenen Mitfahrer-Zentralen für Bahnreisen)

(de) Erst 50'000 BahnCard nach PEP09.12.2002

Am 06.12.02 hat die Deutsche Bahn die 50'000ste BahnCard nach dem neuen Tarifsystem verkauft. überwältigend ist diese Zahl nach 5 Wochen Verkauf nach PEP jedoch gar nicht: Rechnet man die Zahl linear auf ein Jahr hoch, so ergibt sich nur eine BahnCard-Zahl von 520'000. Laut DB eigenen Angaben waren aber im Oktober 2002 rund 3 Millionen BahnCards im Umlauf.

(at) "Mobile Ticket" der ÖBB24.11.2002

Die ÖBB ist mit dem "Mobile Ticket" sicherlich der Pionier beim Handy-Ticketing. Bisher war das Angebot jedoch den Kunden des A1-Mobilfunk-Netzes vorbehalten. Seit Oktober ist das "Mobile Ticket" jetzt aber für alle Handy-Besitzer nutzbar, indem die Abrechnung auch über das Kreditsystem paybox ermöglicht wird und nicht nur über die Telefonrechnung von A1. Wer im Zeitraum vom 01.10. bis 15.12.2002 erstmals ein "Mobile Ticket" über paybox bezahlt, erhält eine ÖBB-Tages-Netzkarte 2. Klasse geschenkt, die zwischen 01.10.-15.12.2002 oder 13.01.-20.01.2003 genutzt werden kann. (siehe ticket 3/99, S. 64, "Handyticketing und Städtescheck")

(ch) Mehr als 250'000 GA im Umlauf15.11.2002

Seit dieser Woche sind erstmals in der Geschichte des Generalabonnements (GA) mehr als 250'000 GA gleichzeitig im Umlauf. Als Vergleich: Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz liegt momentan bei 7.3 Millionen Menschen. Das GA ist seit 1898 im Sortiment der Schweizer Bahnen. 1985 waren erst 17'700 GA im Umlauf.

(ch) SBB testet neue Fahrkartenzange09.11.2002

Bei den SBB wird momentan eine neue Fahrkartenzange evaluiert. Die neue Zange soll nicht wie bisher lochen und prägen (Zangennummer) sondern lochen und stempeln. Ähnliche Methoden sind ja schon von DB AG, ÖBB oder auch der RhB bekannt. Die DB AG führt die Lochung erst seit 2001 wieder ein. Die neue Zange soll unter anderem auch den Einsatz auf internationalen Relationen ermöglichen, wo das Zugspersonal an der Grenze nicht mehr gewechselt wird und deshalb eine Entwertung nach europäischen Standards erfolgen muss. (siehe ticket 2/02, S. 48, "Wieder Lochzangen bei der DB!" und ticket 1/02, S. 6, "Durchgehende Zugbegleitung zwischen München/Stuttgart und Zürich")
Die Abbildung zeigt eine Stempelung einer Testzange mit SBB-Logo, Personalnummer, Datum, Zugnummer und Lochung.

(de) "2 für 1" bei DB NachtZug09.11.2002

Vom 01.11. bis 14.12.02 offeriert die DB NachtZug das "Nachtzug 2für1"-Angebot für zwei gemeinsam reisende Personen auf folgenden NachtZug-Linien: Dortmund–Dresden/Praha–Dortmund (NZ 51949/40370), Dortmund–Stralsund/Binz–Dortmund (NZ 1949/1948), Dortmund–München–Dortmund (NZ 1913/1912), Stralsund/Binz–München–Stralsund/Binz (NZ 51948/40482), Hamburg–Stuttgart–Hamburg (NZ 1907/1906), Berlin–Amsterdam–Berlin (NZ 41948/40371), Stralsund/Binz–Stuttgart–Stralsund/Binz (NZ 61948/51950), Berlin–München–Berlin (NZ 1901/1900), Hamburg–München–Hamburg (NZ 1989/1988) im Sitz-, Liege- und Schlafwagen.
Es wird der entsprechende Globalpreis (ohne BahnCard-Ermässigung) für 1 Person berechnet, welcher dann für 2 gemeinsam reisende Personen gilt. Weitere Ermässigungen (z.B. für Kinder, Hunde etc.) werden nicht gewährt. Umtausch, Rücknahme und Erstattung sind ausgeschlossen. Im Zug erfolgt kein Verkauf dieses Angebotes. Kunden, welche die DB NachtZug noch nicht kennen, haben mit diesem Angebot eine preiswerte Möglichkeit, die Vorzüge des Nachtreiseverkehres in allen Komfortklassen kennen zu lernen.

