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Trenitalia verkauft Fahrscheine für DB-ÖBB-Trenord-Züge22.08.2011

Ab 23.08.2011 verkauft Trenitalia Fahrscheine für die in Kooperation von DB, ÖBB und Trenord geführten Züge des internationalen Verkehrs zwischen Deutschland, Österreich und Italien. Nebst den Schaltern wird auch die Website von Trenitalia als Verkaufskanal genutzt. Für inneritalienische Verbindungen dieser Züge (Verona–Milano) verkauft Trenitalia jedoch keine Billette. Aus technischen Gründen sind noch keine Europa-Spezial und Sparschiene-Angebote erhältlich. Bei den Verbindungen Italien-Österreich nimmt Trenitalia auch wieder den Verkauf der Fahrkarten für den ÖBB Intercitybus Venedig–Villach–Klagenfurt und die Nachtzüge nach Wien und Salzburg auf.

Nachdem DB und ÖBB für den internationalen Verkehr nach Italien zum Fahrplanwechsel 2009 LeNord als Partner für die Traktion in Italien anstelle von Trenitalia wählten, verkaufte Trenitalia unter anderem keine Fahrscheine mehr für diese Züge. Im Mai 2011 haben Trenitalia Regionale Lombardia und LeNord zu Trenord fusioniert und Trenitalia kooperiert jetzt wieder beim Fahrkartenverkauf.

Europa-Spezial Südschweden jetzt bis nach Stockholm erhältlich19.06.2011

Das Angebot Europa-Spezial Südschweden ist jetzt auch für Fahrten bis Stockholm erhältlich wobei die günstigsten Preise für die einfache Fahrt weiterhin bei EUR 39 (2. Kl.), resp. EUR 69 (1. Kl.) beginnen. Bisher waren als Reiseziele in Schweden nur Malmö, Lund, Varberg, Hässleholm, Helsingborg oder Göteborg erhältlich. Ab Kopenhagen können zudem neu nebst den X2000-Zügen der SJ auch die Regionalzüge von Öresundtåg genutzt werden. Unverändert ist der Transit Deutschland-Kopenhagen nur in DB-Fernverkehrszügen – die entsprechenden ICE queren den Fehmarn-Belt auf der Fähre – möglich. Für die X2000-Züge gilt die Reservationspflicht, mit dem Europa-Spezial ist diese jedoch kostenlos.

Ansonsten gelten die üblichen Bedingungen des Europa-Spezial-Angebots. (siehe auch Meldung vom 02.04.2010)

Neue Fahrgastrechte für Fernbusreisende ab 201314.03.2011

Das Europäische Parlament hat am 15.02.2011 Fahrgastrechte für Fernbusreisende verabschiedet. Ab Frühjahr 2013 haben die neuen Rechte auf allen nationalen und internationalen Liniendiensten ab einer Entfernung von 250 km Gültigkeit. Bei einer Verspätung ab 120 Minuten können die Reisenden vom Vertrag über die Reise zurücktreten und die volle Erstattung des Fahrpreises verlangen. Wenn der Anbieter nach einer Verspätung ab 120 Minuten die Fahrt annulliert und diese auch nicht mit geänderter Streckenführung oder andern Transportmitteln zu Ende führt, so kommt zur Erstattung des Fahrpreises noch eine Entschädigungszahlung von 50 % des Fahrpreises dazu. Verzögert sich die Abfahrt des Busses um mehr als 90 Minuten, so haben die Fahrgäste Anspruch auf Imbisse und Erfrischungen. Wird wegen Verspätungen, Unfall oder ungeplanter Unterbrechung der Fahrt eine Übernachtung fällig, so muss der Busreiseanbieter zusätzlich bis zu zwei Übernachtungen (max. 80 EUR pro Nacht) anbieten. Die obigen Fahrgastrechte sind nur bei Naturkatastrophen oder bei Wetterbedingungen, welche die sichere Weiterreise verunmöglichen, nicht verpflichtend.

Ebenso wurden minimale Höchstgrenzen für die Haftungssumme bei Personenschäden und für verlorene oder beschädigte Gepäckstücke festgelegt.

Die einzelnen EU-Mitgliedstaaten dürfen Fernbuslinien, die zum grösseren Teil durch Nicht-EU-Länder führen, für einen Zeitraum von maximal zweimal vier Jahren von der Anwendung dieser Fahrgastrechte ausschliessen.

Unabhängig von der Länge der Fernbuslinie (d.h. auch für kürzere Fahrten als 250 km) wurden noch zahlreiche Fahrgast-Grundrechte festgelegt. Diese umfassen zum Beispiel Informationspflichten gegenüber den Fahrgästen und Rechte von Personen mit eingeschränkter Mobilität oder mit Behinderungen. Informieren diese Fahrgäste das Fernbus-Unternehmen bis spätestens 36 Stunden vor Abfahrt über ihre Bedürfnisse, so muss der Beförderer geschultes Personal zur adäquaten Betreuung auf dem Bus haben. Der Umfang dieser Schulung ist in einem Anhang der Verordnung über die Fahrgastrechte festgelegt. Kann oder will der Beförderer diese Hilfe nicht anbieten, so kann sich der Fahrgast mit eingeschränkter Mobilität durch eine Begleitperson nach eigener Wahl unentgeltlich begleiten lassen.

Home | Top | letzte Bearbeitung: 01.01.17