(ch) "Click&Rail", das Internetangebot der SBB11.10.2002

Ab 4. November 2002 bieten die SBB mit "Click&Rail" stark ermässigte Billette zum ausschliesslichen Verkauf über Internet an. Als dreimonatiger Markttest ist der Anwendungsbereich aber stark eingeschränkt: "Click&Rail"-Billette gibt es nur für Streckenabschnitte der Verbindungen Basel SBB–Chiasso, Zürich–Chiasso und Zürich–Locarno, nur für ausgewählte (frequenzschwache) Züge auf diesen Strecken, nur in beschränkter Anzahl, nur für einfache Fahrt und erst ab einer Distanz von 61 Tarifkilometern. Dafür ist der Preis sehr tief: Distanz 61-110 km CHF 6, 111-220 km CHF 9, ab 221 km CHF 12 (mit Halbtax, Vollpreis das Doppelte). Diese Preise liegen mindestens 35 % unter den sonst zu bezahlenden Preisen für einfache Fahrt. Selbst wenn man für die Rückfahrt ein Billett einfacher Fahrt des normalen Sortiments lösen muss, kostet eine Retourfahrt trotz fehlendem Rückfahrrabatt immer noch mindestens 15 % weniger.
Die "Click&Rail"-Billette sind persönlich und nur für den gebuchten Zug gültig. Beim Kauf – maximal zwei Tage und minimal zwei Stunden vor Zugsabfahrt – hat der Reisende Name, Vorname und Geburtsdatum anzugeben. Diese Angaben erscheinen auch auf dem A4-grossen Fahrschein, der auf dem eigenen Drucker ausgedruckt wird. Bezahlt werden kann ausschliesslich mit Kreditkarte. Strecken- und Klassenwechsel sind nicht möglich, hingegen ist die Kombination mit der Juniorkarte erlaubt. Bei der Kontrolle im Zug muss entweder das Halbtax-Abonnement oder für Vollzahler ein amtlicher Ausweis (Pass, ID) vorgewiesen werden.

(ch) Novemberaktion für öV Stammkunden09.10.2002

Die Novemberaktion 2002 richtet sich an die Stammkunden des öffentlichen Verkehrs. In der Broschüre "MobilBonus", die allen Besitzern von Halbtax- und Generalabonnmenten zugestellt wird, gibt es einen RailBon: Halbtax-Abonnenten können damit eine um CHF 20 ermässigte Tageskarte kaufen, GA-Inhaber für CHF 20 ein Mitnahme-GA. Beide Angebote sind am Entwertungstag in der Zeit vom 1.-30. November 2002 und auf dem üblichen Halbtax-, respektive GA-Bereich gültig. Das Mitnahme-GA ist in der selben Klasse wie das GA und nur bei gemeinsamer Reise mit dem GA-Kunden nutzbar. (Prisma Artikel Nr. 6371 (Tageskarte zu Halbtax), Nr. 6372 (Mitnahme-GA))

(ch) Sonderangebot für Verlängerung des Expo.02-Halbtax26.09.2002

Anfangs Oktober erhalten die Käufer eines Expo.02-Halbtax per Mailing ein spezielles Angebot: Kaufen sie im Anschluss an ihr Sonder-Halbtax ein normales Halbtax-Abonnement (1, 2 oder 3 Jahre) so erhalten sie zwei Monate "halbtaxeln" geschenkt: Die Abonnemente sind bis zum 20.12. des jeweiligen Jahres gültig. Die Bezahlung muss mittels Kreditkarte oder Postcard und über das Formular des Mailings erfolgen. (siehe ticket 2/02, S. 46, "Fahrkartenangebot Expo.02")

(de) Freifahrten für Hilfkräfte11.09.2002

Im Rahmen der Freifahrten für Hilfskräfte zu den vom Hochwasser betroffenen Gebieten hat die DB AG bis heute Fahrscheine im Wert von rund 170'000 Euro ausgegeben. (Ergänzung der Meldung vom 01.09.2002)

(de) Verlängerung der Freifahrt-Regelung01.09.2002

Hilfskräfte, die im Rahmen einer organisierten Aktion in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten zum Einsatz gelangen, können jetzt bis zum 15.09.2002 unentgeltlich mit der DB AG zum Einsatzort und zurück reisen. Der Freifahrschein 2. Klasse wird gegen Vorweisen eines Schreibens (muss den Namen des Helfers und eine Einsatzbestätigung enthalten, sonst aber formlos) einer Hilfsorganisation und des Personalausweises ausgestellt. Ursprünglich galt das Angebot bis Ende August.

(de) BahnCard durch Hochwasser verloren?31.08.2002

Den Inhabern einer endgültigen BahnCard, die aufgrund der Hochwasserkatastrophe ihre BC-Unterlagen verloren haben, wird sehr kulant und schnell geholfen: Sie können sich zur Ausstellung/Zusendung einer "Ersatz"-BahnCard an den BahnCard Service in Schortens (Telefon: +49 4421/999 888) wenden. Eine gesonderte "Verlustmeldung" ist nicht erforderlich und es wird auf das Entgelt für eine "Ersatz"-BahnCard in Höhe von 16 EURO verzichtet. Dies gilt für alle BahnCard-Inhaber mit Wohnsitz in den vom Hochwasser betroffenen Regionen in Ostdeutschland und Bayern. Diese Regelung gilt bis einschliesslich 14.12.2002.

(de) Zuschlag und Reservationspflicht auf Neubaustrecke31.08.2002

Für die ICE-Fahrt auf der Neubaustrecke Köln–Frankfurt (M) Flughafen wird ein einheitlicher Shuttle-Zuschlag (1. und 2. Klasse) in Höhe von 12 EURO zusätzlich zum ICE-Fahrpreis erhoben. Ausserdem ist die Benützung des ICE auf der Neubaustrecke reservierungspflichtig. Dies gilt auch für Fahrkarten, die die Neubaustrecke nur als Teilstrecke beinhalten. Fehlt der Shuttle-Zuschlag und/oder die Reservierung, erfolgt der Verkauf im Zug zum Zugpreis: Shuttle-Zuschlag 13.50 EURO, Reservierungsentgelt 4.10 EURO. (Ergänzung der Meldung vom 31.07.2002)

(ch) "EasyRide" "eingefroren"21.08.2002

Siemens "friert" die Entwicklung von Komponenten für die elektronische und berührungslos lesbare Fahrkarte mit zentraler Erfassung "EasyRide" auf dem heutigen Stand ein, da momentan keine Nachfrage seitens der SBB besteht. Weil eine baldige flächendeckende Einführung nicht zu erwarten ist, haben die SBB das Projekt "EasyRide" neu ausgerichtet. (Ein ausführlicher Bericht zum Stand und den Perspektiven von EasyRide wird in ticket 5/02 erscheinen)

(at) Spezielles "Servus Ticket"02.08.2002

In der Zeit vom 01.05. bis zum 31.10.2002 heisst das Servus Ticket "Austrian Summer Special 2002" und bietet ohne Aufpreis einen Zusatznutzen: Gegen Vorweisen des "Austrian Summer Special 2002" erhält man für Bahnreisen innerhalb österreichs am Schalter einen Rabatt von 45 % auf den normalen Fahrpreis, am Automaten kann man Fahrkarten zum halben Preis kaufen. Beim Reisen zu diesen Konditionen ist bei der Kontrolle im Zug selbstverständlich das "Austrian Summer Special 2002" vorzuweisen, welches quasi als VORTEILScard gilt. Das ganze ist ein Angebot der TEE Rail Alliance, einer Kooperation der Schweizerischen Bundesbahn, der Deutschen Bahn und der österreichischen Bundesbahnen.

(de) Zuschlag für Fahrt auf Neubaustrecke31.07.2002

Ab 01.08.02 verkehren als "Vorlaufbetrieb" bis zum 14.12.02 "ICE-Shuttle-Züge" auf der Neubaustrecke Köln–Frankfurt (Main). Nebst einem Fahrschein mit ICE Berechtigung ist ein spezieller Zuschlag von EUR 12 pro erwachsene Person und Richtung zu bezahlen (Kinder und Hunde halber Preis). Wenn im Zug ein internationaler ausserhalb Deutschlands ausgestellter Fahrschein vorgewiesen wird, wird beim Kauf im Zug auf den Bordzuschlag verzichtet, denn diese speziellen Zuschläge sind ausserhalb Deutschlands nicht erhältlich. ("Neubaustrecke Köln–Frankfurt: Tests auch beim Fahrpreis?" siehe ticket 3/02, S.77)

(de) "1. Klasse Sommeraktion"31.07.2002

In der Zeit vom 20.06.-15.09.2002 gibt es bei der DB AG die "1. Klasse Sommeraktion". Gegen einen Aufpreis von EUR 12 (EUR 6 mit BahnCard) kann jeder Fahrgast mit einer 2. Klasse Fahrkarte (ausgenommen Sonderangebote wie Surf&Rail, Guten-Abend-Ticket, Gruppen, Documenta11, Verbundfahrscheine) in allen DB AG Fernverkehrszügen (ICE, IC/EC, IR/D; ausgenommen ICE-Sprinter und Neubaustrecke Köln–Rhein/Main) in die 1. Klasse wechseln. Das Anbieten und der Verkauf erfolgt ausschliesslich im Zug unter der Voraussetzung, dass die 1. Klasse nur schwach ausgelastet ist. Die Entscheidung liegt vor Ort beim Zugbegleitpersonal; durch eine Lautsprecherdurchsage im Zug werden die Kunden auf die Aktion aufmerksam gemacht. Der Preis gilt pro benutzten Zug. (Ergänzung der Meldung vom 21.06.2002)

(ch) Fahrkarten zum Selberausdrucken angekündigt30.07.2002

Auch in der Schweiz soll es bis Ende Jahr möglich sein, Fahrkarten über das Internet zu buchen, per Kreditkarte zu bezahlen und gleich am eigenen Drucker auszustellen. Bisher wurden die über das Internet bestellten Fahrkarten per Post zugestellt und waren deshalb erst ein paar Tage später verfügbar. Zu Beginn soll das System einem noch nicht genau definierten reduzierten Kundenkreis zur Verfügung stehen. Von der SBB AG reservierte ch-Domainnamen, die einen Bezug zu Fahrkarten implizieren, sind fastticket.ch, fastticketing.ch, fasttickets.ch und railticketing.ch. Letztere ist momentan als einzige aktiv, auf deren Einstiegsseite muss aber eine ID und ein Passwort eingegeben werden, was auf interne Tests des Systems schliessen lässt.

(at) Jugend-Feriennetzkarte02.07.2002

Seit 29. Juni verkaufen die ÖBB an Jugendliche unter 20 Jahren die Jugend-Feriennetzkarte. Zum Preis von EUR 19 können Jugendliche bis zum 8. September in allen ÖBB-Zügen in der 2. Klasse durch ganz Österreich reisen. Wer mindestens 9 Reisen mit der Jugend-Feriennetzkarte macht, kann zudem an der Verlosung von Jahres-Netzkarten teilnehmen.

(at) Sommerbonus beim Kauf der VORTEILScard Familie02.07.2002

Familien, die im Zeitraum vom 29.06. bis 08.09.2002 eine VORTEILScard Familie kaufen, erhalten einen Sommerbonus: Freifahrt an zwei Tagen für die ganze Familie. Die Freifahrten können bis zum 8. September von Montag bis Donnerstag (ohne 14./15.08.) in der 2. Klasse in Regional-, Eil-, D-, IC- und EC-Zügen der ÖBB eingelöst werden.

(de) Neue ICE-Verspätungsgutscheine lassen auf sich warten21.06.2002

Seit dem 16.06.02 sollten ICE-Verspätungsgutscheine zum Festpreis von EUR 10 ausgegeben werden. Doch wegen Lieferschwierigkeiten der Druckerei werden weiterhin die "alten" ICE-Verspätungsgutscheine zu den bisherigen Einlösebedingungen ausgegeben.

(de) Klassenübergang zum Festpreis21.06.2002

Die Deutsche Bahn bietet während der Sommermonate Reisenden die Möglichkeit, zu einem günstigen Festpreis in die 1. Klasse zu wechseln. Der Verkauf findet ausschliesslich im Zug statt und bezieht sich nur auf ausgewählte Fernverkehrszüge mit geringer Auslastung. Nähere Informationen sind noch nicht bekannt.

(ch) Schwarzfahrerzahlen der SBB17.06.2002

Die SBB haben Zahlen zum Schwarzfahren veröffentlicht: 2001 sind 3.2 % der Zugspassagiere ohne oder mit nicht gültigem Billett unterwegs gewesen. 1997 betrug der Schwarzfahrer-Anteil erst 1.8 %, dafür waren damals auch noch zahlreiche Regionalzüge mit Zugbegleitern besetzt... Die SBB veranschlagen den entgangenen Umsatz mit jährlich CHF 40 Millionen. Mit dem Ziel, den Schwarzfahrer-Anteil wieder auf 2 % zu bringen, werden momentan verschiedene Massnahmen diskutiert. Unter anderem auch die Anhebung der Gebühren fürs Fahren ohne gültigen Fahrausweis (momentan CHF 60 bei sofortiger Barbezahlung oder CHF 80 gegen Rechnung) und die Zusammenarbeit mit der Polizei. Im Kanton Aargau erfolgen Kontrollen zum Teil bereits durch die Polizei. 2 % Reisende ohne gültige Fahrkarte gelten als neutral bezüglich Aufwand und Ertrag beim Einsatz gegen das Schwarzfahren.

(ch) Sommerzeit – Festivalzeit16.06.2002

Für die grossen Musikfestivals gibt es auch diesen Sommer Kombibillette "Eintritt und Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln":
  • 26. Open Air St. Gallen, 28.-30.06., für CHF 22 (ohne Halbtax CHF 44) aus der ganzen Schweiz ans Open Air und zurück.
  • 36. Montreux Jazz Festival, 5.-20.07., 10 % Rabatt auf die Reise nach Montreux, zusätzlich Nachtbusse für die Rückfahrt in neun Städte.
  • 27. Paléo Festival Nyon, 23.-28.07., 10 % Rabatt auf die Reise, Nachtbusse nach Genf und Lausanne.

(de) Neue Regelung bei ICE-Verspätungen11.06.2002

Bei einer ICE-Verspätung von mehr als 30 Minuten werden ICE-Verspätungsgutscheine ausgegeben. Ab 16.06.02 haben diese Gutscheine einen festen Wert von EUR 10. Bis 15.06.02 ausgegebenen ICE-Verspätungsgutscheine gelten zu den alten Konditionen bis zum 15.12.02 (letzte Einlösemöglichkeit) weiter. Mit dem "neuen" ICE-Verspätungsgutschein kann jeder beliebige DB-Binnenfahrschein (jedoch kein Verbundfahrschein) erworben werden. Eventuelle Restbeträge können nicht ausbezahlt werden.

(de) Server überlastet11.06.2002

Seit Anfang Mai haben BahnCard-Kunden die Möglichkeit, ein Online-Ticket zu erwerben. Schon bald waren die Kunden beim Versuch, sich ein Online-Ticket zu bestellen, länger in der Warteschleife, als die Warteschlange am Bahnschalter hätte sein können. Grund hierfür war die totale überlastung des Bahn-Servers. Die Zahl der Anfragen stieg von etwa 4.000 pro Tag auf bis zu 20.000 pro Stunde. ("Online-Ticket" siehe ticket 2/02, S.42 und ticket 3/02, S.94)

(de) BahnCard Übergangsregelung08.06.2002

Die im Zusammenhang mit dem Wechsel zum neuen Preissystem ebenfalls neue BahnCard wird ab November mit erstemöglichem Gültigkeitstag 15. Dezember 2002 verkauft. Besitzer der "alten BahnCard" können wählen:
a) Alte BahnCard bis zum Gültigkeitsende behalten und 50 % Rabatt nur noch auf den Normalpreis erhalten oder
b) unter zeitanteiliger Rückerstattung auf die neue Variante wechseln und nur noch 25 % Rabatt, jedoch auch auf die drei "Plan&Spar-Preise", erhalten.
Die noch bis 14.12.2002 erhältliche "alte BahnCard" kostet für die 2. Klasse EUR 140, die neue EUR 60. ("neues Preissystem" siehe ticket 4/01, S. 104)

(ch) Verkaufszahlen des abonnierbaren Generalabonnements06.06.2002

Das seit 5 Monaten erhältliche und monatlich zu bezahlende "abonnierbare Generalabonnement" ist bisher 10'000 Mal verkauft worden. In der Schweiz reisen momentan insgesamt rund 240'000 Personen mit einem GA. ("abonnierbares GA" siehe ticket 6/01, S.169)

(ch) Bündner Bergbahnen (noch) nicht wiederintegriert06.06.2002

Bisher gibt es trotz erneuten Gesprächen keine Lösung im Streit zwischen SBB und 18 Bündner Bergbahnen. Eine Rückkehr dieser Bündner Bergbahnen in den Tarif für General- und Halbtax-Abonnemente (T654) ist für dieses Jahr nicht mehr zu erwarten. Bei den Bergbahnen im Kanton Graubünden bieten GA und Halbtax praktisch nur noch bei Betrieben im Engadin Vorteile; unter anderen bei den Seilbahnen Furtschellas, Corvatsch und Diavolezza. (siehe Editorial ticket 2/01, 3/01 und 1/02.)

(ch) Grossauftrag an Billettdruckerei Aeschbacher24.05.2002

Die SBB lassen ihre Rohlinge für Prisma 2 in Zukunft auch durch die Billettdruckerei Aeschbacher AG in Worb herstellen. Jährlich geht es dabei um Fahrkartenpapier für rund 50 Millionen Fahrkarten, was etwa der Hälfte des gesamtschweizerischen Bedarfs entspricht. Es entstehen zehn neue Arbeitsplätze und ab August soll in zwei Arbeitsschichten gedruckt werden.

(de) Entgelt für "Schwarzfahren" wird in Deutschland teurer24.05.2002

Das "Erhöhte Beförderungsentgelt" wird voraussichtlich zum 1. Januar 2003 um 10 Euro von derzeit 30 Euro auf 40 Euro steigen. Zuletzt wurde das "Erhöhte Beförderungsentgelt" 1989 von 40 auf 60 DM angehoben.
Home | Top | letzte Bearbeitung: 01.01.17